Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 02. März 2016
  • Konjunktur

    US-Wirtschaft überrascht Analysten

    Die US-Firmen haben im Februar einer Umfrage zufolge weit mehr Stellen geschaffen als erwartet. Insgesamt entstanden im vergangenen Monat 214.000 Jobs, wie der private Arbeitsvermittler ADP mitteilte. Im Vorfeld befragte Ökonomen hatten im Schnitt lediglich mit 190.000 Stellen gerechnet. Am Devisenmarkt fielen die Reaktionen deutlich aus: Der Euro fiel nach Bekanntgabe der Daten auf ein vorläufiges Tagestief von 1,0841 Dollar. Die Zahlen gelten als gutes Omen für den Arbeitsmarktbericht der Regierung, der Ende der Woche zur Veröffentlichung ansteht. Im offiziellen "Job Report" werden nicht nur Stellen in der privaten Wirtschaft, sondern auch Arbeitsplätze beim Staat erfasst. Experten rechnen dabei mit einem Plus von 190.000 Jobs. (rts)

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  • Samstag, 19. August 2017
  • Unternehmen
    Staatsanwalt fordert Haft VW-Ingenieur

    Im VW-Dieselskandal fordert die US-Staatsanwaltschaft drei Jahre Gefängnis für einen Konzerningenieur. Die Strafverfolger erklärten vor einem Bezirksgericht in Detroit, die Angaben des Beschuldigten zeigten ein "Unternehmen, das seine ethische Verankerung verloren hat im Streben nach mehr Marktanteilen und Gewinnen". Der Angeklagte ist ein Dieselmotor-Experte mit mehr als 30 Jahren Berufserfahrung bei VW. Er hat gestanden, die Aufsichtsbehörden getäuscht zu haben, und kooperiert mit den Ermittlern. Das Urteil soll am Freitag gesprochen werden. Im Zusammenhang mit dem Skandal sind in den USA acht aktuelle oder frühere VW-Führungskräfte angeklagt. Zuletzt hatte ein Ex-Manager des Konzerns vor Gericht ein Schuldeingeständnis abgelegt. Ihm drohen bis zu sieben Jahre Haft und eine Geldstrafe von maximal 400.000 Dollar. Das Urteil wird für den 6. Dezember erwartet.

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