Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 19. Dezember 2014
  • Unternehmen

    US-Telekom-Tochter will Kunden entschädigen

    Die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile USA hat sich nach Betrugsvorwürfen bereit erklärt, mehr als 90 Millionen Dollar (73,6 Millionen Euro) an Kundenentschädigung und Bußgeldern zu zahlen. Wie die US-Telekommunikationsaufsicht FCC mitteilte, stellte der Mobilfunkkonzern ohne Zustimmung der Kunden Zusatzdienste von Drittanbietern sowie teure Textbotschaften (SMS) in Rechnung. Die nun erzielte Einigung sieht vor, dass T-Mobile USA als Entschädigung für diese "Cramming" (deutsch: Vollstopfen) genannte Praxis mindestens 67,5 Millionen Dollar an die geprellten Kunden zahlt. An die Regierungen aller US-Bundesstaaten sind weitere 18 Millionen Dollar zu zahlen. Außerdem ist ein Strafgeld in Höhe von 4,5 Millionen Dollar an das US-Finanzministerium fällig. (DJ)

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  • Sonntag, 23. April 2017
  • Unternehmen
    Kinderradhersteller Puky beklagt Imageprobleme

    Der bekannte Kinderfahrradhersteller Puky klagt über Imageprobleme unter Sechsjährigen. Schon bei Kindern im Alter von sechs bis sieben Jahren gelte die Marke als zu kindlich, sagte Puky-Geschäftsführer Mathias Heller der "Welt am Sonntag". Der Hersteller will daher seine Modelle für ältere Kinder und Jugendliche komplett überarbeiten. Bei einigen wurde bereits die rote Farbe aus dem Puky-Logo verbannt, um die Räder von denen für Kleinere stärker abzugrenzen.

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  • Devisen
    SNB für Frankreich-Wahlergebnis gewappnet

    Die Schweizerische Nationalbank (SNB) ist nach den Worten ihres Präsidenten Thomas Jordan darauf vorbereitet, einem Aufwertungsdruck des Franken nach der Präsidentenwahl in Frankreich etwas entgegenzusetzen. Die Bank sei bereit, dazu die vorhandenen Instrumente zu nutzen, sagte der SNB-Chef. "Wir hoffen, dass ein vernünftiger Kandidat gewinnt, jemand der für freie Märkte ist. Aber wir können nicht ausschließen, dass es mehr Druck auf den Schweizer Franken geben wird." Die SNB setzt bereits auf Negativzinsen und Devisenmarktinterventionen, um den Kurs des Franken zu deckeln. Wenn der Franken steigt, verteuert das Schweizer Waren im Ausland und bremst somit die Exporte und die Wirtschaft der Alpenrepublik. (rts)

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