Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 20. Januar 2015
  • Jahresbilanz

    Unilever mit Problemen in China

    Schwächere Geschäfte in China haben den Konsumgüterkonzern Unilever zum Jahresende 2014 belastet. Insgesamt sank der Umsatz des britisch-niederländischen Unternehmens im vergangenen Jahr um 2,7 Prozent auf 48,4 Milliarden Euro. Der Gewinn legte dagegen um fünf Prozent auf 5,5 Milliarden Euro zu. Der Hersteller von Dove-Seife, Langnese-Eis und Knorr-Suppen macht mehr als die Hälfte seines Geschäfts in den Schwellenländern. Hier schwächt sich das Wachstum derzeit ab. Vor allem China macht Probleme, wo Unilever aufgrund einer schwachen Nachfrage und voller Lager im vierten Quartal einen Einbruch bei den Umsätzen verbuchte. Im laufenden Jahr rechnet Unilever mit einer ähnlichen Entwicklung wie 2014. (dpa)

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  • Montag, 23. Oktober 2017
  • Unternehmen
    T-Mobile US steigert Gewinn erneut

    Nach einem weiteren starken Quartal erwartet die Telekom-Tochter T-Mobile US erneut mehr Gewinn. Von Juli bis Ende September verdiente die US-Mobilfunksparte der Bonner dank steten Kundenzustroms unterm Strich 550 Millionen Dollar (468 Mio Euro) und damit die Hälfte mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Gesamtjahr rechnet US-Spartenchef John Legere nun mit 10,8 bis 11,0 Milliarden Dollar beim um Sondereffekte bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda). Bisher standen 10,5 bis 10,9 Milliarden Dollar im Plan. Auch bei den rentablen Vertragskunden unter eigenen Marken wird T-Mobile wieder optimistischer. Ihre Anzahl soll 2017 um 3,3 bis 3,6 Millionen steigen - am unteren Ende der Spanne sind das 300 000 mehr als bisher. Der Umsatz kletterte im dritten Quartal um 8 Prozent auf gut 10 Milliarden Dollar, das bereinigte operative Ergebnis um 5 Prozent auf 2,82 Milliarden. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg loten derzeit die Manager von T-Mobile US und des Rivalen Sprint eine mögliche Fusion auf dem US-Markt aus. (dpa)

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