Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 19. Dezember 2014
  • Unternehmen

    US-Telekom-Tochter will Kunden entschädigen

    Die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile USA hat sich nach Betrugsvorwürfen bereit erklärt, mehr als 90 Millionen Dollar (73,6 Millionen Euro) an Kundenentschädigung und Bußgeldern zu zahlen. Wie die US-Telekommunikationsaufsicht FCC mitteilte, stellte der Mobilfunkkonzern ohne Zustimmung der Kunden Zusatzdienste von Drittanbietern sowie teure Textbotschaften (SMS) in Rechnung. Die nun erzielte Einigung sieht vor, dass T-Mobile USA als Entschädigung für diese "Cramming" (deutsch: Vollstopfen) genannte Praxis mindestens 67,5 Millionen Dollar an die geprellten Kunden zahlt. An die Regierungen aller US-Bundesstaaten sind weitere 18 Millionen Dollar zu zahlen. Außerdem ist ein Strafgeld in Höhe von 4,5 Millionen Dollar an das US-Finanzministerium fällig. (DJ)

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  • Montag, 25. September 2017
  • Unternehmen
    Stahlgruber ist heiß begehrt

    Der zum Verkauf stehende deutsche Autoteile-Händler Stahlgruber zieht das Interesse von Wettbewerbern und Finanzinvestoren auf sich. Die Gebote könnten bei mehr als 1,2 Milliarden Euro liegen, sagten mehrere Insider. Der US-Wettbewerber LKQ sowie die Finanzinvestoren Bain, Apax, EQT und Advent hätten es in die zweite Runde geschafft. Endgültige Offerten seien Anfang November fällig. Stahlgruber hatte Ende August erklärt, verschiedene Optionen einschließlich eines Verkaufs zu prüfen. Das 1923 gegründete Familienunternehmen liefert neben Ersatz- und Zubehörteile auch Werkstattausrüstung an Auto-Reparaturbetriebe. Stahlgruber beschäftigt 6500 Mitarbeiter, davon gut 5000 in Deutschland und kam zuletzt auf einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro. (rts)

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  • Personalie
    Kley führt Lufthansa-Aufsichtsrat

    Bei der Lufthansa hat der Aufsichtsratschef gewechselt. Der frühere Lufthansa-Finanzvorstand und Ex-Merck-Chef Karl-Ludwig Kley folgt auf Wolfgang Mayrhuber, der sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt hat. Mit dem Wechsel ein halbes Jahr vor Ende seiner Amtszeit wolle er eine kontinuierliche Entwicklung stützen, sagte Mayrhuber einer Mitteilung zufolge. "Ich habe meine Aufgaben zudem mit dem guten Gefühl abgegeben, dass das Unternehmen einen positiven Ergebnistrend und eine insgesamt erfreuliche Entwicklung zeigt." (dpa)

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