Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 23. März 2016
  • Konjunktur

    USA horten mehr Rohöl

    Der starke Aufbau der Rohöllagerbestände in den USA setzt sich fort. Sie stiegen nach Angaben der staatlichen Energy Information Administration (EIA) um 9,4 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche und damit viel stärker als das erwartete Plus von 2,9 Millionen. In der Woche zum 11. März hatten sie sich um 1,3 Millionen Barrel erhöht. Die Benzinbestände nahmen aktuell um 4,6 Millionen Barrel ab. Analysten hatten nur ein Minus von 2,0 Millionen Barrel erwartet, nachdem sie in der vorangegangenen Woche um 0,7 Millionen gesunken waren. Vollere Lager deuten in der üblichen Lesart auf eine schwindende Nachfrage hin - und damit auf eine Konjunkturabkühlung. Im Fall schwindender Reserven gehen Ökonomen von einer Konjunkturbelebung aus. (DJ)

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  • Freitag, 22. Juli 2016
  • Unternehmen
    Gewinnrückgang bei Syngenta

    Der starke Dollar und der langsame Start in die US-Anbausaison haben beim Schweizer Agrarchemiekonzern Syngenta Gewinn und Umsatz sinken lassen. Die Verkaufserlöse sanken im ersten Halbjahr um sieben Prozent auf 7,09 Milliarden Dollar, unter dem Strich stand mit 1,06 Milliarden Dollar 13 Prozent weniger Gewinn als ein Jahr zuvor, wie Syngenta mitteilte. Die geplante Übernahme des Konzerns aus Basel durch ChemChina werde trotz des schwierigen Prüfverfahrens vor allen in den USA bis Jahresende über die Bühne gehen, sagte der neue Firmenchef Erik Fyrwald. Der chinesische Chemieriese will für Syngenta 43 Milliarden Dollar auf den Tisch legen und hat die Frist für die Annahme der Offerte schon zweimal verlängert. (rts)

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  • Konjunktur
    Britische Wirtschaft geht auf Talfahrt

    Der Brexit-Schock hat der britischen Wirtschaft einen harten Schlag versetzt. Der Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - fiel im Juli auf 47,7 Zähler von 52,4 im Vormonat, wie das IHS Markit Institut im Zuge einer ersten Veröffentlichung mitteilte. Das Konjunkturbarometer fiel damit unter die Wachstumsgrenze von 50 Zählern und notiert nun auf dem niedrigsten Stand seit April 2009. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbes fiel auf 49,1 Punkte von 52,1 im Vormonat, für den Dienstleistungssektor ging es noch steiler nach unten, auf 47,4 Zähler von 52,3 im Vormonat. (DJ)

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  • Unternehmen
    Vodafone übertrifft Erwartungen

    Der britische Telekomkonzern Vodafone hat dank einer leichten Erholung in Europa zu Beginn seines Geschäftsjahres besser abgeschnitten als gedacht. Konzernweit zogen die Umsätze aus eigener Kraft, also ohne Währungseinflüsse und Verkäufe, im ersten Quartal um 2,2 Prozent an, wie das Unternehmen mitteilte. Das war mehr als von Analysten geschätzt. Während die Schwellenländer weiter kräftig wuchsen, konnte auch das Europageschäft ein leichtes Plus aufweisen. Vor allem wegen Währungsschwankungen schmolz der Umsatz jedoch insgesamt um 4,5 Prozent auf 13,38 Milliarden Euro. In Deutschland gingen die Erlöse um 2,5 Prozent auf 2,59 Milliarden Euro zurück, weil weniger Endgeräte wie Smartphones und Tablets verkauft wurden. Der Serviceumsatz kletterte dank des wachsenden Kabelgeschäfts im Jahresvergleich um 1,6 Prozent. Im Mobilfunk erlöste die Düsseldorfer Tochter 0,3 Prozent weniger mit Sprach- und Datendiensten. Von Januar bis März war der Umsatz noch um leicht gestiegen. (dpa)

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