Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 19. Januar 2016
  • Jahreszahlen

    Unilever steigert Gewinn und Umsatz

    Der Konsumgüterkonzern Unilever hat im vergangenen Jahr trotz eines langsameren Wachstums der Weltwirtschaft mehr verdient und umgesetzt. Der Hersteller von unter anderem Magnum-Eis und Dove-Körperpflegeprodukten steigerte den Umsatz 2015 um 10 Prozent auf 53,3 Milliarden Euro. Dazu trugen positive Währungseffekte 5,9 Prozent bei. Bereinigt lagen die Einnahmen um 4,1 Prozent höher, dazu trugen höhere Absätze 2,1 Prozent und Preise 1,9 Prozent bei, wie Unilever mitteilte. Die Geschäfte in den Schwellenländern, in denen der Konzern einen Großteil seiner Erlöse erzielt, buchten ein bereinigtes Erlöswachstum von 7,1 Prozent. Der Löwenanteil von 4,3 Prozent kam dabei aus Preiserhöhungen. Der Kerngewinn je Aktie legte um 14 Prozent auf 1,82 Euro zu. Darin enthalten waren günstige Wechselkurseffekte von 3 Prozent. (DJ)

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  • Mittwoch, 18. Oktober 2017
  • Unternehmen
    Abbott Labs schreibt wieder schwarze Zahlen

    Der US-Pharmakonzern Abbott Laboratories ist im dritten Quartal in die Gewinnzone zurückgekehrt. Das Unternehmen profitierte von der guten Nachfrage etwa nach Pharmazeutika und Diagnostikaprodukten. Zudem wurde das Wachstum durch die Übernahme des Herzschrittmacher-Spezialisten St. Jude Medical zu Jahresbeginn beschleunigt. Abbott erzielte im dritten Quartal einen Nettogewinn von 603 Millionen US-Dollar. Im Vorjahr hatte der Konzern noch einen Verlust von 329 Millionen Dollar eingefahren. Je Aktie verdiente Abbott bereinigt um Sondereffekte 66 Cent, das war ein Cent mehr als von Analysten erwartet. Der Umsatz legte um 28,8 Prozent auf 6,83 Milliarden Dollar zu. (DJ)

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  • Quartalszahlen
    ASML übertrifft Umsatzprognose

    Der Chip-Ausrüster ASML hat im dritten Quartal dank einer hohen Nachfrage nach seinen Produkten die eigene Umsatzprognose übertroffen. Wie die ASML Holding NV mitteilte, setzte sie im abgelaufenen Quartal 2,45 Milliarden Euro um, nach 2,1 Milliarden im zweiten Quartal. In Aussicht gestellt hatte das niederländische Unternehmen dagegen lediglich 2,2 Milliarden. Der Nettogewinn legte auf 557 Millionen von 466 Millionen Euro im Vorquartal zu. Im laufenden Quartal soll der Umsatz den Planungen zufolge rund 2,1 Milliarden Euro erreichen. "Die Zahlen sind stark, aber der Markt könnte beim Ausblick mehr erwartet haben", sagte ein Händler in einer ersten Reaktion. Die Ziele für das Gesamtjahr bestätigte ASML. Demnach soll der Umsatz in diesem Jahr um mindestens ein Viertel höher ausfallen als 2016. Der positive Geschäftsverlauf im Jahr 2017 dürfte sich auch 2018 fortsetzen, so CEO Peter Wennink. (DJ)

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