Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 31. Juli 2014
  • Konjunktur

    Umsatz im Einzelhandel zieht an

    Die verstärkte Konsumfreunde der Deutschen hat den Einzelhändlern im Juni mehr Geld als erwartet in die Kassen gespült. Der Gesamtumsatz stieg um 1,5 Prozent zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Preisbereinigt (real) lag das Plus bei 1,3 Prozent. Im Vorfeld befragte Ökonomen hatten lediglich mit einem realen Wachstum von 1,0 Prozent gerechnet, nachdem es im Mai einen Rückgang von revidiert 0,2 Prozent gegeben hatte. Im Vergleich zum Juni 2013 ergab sich ein Plus von 0,6 Prozent. Der Umsatz legte real um 0,4 Prozent zum Vorjahresmonat zu. Besonders gut lief es im Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren. Die Händler setzten im Juni real 1,9 Prozent und nominal 2,4 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Im ersten Halbjahr lag der gesamte Umsatz der Einzelhändler um nominal 2,1 Prozent über dem Vorjahreszeitraum, preisbereinigt ergab sich ein Plus von 1,5 Prozent. Der Einzelhandelsverband HDE erwartet in diesem Jahr ein Plus von 1,5 Prozent, nachdem es 2013 plus 1,3 Prozent waren. Die Konsumlaune der Deutschen ist wegen der Rekordbeschäftigung und steigender Löhne derzeit sehr gut. (rts)

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  • Samstag, 21. Oktober 2017
  • Mitrbeiter-Brief
    Kaufhof-Eigner steht zu Warenhäusern und Europa

    Der kanadische Kaufhof-Eigner Hudson's Bay (HBC) hat sich nach dem jüngsten Chef-Abgang zu seinem Warenhausgeschäft und zu seinem Engagement in Europa bekannt. Er glaube weiterhin fest an die Zukunft der Warenhäuser, schrieb der vorübergehend auch als Konzernleiter fungierende Verwaltungsratschef Richard Baker in einem Brief an die HBC-Mitarbeiter. "Und selbstverständlich stehen wir auch weiterhin zu unserem Engagement und unserer Wachstumsstrategie in Europa." Baker übernimmt nach eigenen Angaben die Rolle des Konzernchefs, bis ein Nachfolger für den bisherigen Unternehmensleiter Jerry Storch gefunden ist. Storch tritt zum 1. November zurück. (rts)

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  • Freitag, 20. Oktober 2017
  • Quartalszahlen
    Siemens-Rivale GE verdient deutlich weniger

    Der US-Industrieriese General Electric hat Anleger nach einem schwachen dritten Quartal mit einer drastisch gesenkten Gewinnprognose verschreckt. Verglichen mit dem Vorjahreswert sank der Überschuss um neun Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar (1,5 Mrd Euro), wie der Siemens-Rivale in Boston mitteilte. Der Umsatz legte zwar um gut 14 Prozent auf 33,5 Milliarden Dollar zu, das lag jedoch vor allem am Zukauf des Ölfeldausrüsters Baker Hughes. Analysten hatten bessere Zahlen erwartet, die Aktie fiel vorbörslich um fünf Prozent. "Dies war ein sehr herausforderndes Quartal", sagte Konzernchef John Flannery. Der Großteil der Geschäfte habe zwar solide Ergebnisse erzielt, dies sei jedoch durch die schwache Energiesparte zunichte gemacht worden. (dpa)

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