Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 20. Januar 2015
  • Jahresbilanz

    Unilever mit Problemen in China

    Schwächere Geschäfte in China haben den Konsumgüterkonzern Unilever zum Jahresende 2014 belastet. Insgesamt sank der Umsatz des britisch-niederländischen Unternehmens im vergangenen Jahr um 2,7 Prozent auf 48,4 Milliarden Euro. Der Gewinn legte dagegen um fünf Prozent auf 5,5 Milliarden Euro zu. Der Hersteller von Dove-Seife, Langnese-Eis und Knorr-Suppen macht mehr als die Hälfte seines Geschäfts in den Schwellenländern. Hier schwächt sich das Wachstum derzeit ab. Vor allem China macht Probleme, wo Unilever aufgrund einer schwachen Nachfrage und voller Lager im vierten Quartal einen Einbruch bei den Umsätzen verbuchte. Im laufenden Jahr rechnet Unilever mit einer ähnlichen Entwicklung wie 2014. (dpa)

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  • Mittwoch, 29. März 2017
  • Unternehmen
    Massenrückruf von Mercedes und VW in China

    Die Autobauer Mercedes und Volkswagen rufen in China fast eine Million Fahrzeuge zurück. Wie die chinesische Regulierungsbehörde Aqsiq am späten Dienstagabend mitteilte, sind 398.500 Autos verschiedener Modelle von Mercedes Benz betroffen, die zwischen Mai 2015 und Februar 2017 produziert wurden. Volkswagen ruft demnach 572.400 Wagen seiner Tochter Audi zurück, hierbei sind Modelle von Juni 2010 bis August 2016 betroffen. Bei den Mercedes-Wagen kann es beim Start des Motors zu Überhitzungen kommen, vor allem bei mehrmaligen Startversuchen, wie die chinesische Behörde mitteilte. Bei den Audi-Fahrzeugen warnte der Hersteller vor Problemen mit dem Schiebedach. Diese könnten zu Beeinträchtigungen der Sicherheitsvorkehrungen führen, vor allem bei den Airbags. (AFP)

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  • Unternehmen
    Toshiba schickt Atomtochter in Insolvenz

    Der angeschlagene Industriekonzern Toshiba will nach Angaben der japanischen Regierung seine US-Atomtochter Westinghouse in die Insolvenz schicken. Ziel ist, Verluste zu begrenzen und nach milliardenschweren Abschreibungen auf den AKW-Bauer einen Schlussstrich zu ziehen. Insidern zufolge könnte der Antrag auf Gläubigerschutz in den USA bereits in Kürze erfolgen. Nach einem Bericht der Wirtschaftszeitung "Nikkei" stimmte der Toshiba-Verwaltungsrat für diesen Schritt. Das Unternehmen wollte sich nicht dazu äußern. Toshiba steckt tief in der Krise. Bei Westinghouse liefen Kosten für übernommene AKW-Projekte aus dem Ruder. Der Antrag auf Insolvenz würde es Westinghouse ermöglichen, Bauaufträge neu zu verhandeln oder abzusagen. Die Fertigstellung von im Bau befindlichen Atomkraftwerken im Süden der USA stünde in den Sternen. (rts)

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