Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 13. Januar 2016
  • Digitalwirtschaft

    Universal beliefert Soundcloud

    Das deutsche Musikportal Soundcloud verbessert seine Startposition im schnell wachsenden Streaming-Geschäft. Nach langen Verhandlungen kann das Berliner Unternehmen eine Lizenzvereinbarung mit dem Vivendi-Plattenlabel Universal Music schließen. Mit dem weltgrößten Musik-Konzern hat das junge Hightech-Unternehmen nun zwei der drei großen Labels an Bord. Soundcloud kann das eigene Angebot so um Millionen populäre Hits erweitern. Bisher konzentrierte sich die Plattform auf Remixe und Songs, deren Rechte nicht bei den großen Plattenfirmen liegen. Soundcloud hat nach eigenen Angaben mittlerweile rund 175 Millionen Nutzer. Das Unternehmen gilt als Juwel der Berliner Startup-Szene. Immer wieder wurde über einen Börsengang spekuliert, die dafür wichtigen Verhandlungen mit der Musikbranche gerieten jedoch immer wieder ins Stocken. (DJ/dpa)

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  • Samstag, 24. Juni 2017
  • Unternehmen
    Allianz verkauft Beteiligung an der Oldenburgischen Landesbank

    Der Versicherer Allianz verkauft die Beteiligung an der Oldenburgische Landesbank AG (OLB) für 300 Millionen Euro. Käufer des Anteils von rund 90,2 Prozent sei die Bremer Kreditbank AG, teilte der Konzern am Freitagabend nach Börsenschluss mit. Die Allianz Deutschland konzentriere sich auf das Kerngeschäft, sagte Allianz Deutschland-Chef Manfred Knof. Banken seien aber weiterhin ein wichtiger Vertriebsweg. Die Behörden müssen dem Verkauf noch zustimmen. Die OLB ist gemessen an der Bilanzsumme, der Mitarbeiterzahl und dem Standortnetz den Angaben zufolge die größte private Regionalbank in Deutschland. (dpa)

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  • Unternehmen
    EZB: Italienische Krisenbanken stehen vor dem Aus

    Die beiden italienischen Krisenbanken Veneto Banca und Banca Popolare di Vicenza stehen vor dem Scheitern. Wie die Europäische Zentralbank (EZB) mitteilte, mangelt es beiden Geldhäusern an der nötigen Kapitaldecke. Die Zentralbank hatte beiden Finanzinstituten Zeit eingeräumt, um Pläne zur Stärkung der Kapitaldecke zu präsentieren. Allerdings seien beide Banken nicht in der Lage gewesen, glaubwürdige Lösungen für die Zukunft vorzulegen, so die EZB. Beide Geldhäuser fielen nun unter das italienische Insolvenzrecht. (DJ)

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