Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 20. Januar 2015
  • Jahresbilanz

    Unilever mit Problemen in China

    Schwächere Geschäfte in China haben den Konsumgüterkonzern Unilever zum Jahresende 2014 belastet. Insgesamt sank der Umsatz des britisch-niederländischen Unternehmens im vergangenen Jahr um 2,7 Prozent auf 48,4 Milliarden Euro. Der Gewinn legte dagegen um fünf Prozent auf 5,5 Milliarden Euro zu. Der Hersteller von Dove-Seife, Langnese-Eis und Knorr-Suppen macht mehr als die Hälfte seines Geschäfts in den Schwellenländern. Hier schwächt sich das Wachstum derzeit ab. Vor allem China macht Probleme, wo Unilever aufgrund einer schwachen Nachfrage und voller Lager im vierten Quartal einen Einbruch bei den Umsätzen verbuchte. Im laufenden Jahr rechnet Unilever mit einer ähnlichen Entwicklung wie 2014. (dpa)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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