Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 13. November 2014
  • Unternehmen

    VW baut neue Fabrik in Polen

    Mit der Grundsteinlegung für eine neue Fabrik im westpolnischen Wrzesnia hat Volkswagen Weichen für die Herstellung leichter Nutzfahrzeuge gestellt. Von Mitte 2016 an sollen in dem Werk in der Nähe von Posen jährlich rund 85.000 Fahrzeuge vom Typ Crafter vom Band gehen. Nach Posen wird Wrzesnia der zweite Standort des Wolfsburger Konzerns in Polen. Nach Angaben des Unternehmens werden mindestens 2300 neue Arbeitsplätze entstehen. Bei der Grundsteinlegung bezeichnete Polens Wirtschaftsminister Janusz Piechocinski die westpolnische Region als eines der sich am schnellsten entwickelnden Gebiete Polens. Der Fabrikneubau werde auch neue Chancen für polnische Zulieferer schaffen. Der Anteil der polnischen Zulieferer für das Posener Werk liege bei 40 Prozent betrage. (dpa)

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  • Sonntag, 22. Januar 2017
  • Elektromobilität
    Auto-Importeure glauben an Siegeszug von Elektroautos

    Die Auto-Importeure Renault und Nissan glauben an einen schnellen Siegeszug der Elektromobilität in Deutschland. Renault-Deutschlandchef Uwe Hochgeschurtz sagte der "Bild am Sonntag": "Ich bin fest davon überzeugt, dass wir den Durchbruch der Elektromobilität in Deutschland schon erlebt haben." Nissan-Europachef Thomas Hausch zog einen Vergleich zur Popcorn-Herstellung in der Pfanne: "Das Knacken hat in Deutschland angefangen." Die Affäre um manipulierte Diesel-Abgase habe dazu beigetragen. Für 2017 rechnen die Firmen erneut mit einem guten Jahr, obwohl der Importeursverband eine Stagnation der Verkaufszahlen erwartet. Der Nissan-Manager erklärte: "Wenn der Markt wirklich stagniert, dann wird das auf sehr hohem Niveau sein und deshalb nicht schlimm." Sein Renault-Kollege sagte: "Wir rechnen mit leichtem Wachstum. Aber selbst wenn nicht, reden wir immer noch über eines der besten Automobiljahre überhaupt." (dpa)

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  • Brexit
    Deutsche-Bank-Vorstand: London bleibt Top-Finanzplatz

    London wird sich nach Einschätzung von Deutsche-Bank-Finanzchef Marcus Schenck auch nach dem Brexit als europäisches Finanzzentrum behaupten können. "Es ist etwas naiv zu glauben, dass irgendeine europäische Stadt London als Finanzplatz ablösen könnte", sagte Schenck der "Welt am Sonntag". "Die City ist ein über 30 Jahre gewachsener Mikrokosmos, den man nicht einfach nachbilden kann." Die Entscheidung der Briten, der Europäischen Union den Rücken zu kehren, hat in der Bankenbranche für Unruhe gesorgt. So bereiten sich die ersten Banken nach der Festlegung von Premierministerin Theresa May auf einen "harten Brexit" konkret auf einen Umzug auf das europäische Festland vor, weil die Institute bei einem Ausscheiden Großbritanniens aus dem EU-Binnenmarkt keine Produkte mehr von London aus in den übrigen 27 EU-Staaten verkaufen können. (rts)

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