Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 19. Januar 2016
  • Justiz

    VW-Abgasskandal: Südkorea klagt

    Im VW-Abgasskandal will nun auch Südkorea vor Gericht ziehen. Das Umweltministerium in Seoul kündigte eine Strafanzeige gegen den VW- und Audi-Chef in dem asiatischen Land, Johannes Thammer, an. Im Rückrufplan des Wolfsburger Autobauers würden wesentliche Vorgaben des Umweltschutzgesetzes nicht berücksichtigt, teilte das Ministerium mit. Im November hatte Südkorea wegen der Abgas-Manipulationen eine Rekordstrafe von umgerechnet rund 11 Millionen Euro gegen VW verhängt und den Rückruf von gut 125.000 Autos gefordert. Volkswagen hatte am 6. Januar einen Rückrufplan eingereicht. (rts)

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  • Dienstag, 06. Dezember 2016
  • Konjunktur
    Größtes Auftragsplus für Industrie seit 2014

    Die deutsche Industrie hat im Oktober wieder spürbar mehr Aufträge an Land gezogen. Die Betriebe erhielten 4,9 Prozent mehr Bestellungen als im Vormonat und verbuchten damit das größte Plus seit Juli 2014, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. "Die auch in der Tendenz etwas anziehende Nachfrage und das verbesserte Geschäftsklima sprechen insgesamt für eine Belebung der Industriekonjunktur im Jahresschlussquartal", erklärte das Ministerium dazu. Schwung kam von der Nachfrage aus dem Inland: Sie legte um 6,3 Prozent zu. Die Aufträge dem Ausland stiegen um 3,9 Prozent. (rts)

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  • Unternehmen
    Bahnvorstand Weber verlängert um zwei Jahre

    Personalvorstand Ulrich Weber wird voraussichtlich noch gut zwei Jahre bei der Deutschen Bahn bleiben. Der Dienstvertrag des 66-Jährigen solle in der nächsten Aufsichtsratssitzung am 14. Dezember bis Ende 2018 verlängert werden, hieß es im Umfeld des Kontrollgremiums. Der Jurist ist seit Juli 2009 bei der Bahn, sein bisheriger Vertrag läuft am 31. März 2017 aus. Das bundeseigene Unternehmen lehnte einen Kommentar zu der Personalie ab. Weber ist derzeit vor allem als Verhandlungsführer der Arbeitgeber in der Tarifrunde mit den Bahngewerkschaften EVG und GDL engagiert. In seiner Amtszeit vollzog die Bahn eine Trendwende und schuf nach jahrelangem Stellenabbau unterm Strich wieder neue Arbeitsplätze. (dpa)

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