Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 04. März 2016
  • Automobil

    VW hat Termin für Hauptversammlung

    Volkswagen hat einen Termin für die erste Hauptversammlung nach Ausbruch des Diesel-Skandals festgelegt. Das Unternehmen lud die Aktionäre für den 22. Juni nach Hannover ein. Falls ein Tag für die mutmaßlich turbulente Hauptversammlung nicht ausreicht, ist zusätzlich der 23. Juni eingeplant. VW verschob die Jahreszahlen Anfang Februar und im Zuge damit auch die Hauptversammlung wegen zu vieler ungeklärter Fragen in der Abgas-Affäre. Dabei ging es vor allem darum, wie der Konzern die Risiken in den USA für die offene Jahresbilanz finanziell bewertet. In den Vereinigten Staaten gibt es - anders als hierzulande - keinen genehmigten Plan für einen Rückruf oder Rückkauf der manipulierten Wagen. Seine Jahreszahlen will Volkswagen bis spätestens Ende April vorlegen. Dies hätte ursprünglich schon in der kommenden Woche geschehen sollen. (dpa)

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  • Donnerstag, 26. Mai 2016
  • Börsengange
    Philips streicht mit Lichtsparte 750 Millionen ein

    Der niederländische Elektrokonzern Philips hat beim Börsengang seiner Lichtsparte 750 Millionen Euro eingestrichen. Die 37,5 Millionen Aktien seien zu einem Stückpreis von 20 Euro verkauft worden, teilte das Unternehmen mit. Die Preisspanne hatte bei 18,50 bis 22,50 Euro gelegen. Kreisen zufolge hatte Philips sie zuletzt allerdings auf 19 bis 20 Euro eingeengt. Erster Handelstag an der Amsterdamer Börse ist an diesem Freitag. Bei dem Börsengang bringt Philips zunächst ein Viertel seiner Tochter in den Handel. Die Lichtsparte wird dabei mit 3 Milliarden Euro bewertet. Die Trennung vom Lichtgeschäft mit LEDs und Autolicht-Bauteilen gehört zum Umbau des Konzerns. (dpa)

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  • Banken
    Griechische National Bank schreibt wieder Gewinn

    Die griechische National Bank ist in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Die Belastung durch faule Kredite verringerte sich im ersten Quartal deutlich, wie das zweitgrößte Geldhaus des Euro-Krisenlandes mitteilte. Der Nettogewinn belief sich auf 87 Millionen Euro nach einem Verlust von 1,9 Milliarden Euro im vierten Quartal 2015. Vom Überschuss ausgenommen sind zum Verkauf bestimmte Geschäftsteile sowie Aktivitäten, die eingestellt wurden. Für Problemdarlehen musste das Geldhaus noch 134 Millionen Euro zurückstellen nach 671 Millionen Euro im vierten Quartal. Die Bank gehört zu 40 Prozent dem staatlichen Rettungsfonds, der sie vergangenes Jahr mit Kapitalspritzen stützte. (rts)

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  • Unternehmen
    Auch Porsche will Digitalgeschäft ausbauen

    Der Sportwagenbauer Porsche baut angesichts des digitalen Wandels in der Autobranche sein Geschäft aus. Das Unternehmen gründet dazu eine neue Tochtergesellschaft für digitale Innovationen - "um bei der Digitalisierung in den kommenden Jahrzehnten ganz vorne mitzuspielen", sagte Porsche-Chef Oliver Blume der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten". Die Tochtergesellschaft solle das neue Kompetenzzentrum in diesem Zukunftsfeld sein. Geschäftsführer werde Thilo Koslowski, den Porsche sich erst kürzlich vom amerikanischen IT-Beratungsunternehmen Gartner aus dem Silicon Valley ins Unternehmen geholt hat. Angesichts des Umbruchs in der Branche mit immer mehr Internet im Auto wollen die Hersteller sich zu Mobilitätsdienstleistern wandeln. (dpa)

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  • Konjunktur
    Großbritanniens Wachstum wird schwächer

