Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 18. November 2014
  • Unternehmen

    United Internet bestätigt Prognose

    Der Internetkonzern United Internet ist in den ersten neun Monaten des Jahres weiter gewachsen und hat mehr verdient als vom Markt erwartet. Die Zahl der Kundenverträge konnte um 660.000 auf 14,11 Millionen weiter gesteigert werden. Getragen wurde das Kundenwachstum hauptsächlich vom Segment "Access", in dem die Gesellschaft um 390.000 Mobile-Internet-Verträge sowie 170.000 DSL-Verträge zulegen konnte. Der bereinigte operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) wuchs um mehr als ein Drittel auf 379,8 Millionen Euro, unter dem Strich blieben 1,08 Euro je Aktie übrig. Hier hatten die Marktbeobachter nur ein Ebitda von 372 Millionen Euro und einen Gewinn je Aktie von 1,02 Euro erwartet. Der Umsatz legte von Januar bis September um 11 Prozent auf 2,171 Milliarden Euro zu, lag damit aber leicht unter der Analystenschätzung von 2,173 Milliarden Euro. United Internet bekräftigte die Jahresprognose und erwartet in diesem Jahr unverändert ein Umsatzwachstum von ca. 10 Prozent. Das Ebitda soll 520 Millionen Euro erreichen, nach 407,2 Millionen im Vorjahr. (DJ)

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  • Freitag, 20. Oktober 2017
  • Quartalszahlen
    Siemens-Rivale GE verdient deutlich weniger

    Der US-Industrieriese General Electric hat Anleger nach einem schwachen dritten Quartal mit einer drastisch gesenkten Gewinnprognose verschreckt. Verglichen mit dem Vorjahreswert sank der Überschuss um neun Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar (1,5 Mrd Euro), wie der Siemens-Rivale in Boston mitteilte. Der Umsatz legte zwar um gut 14 Prozent auf 33,5 Milliarden Dollar zu, das lag jedoch vor allem am Zukauf des Ölfeldausrüsters Baker Hughes. Analysten hatten bessere Zahlen erwartet, die Aktie fiel vorbörslich um fünf Prozent. "Dies war ein sehr herausforderndes Quartal", sagte Konzernchef John Flannery. Der Großteil der Geschäfte habe zwar solide Ergebnisse erzielt, dies sei jedoch durch die schwache Energiesparte zunichte gemacht worden. (dpa)

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