Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 12. August 2015
  • Halbjahreszahlen

    United Internet auf aufsteigendem Ast

    United Internet hat dank neuer Mobilfunk- und DSL-Kunden im ersten Halbjahr mehr verdient. Das operative Ergebnis (Ebitda) kletterte in den ersten sechs Monaten um 47,9 Prozent auf 351,3 Millionen Euro zu. Damit lag die für Marken wie GMX oder 1&1 bekannte Firma jedoch unter den Erwartungen von Analysten, die mit einem Betriebsergebnis von 361 Millionen Euro gerechnet hatten. Der Umsatz kletterte um 27,2 Prozent auf 1,82 Milliarden Euro. Die Firma des Milliardärs Ralph Dommermuth hat neben der Übernahme des Glasfasernetz-Betreibers Versatel auch vom Zuwachs auf der Kundenseite profitiert: Die Zahl der Verträge stieg um 430.000 auf 15,21 Millionen. Für 2015 geht United Internet nun von 880.000 neuen Verträgen aus, 80.000 mehr als bisher angenommen. "Mit den im 1. Halbjahr 2015 erreichten Zahlen bei Umsatz und Ergebnis liegen wir gut auf Kurs", betonte Dommermuth. Die Prognosen für den Umsatz und Gewinn bekräftigte er: Bei einem Anstieg der Erlöse um rund 20 Prozent soll das Ebitda um etwa 40 Prozent zulegen. (rts)

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  • Mittwoch, 27. Juli 2016
  • Quartalszahlen
    Bayer steigert Gewinn deutlich

    Gut laufende Geschäfte mit neuen Medikamenten haben dem Pharma- und Pflanzenschutzkonzern Bayer im zweiten Quartal einen kräftigen Gewinnschub beschert. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 1,38 Milliarden Euro - 18,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie der Konzern in Leverkusen mitteilte. Der Umsatz ging von April bis Juni wegen negativer Wechselkurseffekte um 1,4 Prozent auf 11,8 Milliarden Euro zurück. Bereinigt um Zu- und Verkäufe sowie um Wechselkursschwankungen wäre der Umsatz um 2,3 Prozent gestiegen. Zum milliardenschweren Übernahme-Poker um den US-Saatgutspezialisten Monsanto hielt sich Bayer bedeckt. Im Bericht zum zweiten Quartal wurde die Rekordofferte für Monsanto in Höhe von zuletzt rund 64 Milliarden US-Dollar mit keinem Wort erwähnt. (dpa)

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  • Unternehmen
    Boeing sichert sich Großauftrag aus Malaysia

    Der US-Flugzeughersteller Boeing hat einen Auftrag für bis zu 50 Maschinen des Typs 737 Max von Malaysia Airlines erhalten. Die Order, die sich auf 25 Festbestellungen und 25 Absichtserklärungen aufteilt, habe ein Volumen von 5,5 Milliarden US-Dollar zu Listenpreisen. Allerdings bekommen Käufer bei derart hohen Auftragsvolumina in der Regel einen Preisabschlag, der bis zu 30 Prozent vom Listenpreis betragen kann. Die Auslieferungen der Maschinen sollen in drei Jahren beginnen. Malaysia Airlines verfügt aktuell über eine Flotte von 56 Maschinen des Typs 737-800. (DJ)

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  • Fusionen
    Milliardenübernahme in Chipbranche

    In der Chipbranche kommt es zu der nächsten Großübernahme. Der US-Konzern Analog Devices kündigte den Kauf des heimischen Konkurrenten Linear Technology für rund 14,8 Milliarden Dollar an. Das Unternehmen wolle so sein Geschäft mit Halbleitern ausbauen, die analoge in digitale Signale umwandeln. Die Technik ist etwa für Smartphones und andere Geräten mit Verbindung zum Internet wichtig. Linear gilt schon seit längerem wegen seiner lukrativen Geschäfte als attraktiver Übernahmekandidat. Analog Devices ist der Deal ein Aufschlag von 24 Prozent auf den Linear-Schlusskurs von Montag wert. (rts)

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