Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 18. November 2014
  • Unternehmen

    United Internet bestätigt Prognose

    Der Internetkonzern United Internet ist in den ersten neun Monaten des Jahres weiter gewachsen und hat mehr verdient als vom Markt erwartet. Die Zahl der Kundenverträge konnte um 660.000 auf 14,11 Millionen weiter gesteigert werden. Getragen wurde das Kundenwachstum hauptsächlich vom Segment "Access", in dem die Gesellschaft um 390.000 Mobile-Internet-Verträge sowie 170.000 DSL-Verträge zulegen konnte. Der bereinigte operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) wuchs um mehr als ein Drittel auf 379,8 Millionen Euro, unter dem Strich blieben 1,08 Euro je Aktie übrig. Hier hatten die Marktbeobachter nur ein Ebitda von 372 Millionen Euro und einen Gewinn je Aktie von 1,02 Euro erwartet. Der Umsatz legte von Januar bis September um 11 Prozent auf 2,171 Milliarden Euro zu, lag damit aber leicht unter der Analystenschätzung von 2,173 Milliarden Euro. United Internet bekräftigte die Jahresprognose und erwartet in diesem Jahr unverändert ein Umsatzwachstum von ca. 10 Prozent. Das Ebitda soll 520 Millionen Euro erreichen, nach 407,2 Millionen im Vorjahr. (DJ)

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  • Donnerstag, 29. Juni 2017
  • Unternehmen
    H&M überrascht mit kräftigem Gewinn-Plus

    Zusätzliche Filialen und ein Sparkurs zahlen sich für den schwedischen Modekonzern H&M aus. Der Gewinn stieg im zweiten Quartal um zehn Prozent auf 7,71 Milliarden schwedische Kronen (knapp 790 Millionen Euro), wie die Nummer zwei in Europa nach der Zara-Mutter Inditex am Donnerstag mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem weitaus geringeren Plus gerechnet. An der Börse kamen die Zahlen gut an: Die Aktie legte um mehr als drei Prozent zu. Die Schweden hinken trotz des Gewinnanstiegs dem spanischen Marktführer hinterher. Inditex schaffte zuletzt ein Plus von 18 Prozent, unter anderem dank des Ausbaus des Online-Geschäfts. Zu schaffen machten H&M Abschreibungen, weil Bekleidung aus der Wintersaison in den Lagern liegen blieb. "Das Geschäft in Großbritannien, Skandinavien und Osteuropa sowie in einigen Wachstumsmärkten war gut", sagte H&M-Chef Karl-Johan Persson. In den USA, China, den Niederlanden und der Schweiz sei es dagegen schlechter gelaufen. Auch für das laufende Sommerquartal sei mit Abschreibungen auf Lagerbestände zu rechnen.

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