Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 18. November 2014
  • Unternehmen

    United Internet bestätigt Prognose

    Der Internetkonzern United Internet ist in den ersten neun Monaten des Jahres weiter gewachsen und hat mehr verdient als vom Markt erwartet. Die Zahl der Kundenverträge konnte um 660.000 auf 14,11 Millionen weiter gesteigert werden. Getragen wurde das Kundenwachstum hauptsächlich vom Segment "Access", in dem die Gesellschaft um 390.000 Mobile-Internet-Verträge sowie 170.000 DSL-Verträge zulegen konnte. Der bereinigte operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) wuchs um mehr als ein Drittel auf 379,8 Millionen Euro, unter dem Strich blieben 1,08 Euro je Aktie übrig. Hier hatten die Marktbeobachter nur ein Ebitda von 372 Millionen Euro und einen Gewinn je Aktie von 1,02 Euro erwartet. Der Umsatz legte von Januar bis September um 11 Prozent auf 2,171 Milliarden Euro zu, lag damit aber leicht unter der Analystenschätzung von 2,173 Milliarden Euro. United Internet bekräftigte die Jahresprognose und erwartet in diesem Jahr unverändert ein Umsatzwachstum von ca. 10 Prozent. Das Ebitda soll 520 Millionen Euro erreichen, nach 407,2 Millionen im Vorjahr. (DJ)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwnung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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