Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 04. März 2016
  • Automobil

    VW hat Termin für Hauptversammlung

    Volkswagen hat einen Termin für die erste Hauptversammlung nach Ausbruch des Diesel-Skandals festgelegt. Das Unternehmen lud die Aktionäre für den 22. Juni nach Hannover ein. Falls ein Tag für die mutmaßlich turbulente Hauptversammlung nicht ausreicht, ist zusätzlich der 23. Juni eingeplant. VW verschob die Jahreszahlen Anfang Februar und im Zuge damit auch die Hauptversammlung wegen zu vieler ungeklärter Fragen in der Abgas-Affäre. Dabei ging es vor allem darum, wie der Konzern die Risiken in den USA für die offene Jahresbilanz finanziell bewertet. In den Vereinigten Staaten gibt es - anders als hierzulande - keinen genehmigten Plan für einen Rückruf oder Rückkauf der manipulierten Wagen. Seine Jahreszahlen will Volkswagen bis spätestens Ende April vorlegen. Dies hätte ursprünglich schon in der kommenden Woche geschehen sollen. (dpa)

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  • Freitag, 02. Dezember 2016
  • Autobranche
    Rückrufaktion bei Ford

    Der US-Autobauer Ford beordert in Nordamerika mehr als 680.000 Fahrzeuge in die Werkstätten. Grund seien Probleme mit den Sicherheitsgurten, die das Verletzungsrisiko bei Unfällen erhöhen könnten, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Betroffen seien Pkw vom Typ Ford Fusion und Lincoln MKZ der Modelljahre 2013 bis 2016. Ford wisse von zwei Unfällen und zwei Verletzungen, die in Zusammenhang mit dem Defekt stünden, heißt es in der Mitteilung. Mit gut 600.000 Fahrzeugen entfällt der Großteil der Rückruf-Aktion auf den US-Markt, die restlichen betroffenen Wagen wurden nach Angaben des Unternehmens in Kanada und Mexiko verkauft. (dpa)

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  • Haushaltsentwurf
    Spanien spart weiter

    EU-Schuldensünder Spanien hat einen Entwurf für den Sparhaushalt 2017 bekanntgegeben. Um Forderungen der EU nachzukommen, will die Minderheitsregierung des konservativen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy unter anderem die Unternehmens-, die Alkohol- und die Tabaksteuer erhöhen. Dadurch sollen die Einnahmen um 7,5 Milliarden Euro erhöht werden, wie Finanzminister Cristóbal Montoro in Madrid sagte. Auf ihrer Kabinettssitzung beschloss die Regierung zudem, dass die Ausgaben im Vergleich zu 2016 auf rund 118,34 Milliarden Euro eingefroren werden sollen. Die EU-Kommission hatte zuvor Einsparungen von mindestens 5,5 Milliarden Euro angemahnt, damit 2017 das Defizitziel von 3,1 Prozent der Wirtschaftsleistung erreicht wird. Spanien hatte im vergangenen Jahr mit einem Defizit von 5,1 statt 4,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gegen die Haushaltsvorgaben verstoßen und war nur knapp Sanktionen aus Brüssel entgangen. (dpa)

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  • Unternehmen
    Johnson & Johnson zu Milliarden-Strafe verurteilt

    Ein Bundesgericht in Texas hat dem US-Pharmakonzern Johnson & Johnson eine Strafe wegen defekter Hüftimplantate aufgebrummt. Johnson & Johnson und seine Tochterfirma DePuy Orthopaedics müssen mehr als eine Milliarde Dollar an sechs Kläger zahlen, wie einer der Anwälte mitteilte. Das Gericht kam zu dem Schluss, dass die Hüftimplantate fehlerhaft gewesen seien. Die Unternehmen hätten Patienten nicht vor den Risiken gewarnt. Johnson & Johnson kündigte an, er werde gegen das Urteil in Berufung gehen. Der Konzern ist mit mehr als 8000 Klagen im Zusammenhang mit dem Hüftimplantat konfrontiert. (rts)

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  • Konjunktur
    Spaniens Arbeitslosigkeit steigt

    Trotz der anziehenden Konjunktur ist Spaniens Arbeitslosigkeit den vierten Monat hintereinander gestiegen. Im November legte die Zahl der Erwerbslosen um 24.841 auf 3,79 Millionen zu, wie das Arbeitsministerium mitteilte. Hier dürfte auch ein Auslaufen der Tourismus-Saison eine Rolle spielen. Bei den Dienstleistern stieg die Arbeitslosenzahl um fast 28.000 und in der Landwirtschaft um 3900. In der Industrie hingegen gab es einen Rückgang um 3800 und am Bau von 4500. Die Arbeitslosenquote in Spanien lag im Oktober - nach einheitlicher europäischer Rechnung - bei 19,2 Prozent. Einen höheren Wert gibt es EU-weit nur in Griechenland.

    Beim Wirtschaftwachstum liegt Spanien in der Eurozone aber weit vorne. Im dritten Quartal ging es 0,7 Prozent nach oben. Zum Vergleich: Die deutsche Wirtschaft legte nur um 0,2 Prozent zu und der gesamte Euro-Raum um 0,3 Prozent. (rts)

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  • Konjunktur
    Samsungs Smartphone-Debakel bremst Wirtschaftswachstum

    Die Smartphone-Panne bei Samsung belastet die Wirtschaft Südkoreas. Das Bruttoinlandsprodukt des asiatischen Landes kletterte im Sommer wegen schwächelnder Exporte nur um 0,6 Prozent zum Vorquartal, wie die nationale Notenbank BOK mitteilt. Dies ist weniger als zunächst gedacht und weniger als im Frühjahr. "Smartphone-Ausfuhren hatten einen deutlichen Einfluss auf das dritte Quartal", sagte BOK-Experte Kim Young Tai. Sie seien stärker zurückgegangen als ursprünglich erwartet. Die Zentralbank hatte zunächst ein Wachstum von 0,7 Prozent gemeldet, nach plus 0,8 Prozent im Frühjahr. Der Weltmarktführer Samsung hatte sein neues Handy-Flaggschiff Galaxy Note 7 nach weniger als zwei Monaten wieder vom Markt genommen. Geräte waren in Brand geraten.

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