Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 02. März 2016
  • Konjunktur

    US-Wirtschaft überrascht Analysten

    Die US-Firmen haben im Februar einer Umfrage zufolge weit mehr Stellen geschaffen als erwartet. Insgesamt entstanden im vergangenen Monat 214.000 Jobs, wie der private Arbeitsvermittler ADP mitteilte. Im Vorfeld befragte Ökonomen hatten im Schnitt lediglich mit 190.000 Stellen gerechnet. Am Devisenmarkt fielen die Reaktionen deutlich aus: Der Euro fiel nach Bekanntgabe der Daten auf ein vorläufiges Tagestief von 1,0841 Dollar. Die Zahlen gelten als gutes Omen für den Arbeitsmarktbericht der Regierung, der Ende der Woche zur Veröffentlichung ansteht. Im offiziellen "Job Report" werden nicht nur Stellen in der privaten Wirtschaft, sondern auch Arbeitsplätze beim Staat erfasst. Experten rechnen dabei mit einem Plus von 190.000 Jobs. (rts)

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  • Mittwoch, 31. August 2016
  • Konjunktur
    Einzelhändler bejubeln den Juli

    Die deutschen Einzelhändler haben im Juli einen überraschenden Umsatzsprung verbucht. Wie das Statistische Bundesamt vorläufig mitteilte, stiegen die Erlöse nach Abzug der Inflation auf Monatssicht um 1,7 Prozent. Zuwächse in dieser Höhe waren zuletzt im Januar 2014 und November 2013 erzielt worden. Ökonomen hatten für Juli nur ein Umsatzplus von 0,5 Prozent prognostiziert. Für Juni wurde der monatliche Rückgang um 0,6 Prozent bestätigt. (DJ)

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  • Konjunktur
    Japans Industrie stritt auf der Stelle

    Japans Industrieproduktion hat im Juli überraschend stagniert, nachdem sie im Vormonat deutlich angezogen hatte. Das Wachstum zeigt trotz der Bemühungen von Premierminister Shinzo Abe zur Belebung der Wirtschaft kein einheitliches Muster. Die Industrieproduktion veränderte sich im Juli im Vergleich zum Vormonat nicht, wie das Wirtschafts-, Handel- und Industrieministerium mitteilte. Ökonomen hatten einen Anstieg um 0,8 Prozent erwartet. Die uneinheitliche Entwicklung dürfte sich fortsetzen: Für August erwarten die Volkswirte einen kräftigen Zuwachs der Industrieproduktion um 4,1 Prozent, wie eine Umfrage des Ministeriums zeigt. Im September dürfte sie um 0,7 Prozent zurückgehen. (DJ)

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