Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 18. November 2014
  • Unternehmen

    United Internet bestätigt Prognose

    Der Internetkonzern United Internet ist in den ersten neun Monaten des Jahres weiter gewachsen und hat mehr verdient als vom Markt erwartet. Die Zahl der Kundenverträge konnte um 660.000 auf 14,11 Millionen weiter gesteigert werden. Getragen wurde das Kundenwachstum hauptsächlich vom Segment "Access", in dem die Gesellschaft um 390.000 Mobile-Internet-Verträge sowie 170.000 DSL-Verträge zulegen konnte. Der bereinigte operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) wuchs um mehr als ein Drittel auf 379,8 Millionen Euro, unter dem Strich blieben 1,08 Euro je Aktie übrig. Hier hatten die Marktbeobachter nur ein Ebitda von 372 Millionen Euro und einen Gewinn je Aktie von 1,02 Euro erwartet. Der Umsatz legte von Januar bis September um 11 Prozent auf 2,171 Milliarden Euro zu, lag damit aber leicht unter der Analystenschätzung von 2,173 Milliarden Euro. United Internet bekräftigte die Jahresprognose und erwartet in diesem Jahr unverändert ein Umsatzwachstum von ca. 10 Prozent. Das Ebitda soll 520 Millionen Euro erreichen, nach 407,2 Millionen im Vorjahr. (DJ)

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  • Montag, 25. Juli 2016
  • Autobauer
    Airbag-Rückruf kostet Milliarden

    Der Skandal um defekte Airbags des japanischen Zulieferers Takata trifft deutsche Autobauer hart. Bei BMW, Daimler, Audi und Volkswagen seien mehr als sechs Millionen Autos betroffen, berichtete die "Automobilwoche" mit Verweis auf Angaben der Hersteller. Bei BMW seien es seit 2013 rund vier Millionen Fahrzeuge, bei VW 900.000 Pkw und Transporter. Daimler gab die Zahl der betroffenen Fahrzeuge demnach mit rund einer Million an; Audi mit rund 450.000. "Der Schaden insgesamt dürfte schon jetzt bei über zwei Milliarden Euro liegen", sagte Jan Dannenberg von der Management- und Strategieberatung Berylls der "Automobilwoche". Auf ähnliche Summen kam Autoexperte Stefan Bratzel. Er rechnete pro Auto mit Kosten von bis zu 300 Euro. (AFP)

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  • Unternehmen
    Ericsson sucht neuen Vorstandschef

    Der Netzwerkausrüster Ericsson tauscht seinen Chef aus. Vorstandschef Hans Vestberg trete mit sofortiger Wirkung zurück, teilte der Konzern mit. Der bisherige Finanzchef Jan Frykhammar übernehme übergangsweise seinen Posten. Es werde intern und extern nach geeigneten Kandidaten gesucht. Vestberg war insgesamt 28 Jahre für Ericsson tätig, die letzten sieben als Vorstandschef. Der Konzern steckt in Schwierigkeiten. Bei Vorlage der Quartalszahlen vergangene Woche hatten die Schweden weitere Kostensenkungen angekündigt. Der Umsatz ging verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf 54,1 Milliarden schwedische Kronen (5,7 Mrd Euro) zurück. Der Gewinn sank um gut ein Viertel auf 1,6 Milliarden Kronen. (dpa)

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