Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 19. Dezember 2014
  • Unternehmen

    US-Telekom-Tochter will Kunden entschädigen

    Die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile USA hat sich nach Betrugsvorwürfen bereit erklärt, mehr als 90 Millionen Dollar (73,6 Millionen Euro) an Kundenentschädigung und Bußgeldern zu zahlen. Wie die US-Telekommunikationsaufsicht FCC mitteilte, stellte der Mobilfunkkonzern ohne Zustimmung der Kunden Zusatzdienste von Drittanbietern sowie teure Textbotschaften (SMS) in Rechnung. Die nun erzielte Einigung sieht vor, dass T-Mobile USA als Entschädigung für diese "Cramming" (deutsch: Vollstopfen) genannte Praxis mindestens 67,5 Millionen Dollar an die geprellten Kunden zahlt. An die Regierungen aller US-Bundesstaaten sind weitere 18 Millionen Dollar zu zahlen. Außerdem ist ein Strafgeld in Höhe von 4,5 Millionen Dollar an das US-Finanzministerium fällig. (DJ)

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  • Dienstag, 30. Mai 2017
  • Banken
    NordLB erwägt Verkauf der Deutschen Hypo

    Die NordLB prüft einem Medienbericht zufolge den Verkauf ihrer Immobilientochter Deutsche Hypothekenbank. Dadurch könnte die Landesbank dem Vernehmen nach ihre vergleichsweise dünne Kapitaldecke stärken, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Wegen der anhaltenden Schiffskrise hatte das Institut im Vorjahr einen Rekordverlust von knapp zwei Milliarden Euro ausweisen müssen. Die Deutsche Hypo ist eine der wichtigsten Töchter der Landesbank: Mit rund 400 Mitarbeitern am Konzernsitz in Hannover und einer Bilanzsumme von 25 Milliarden Euro ist sie zudem eine der größten Immobilienbanken Deutschlands. Das Geldhaus finanziert vor allem große Bürohäuser. Verluste im Schiffsgeschäft konnte die NordLB in früheren Jahren oft durch Gewinne der Immobilientochter ausgleichen. (rts)

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  • Unternehmen
    British Airways fliegt wieder nach Plan

    Vier Tage nach dem Komplettausfall ihrer Computersysteme will British Airways nun wieder auf allen Strecken nach Plan fliegen. "Unsere IT-Systeme laufen wieder reibungslos und wir werden am Dienstag an den Flughäfen Heathrow und Gatwick vollständig nach unserem Flugplan operieren", teilte das Unternehmen am Montag mit. Am Samstag waren an beiden Standorten alle Flüge gestrichen worden. Auch in den Folgetagen kam es noch zu zahlreichen Flugausfällen. Das Unternehmen führte die weltweiten Störungen ihres Computersystems auf Probleme mit der Stromversorgung zurück. (rts)

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  • Montag, 29. Mai 2017
  • Unternehmen
    Linde winkt Großauftrag aus Russland

    Der Gase- und Anlagenbaukonzern Linde steht vor einem Großauftrag aus Russland. Die Order für die Anlagenbausparte komme von einem Unternehmen aus der russischen Teilrepublik Tatarstan und solle am Freitag beim Wirtschaftsforum St. Petersburg unterzeichnet werden, sagten zwei mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtete, das Geschäft habe ein Volumen von rund einer Milliarde Euro. Der Name des russischen Partners wurde zunächst nicht bekannt. Ein Linde-Sprecher lehnte eine Stellungnahme ab. (rts)

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