Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 19. Januar 2016
  • Jahreszahlen

    Unilever steigert Gewinn und Umsatz

    Der Konsumgüterkonzern Unilever hat im vergangenen Jahr trotz eines langsameren Wachstums der Weltwirtschaft mehr verdient und umgesetzt. Der Hersteller von unter anderem Magnum-Eis und Dove-Körperpflegeprodukten steigerte den Umsatz 2015 um 10 Prozent auf 53,3 Milliarden Euro. Dazu trugen positive Währungseffekte 5,9 Prozent bei. Bereinigt lagen die Einnahmen um 4,1 Prozent höher, dazu trugen höhere Absätze 2,1 Prozent und Preise 1,9 Prozent bei, wie Unilever mitteilte. Die Geschäfte in den Schwellenländern, in denen der Konzern einen Großteil seiner Erlöse erzielt, buchten ein bereinigtes Erlöswachstum von 7,1 Prozent. Der Löwenanteil von 4,3 Prozent kam dabei aus Preiserhöhungen. Der Kerngewinn je Aktie legte um 14 Prozent auf 1,82 Euro zu. Darin enthalten waren günstige Wechselkurseffekte von 3 Prozent. (DJ)

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  • Dienstag, 27. Juni 2017
  • Banken
    Nomura wählt Frankfurt als Brexit-Exil

    Die japanische Bank Nomura hat sich für Frankfurt als künftigen EU-Standort entschieden. Um auch nach dem Brexit alle Dienstleistungen in der Europäischen Union anbieten zu können, beantragte die Bank eine Lizenz für eine neue Tochtergesellschaft am Main, wie Nomura mitteilte. Wie viele Arbeitsplätze Nomura nach Frankfurt verlagert, blieb zunächst offen. Nach dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens brauchen in London ansässige Finanzinstitute eine eigene Gesellschaft mit Banklizenz in einem EU-Land, um ihre Produkte und Dienstleistungen in den verbleibenden 27 Mitgliedstaaten vertreiben zu dürfen. Der Verband der Auslandsbanken erwartet, dass durch den Brexit in den nächsten zwei Jahren 3000 bis 5000 Arbeitsplätze in Frankfurt entstehen. Erst vergangene Woche hatte Japans zweitgrößter Wertpapierhändler Daiwa Securities angekündigt, eine Lizenz für eine neue Tochter in Frankfurt zu beantragen. (rts)

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