Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 20. Januar 2015
  • Jahresbilanz

    Unilever mit Problemen in China

    Schwächere Geschäfte in China haben den Konsumgüterkonzern Unilever zum Jahresende 2014 belastet. Insgesamt sank der Umsatz des britisch-niederländischen Unternehmens im vergangenen Jahr um 2,7 Prozent auf 48,4 Milliarden Euro. Der Gewinn legte dagegen um fünf Prozent auf 5,5 Milliarden Euro zu. Der Hersteller von Dove-Seife, Langnese-Eis und Knorr-Suppen macht mehr als die Hälfte seines Geschäfts in den Schwellenländern. Hier schwächt sich das Wachstum derzeit ab. Vor allem China macht Probleme, wo Unilever aufgrund einer schwachen Nachfrage und voller Lager im vierten Quartal einen Einbruch bei den Umsätzen verbuchte. Im laufenden Jahr rechnet Unilever mit einer ähnlichen Entwicklung wie 2014. (dpa)

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  • Freitag, 23. Juni 2017
  • Personalie
    Deutsche Post benennt neuen Arbeitsdirektor

    Der 40-jährige Psychologe und Wirtschaftswissenschaftler Thomas Ogilvie wird neuer Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Deutschen Post. Das habe der Aufsichtsrat des Logistikkonzerns entschieden, teilte das Unternehmen mit. Ogilvie übernimmt die Aufgaben von Melanie Kreis, die sich künftig auf ihre Rolle als Finanzvorstand des Konzerns konzentrieren soll. Ogilvie ist seit mehr als 15 Jahren bei der Deutschen Post. Seit Januar 2016 ist er als "Executive Vice President Corporate Development" für die Konzernstrategie zuständig. Seinen neuen Job soll Ogilvie zum 1. September antreten. (dpa)

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  • Konjunktur
    Einkaufsmanagerindex gibt nach

    Der Aufschwung in der Euro-Zone hat im Juni einen Dämpfer erlitten. Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - fiel um 0,9 auf 55,7 Punkte. Das ist der schlechteste Wert seit fünf Monaten, wie das Institut IHS Markit zu seiner Umfrage unter 5000 Unternehmen mitteilte. Ab 50 signalisiert das Barometer ein Wachstum. "Insgesamt fällt das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal 2017 so gut aus wie seit über sechs Jahren nicht mehr", sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte von April bis Juni mit 0,7 Prozent etwas schneller gewachsen sein als zu Jahresbeginn mit 0,6 Prozent. (rts)

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  • Konjunktur
    Inflation drückt Reallöhne

    Die Kaufkraft der Deutschen ist im ersten Quartal wegen der höheren Inflation so schwach gestiegen wie seit über zwei Jahren nicht mehr. Die Reallöhne wuchsen von Januar bis März um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Zwar zogen die Verdienste mit 2,6 Prozent kräftiger an als in den drei Vorquartalen. Allerdings erreichte die Teuerungsrate mit 1,9 Prozent den höchsten Wert seit Ende 2012, weshalb der größte Teil des Lohnzuwachses von der Inflation zunichte gemacht wurde. Dafür sorgten vor allem teureres Benzin und Heizöl. Die Bruttomonatsverdienste von Arbeitnehmern in leitender Stellung legten mit 3,7 Prozent besonders stark zu. "Hauptursache dafür sind weit überdurchschnittlich gestiegene Sonderzahlungen", erklärten die Statistiker. Bei an- und ungelernten Beschäftigten fiel das Plus mit 2,6 Prozent durchschnittlich aus. Der zu Jahresbeginn von 8,50 auf 8,84 Euro angehobene gesetzliche Mindestlohn habe "keine offensichtlichen Auswirkungen hinterlassen", schlussfolgerten die Statistiker daraus. (rts)

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