Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 31. Juli 2014
  • Konjunktur

    Umsatz im Einzelhandel zieht an

    Die verstärkte Konsumfreunde der Deutschen hat den Einzelhändlern im Juni mehr Geld als erwartet in die Kassen gespült. Der Gesamtumsatz stieg um 1,5 Prozent zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Preisbereinigt (real) lag das Plus bei 1,3 Prozent. Im Vorfeld befragte Ökonomen hatten lediglich mit einem realen Wachstum von 1,0 Prozent gerechnet, nachdem es im Mai einen Rückgang von revidiert 0,2 Prozent gegeben hatte. Im Vergleich zum Juni 2013 ergab sich ein Plus von 0,6 Prozent. Der Umsatz legte real um 0,4 Prozent zum Vorjahresmonat zu. Besonders gut lief es im Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren. Die Händler setzten im Juni real 1,9 Prozent und nominal 2,4 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Im ersten Halbjahr lag der gesamte Umsatz der Einzelhändler um nominal 2,1 Prozent über dem Vorjahreszeitraum, preisbereinigt ergab sich ein Plus von 1,5 Prozent. Der Einzelhandelsverband HDE erwartet in diesem Jahr ein Plus von 1,5 Prozent, nachdem es 2013 plus 1,3 Prozent waren. Die Konsumlaune der Deutschen ist wegen der Rekordbeschäftigung und steigender Löhne derzeit sehr gut. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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