Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 19. Januar 2016
  • Jahreszahlen

    Unilever steigert Gewinn und Umsatz

    Der Konsumgüterkonzern Unilever hat im vergangenen Jahr trotz eines langsameren Wachstums der Weltwirtschaft mehr verdient und umgesetzt. Der Hersteller von unter anderem Magnum-Eis und Dove-Körperpflegeprodukten steigerte den Umsatz 2015 um 10 Prozent auf 53,3 Milliarden Euro. Dazu trugen positive Währungseffekte 5,9 Prozent bei. Bereinigt lagen die Einnahmen um 4,1 Prozent höher, dazu trugen höhere Absätze 2,1 Prozent und Preise 1,9 Prozent bei, wie Unilever mitteilte. Die Geschäfte in den Schwellenländern, in denen der Konzern einen Großteil seiner Erlöse erzielt, buchten ein bereinigtes Erlöswachstum von 7,1 Prozent. Der Löwenanteil von 4,3 Prozent kam dabei aus Preiserhöhungen. Der Kerngewinn je Aktie legte um 14 Prozent auf 1,82 Euro zu. Darin enthalten waren günstige Wechselkurseffekte von 3 Prozent. (DJ)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwnung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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