Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 18. November 2014
  • Unternehmen

    United Internet bestätigt Prognose

    Der Internetkonzern United Internet ist in den ersten neun Monaten des Jahres weiter gewachsen und hat mehr verdient als vom Markt erwartet. Die Zahl der Kundenverträge konnte um 660.000 auf 14,11 Millionen weiter gesteigert werden. Getragen wurde das Kundenwachstum hauptsächlich vom Segment "Access", in dem die Gesellschaft um 390.000 Mobile-Internet-Verträge sowie 170.000 DSL-Verträge zulegen konnte. Der bereinigte operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) wuchs um mehr als ein Drittel auf 379,8 Millionen Euro, unter dem Strich blieben 1,08 Euro je Aktie übrig. Hier hatten die Marktbeobachter nur ein Ebitda von 372 Millionen Euro und einen Gewinn je Aktie von 1,02 Euro erwartet. Der Umsatz legte von Januar bis September um 11 Prozent auf 2,171 Milliarden Euro zu, lag damit aber leicht unter der Analystenschätzung von 2,173 Milliarden Euro. United Internet bekräftigte die Jahresprognose und erwartet in diesem Jahr unverändert ein Umsatzwachstum von ca. 10 Prozent. Das Ebitda soll 520 Millionen Euro erreichen, nach 407,2 Millionen im Vorjahr. (DJ)

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  • Dienstag, 28. Februar 2017
  • Arbeitsmarkt
    Zahl der Existenzgründer geht zurück

    Die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt hat im vergangenen Jahr den Drang zur Selbstständigkeit gemindert. Die Zahl der Existenzgründer in Deutschland sank um 13 Prozent auf den bisher tiefsten Stand von 672.000 Personen, wie die staatseigene Förderbank KfW in Frankfurt berichtete. Die Jobchancen seien gut wie lange nicht. "Dies setzt der Gründungstätigkeit besonders zu", erläuterte KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner. Für dieses Jahr erwartet die KfW wieder eine Zunahme der Gründungstätigkeit. (dpa)

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  • Unternehmen
    Blohm und Voss streicht 300 Stellen

    Bei der Hamburger Werft Blohm und Voss sollen rund 300 von gegenwärtig fast 1000 Arbeitsplätzen wegfallen. Das teilten Geschäftsführung und Aufsichtsrat bei einer Betriebsversammlung in Hamburg mit. Durch hohe Kostenstrukturen, versäumte Investitionen und einen zu niedrigen Auftragsbestand befinde sich Blohm und Voss in einem kritischen Zustand, teilte die Bremer Lürssen-Gruppe als Eigentümer der Werft im Anschluss an die Versammlung mit. (dpa)

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  • Jahresbilanz
    Salzgitter fährt Nettogewinn ein

    Der zweitgrößte deutsche Stahlkonzern Salzgitter ist im vergangenen Jahr unter dem Strich in die Gewinnzone zurückgekehrt. Das Unternehmen habe 2016 einen Nettogewinn von 56,8 Millionen Euro eingefahren nach einem Verlust von 56 Millionen im Jahr davor, teilten die Niedersachsen mit. Von Reuters befragte Analysten hatten mit 29,6 Millionen Euro gerechnet. Salzgitter profitierte von Kostensenkungen und den sich in der zweiten Jahreshälfte stabilisierenden Stahlpreisen. Vor Steuern steht nach den vorläufigen Zahlen ein Gewinn von 53,2 Millionen Euro in den Büchern. Vor einem Jahr waren es gerade mal 4,1 Millionen. Für 2017 peilt Salzgitter einen Vorsteuergewinn von 100 bis 150 Millionen Euro an. Der Konzernumsatz solle auf rund neun Milliarden Euro klettern, nachdem er im vergangenen Jahr wegen des Preisverfalls beim Stahl auf 7,9 Milliarden von 8,6 Milliarden geschrumpft war. (rts)

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  • Konjunktur
    Japans Industrie schwächelt

    Die Industrieproduktion in Japan ist im Januar überraschend gesunken. Das Wirtschaftsministerium machte dafür vor allem eine Abschwächung der Ausfuhren japanischer Autos in die USA verantwortlich. Die Produktion sank den amtlichen Daten zufolge zu Jahresbeginn im Vergleich zum Vormonat um 0,8 Prozent. Dies ist der kräftigste Rückgang seit Mai 2016. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Zuwachs von 0,3 Prozent gerechnet. Die Daten zeigen, dass die Entwicklung der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt weiter auf wackligen Beinen steht. (rts)

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