Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 11. November 2014
  • Quartalszahlen

    UniCredit und Intesa machen Gewinn

    Italiens führende Banken UniCredit und Intesa Sanpaolo spüren die allmähliche Erholung der heimischen Wirtschaft. Weil sie deutlich weniger Vorsorge für faule Kredite treffen mussten, steigerten beide Institute ihren Gewinn im dritten Quartal überraschend kräftig. Bei UniCredit kletterte der Überschuss um 80 Prozent auf 722 Millionen Euro, wie die Mutter der Münchner HypoVereinsbank mitteilte. Bei Intesa, der führenden Filialbank des Landes, summierte sich der Gewinn auf 483 Millionen Euro, mehr als doppelt so viel wie ein Jahr zuvor. Beide Großbanken hatten den jüngsten EZB-Stresstest relativ locker bestanden. Insgesamt fielen aber neun Geldhäuser aus Italien durch - so viele wie sonst in keinem Land der Eurozone. (rts)

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  • Donnerstag, 23. Februar 2017
  • Telekommunikation
    Gewinn von O2-Mutterkonzern Telefónica geschrumpft

    Der hoch verschuldete spanische Telekommunikationskonzern Telefónica hat im vergangenen Jahr weniger Gewinn gemacht. Das Plus schrumpfte im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 2,36 Milliarden Euro, wie Telefónica mitteilte. Grund seien vor allem Kosten für die Umstrukturierung gewesen: Telefónica zahlte Mitarbeitern Abfindungen, um Stellen abzubauen.

    Bei Telefónica, zu der auch die deutsche Marke O2 gehört, arbeiten in Spanien derzeit noch rund 28.000 Menschen. Von Ende 2015 bis Ende 2016 strich der Konzern rund 13 Prozent der Stellen. Der Umsatz stieg 2016 um mehr als zehn Prozent auf 52 Milliarden Euro - auf dem Heimatmarkt Spanien und in Brasilien lief es gut, in Deutschland und vor allem in Großbritannien dagegen sanken die Umsätze.

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