Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 25. März 2016
  • Konjunktur

    US-Wirtschaft wächst stärker als gedacht

    In den USA ist das Wirtschaftswachstum im Schlussquartal 2015 noch stärker ausgefallen als zunächst gedacht. Von Anfang Oktober bis Ende Dezember stieg die Wirtschaftsleistung auf das Jahr hochgerechnet um 1,4 Prozent, teilte das Handelsministerium auf Grundlage einer dritten Schätzung mit. Zuvor war die erste Berechnung von plus 0,7 Prozent bereits auf plus 1,0 Prozent angehoben worden. Stärkere Konsumausgaben der privaten Haushalte wirkten der größer gewordenen Schwäche der Außenhandelspartner entgegen, hieß es. Wachstumszahlen werden in den USA auf ein Jahr hochgerechnet. Sie geben an, wie stark das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wachsen würde, wenn das Tempo ein Jahr lang gehalten würde. (dpa)

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  • Montag, 25. Juli 2016
  • Autobauer
    Airbag-Rückruf kostet Milliarden

    Der Skandal um defekte Airbags des japanischen Zulieferers Takata trifft deutsche Autobauer hart. Bei BMW, Daimler, Audi und Volkswagen seien mehr als sechs Millionen Autos betroffen, berichtete die "Automobilwoche" mit Verweis auf Angaben der Hersteller. Bei BMW seien es seit 2013 rund vier Millionen Fahrzeuge, bei VW 900.000 Pkw und Transporter. Daimler gab die Zahl der betroffenen Fahrzeuge demnach mit rund einer Million an; Audi mit rund 450.000. "Der Schaden insgesamt dürfte schon jetzt bei über zwei Milliarden Euro liegen", sagte Jan Dannenberg von der Management- und Strategieberatung Berylls der "Automobilwoche". Auf ähnliche Summen kam Autoexperte Stefan Bratzel. Er rechnete pro Auto mit Kosten von bis zu 300 Euro. (AFP)

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  • Unternehmen
    Ericsson sucht neuen Vorstandschef

    Der Netzwerkausrüster Ericsson tauscht seinen Chef aus. Vorstandschef Hans Vestberg trete mit sofortiger Wirkung zurück, teilte der Konzern mit. Der bisherige Finanzchef Jan Frykhammar übernehme übergangsweise seinen Posten. Es werde intern und extern nach geeigneten Kandidaten gesucht. Vestberg war insgesamt 28 Jahre für Ericsson tätig, die letzten sieben als Vorstandschef. Der Konzern steckt in Schwierigkeiten. Bei Vorlage der Quartalszahlen vergangene Woche hatten die Schweden weitere Kostensenkungen angekündigt. Der Umsatz ging verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf 54,1 Milliarden schwedische Kronen (5,7 Mrd Euro) zurück. Der Gewinn sank um gut ein Viertel auf 1,6 Milliarden Kronen. (dpa)

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