    Die britische Wirtschaft büßt vor der Volksabstimmung über einen EU-Austritt des Landes Tempo ein. Das Bruttoinlandsprodukt stieg von Januar bis März nur noch um 0,4 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistikamt in London mitteilte und damit eine Schätzung von Ende April bestätigte. Im Schlussquartal 2015 hatte die Wirtschaft noch um 0,6 Prozent zugelegt. Die Briten stimmen am 23. Juni darüber ab, ob das Vereinigte Königreich in der EU bleiben soll oder nicht. Laut Umfrage gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Befürwortern und Gegnern eines sogenannten Brexit. Regierungschef David Cameron hatte jüngst mit drastischen Worten vor den wirtschaftlichen Folgen eines EU-Austritts gewarnt und ihn als "Option zur Selbstzerstörung" bezeichnet. (rts)

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  • Energiebranche
    Dänischer Versorger mit milliardenschwerem IPO

    Der Versorger Dong Energy macht dieses Mal offenbar Ernst mit seinen Börsenplänen. Der dänische Energiekonzern, der schon drei Mal ein IPO angestrebt und dann wieder abgesagt hat, soll am 9. Juni erstmals an der Börse in Kopenhagen gelistet werden. Als Preisspanne nannte die Dong Energy AS 200 bis 255 dänische Kronen. Damit würde Dong Energy eine Marktkapitalisierung von 83,5 bis 106,5 Milliarden Kronen - umgerechnet rund 11,2 bis 14,3 Milliarden Euro - erreichen. Ausgegeben werden sollen 15,1 bis 17,4 Prozent der bestehenden Aktien. Das entspricht 63,2 bis 72,8 Millionen Aktien. Eine Kapitalerhöhung ist nicht geplant. Mehrheitseigner ist mit 58,8 Prozent der dänische Staat, der nach dem Börsengang noch 50,1 Prozent an Dong Energy halten will. Auch die US-Bank Goldman Sachs ist mit 17,9 Prozent an dem Unternehmen beteiligt. (DJ)

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  • Geschäftszahlen
    Investitionen nagen am Ergebnis von KWS Saat

    Das Saatzuchtunternehmen KWS Saat hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015/2016 trotz höherer Umsätze weniger verdient. Während die Erlöse um 7,1 Prozent auf 833,2 Millionen Euro kletterten, ging der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) auf 128,7 Millionen von 140,1 Millionen Euro vor einem Jahr zurück. Neben negativen Währungseinflüsse und höheren Herstellungskosten belasteten der weitere Ausbau von Forschung und Entwicklung sowie die Ausweitung der Vertriebstätigkeiten das Ergebnis. An seinen Jahreszielen hält das SDax-Unternehmen fest. Demnach soll der Umsatz im laufenden Geschäftsjahr um 5 bis 10 Prozent wachsen und die Ebit-Marge mindestens 10 Prozent erreichen. (DJ)

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  • Haushalt
    Griechenland will OTE-Anteil verkaufen

    Das hochverschuldete Griechenland will sich von einer fünfprozentigen Beteiligung an seinem führenden Telekomkonzern OTE trennen. Aktualisierte Privatisierungspläne sähen diesen Schritt vor, teilte die Regierung in Athen mit. Der Staat hält zehn Prozent an OTE. Griechenland werde fünf Prozent an die Privatisierungsbehörde HRADF transferieren, die den Verkauf in die Wege leiten soll. Die Deutsche Telekom ist an OTE mit 40 Prozent beteiligt. Dafür hat sie insgesamt 4,2 Milliarden Euro ausgeben. EZB, EU-Kommission und IWF haben Griechenland in insgesamt drei Rettungspaketen im Gesamtvolumen vor mehreren hundert Milliarden Euro an Krediten vor dem Staatsbankrott bewahrt. (rts)

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  • Unternehmen
    KKR an Takata interessiert

    Der US-Finanzinvestor KKR will einem Zeitungsbericht zufolge dem angeschlagenen japanischen Autozulieferer Takata beispringen. Der Fonds wolle 60 Prozent der Anteile kaufen, berichtete die Zeitung "Nikkei". Dazu seien Gespräche mit den Kunden nötig. Eine Takata-Sprecherin lehnte eine Stellungnahme ab. An der Börse wurde der Bericht positiv aufgenommen: Die Aktien schnellten um mehr als ein Fünftel in die Höhe. Takata steckt wegen Problemen mit den von ihm hergestellten Airbags in Schwierigkeiten. Das Unternehmen hatte jüngst angekündigt, weitere bis zu 40 Millionen Airbags müssten zurückgerufen werden. (rts)

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