Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 03. September 2014
  • Unternehmen

    VW streicht Sonderschichten

    Volkswagen hat für das dritte Quartal geplante Sonderschichten in Wolfsburg gestrichen. Von insgesamt neunzehn vereinbarten Sonderschichten würden in der Golf-Produktion sechs an Sonntagen nicht benötigt, teilte VW mit. Betroffen davon sei die Montage im Stammwerk. Den Grund für die Streichung erläuterte VW nicht näher.

    Vor den Werksferien war bekanntgeworden, dass es in Wolfsburg Probleme in der Produktion gab und die Bänder deshalb immer wieder angehalten werden mussten. Das Wirtschaftsmagazin "Bilanz" hatte zuvor unter Bezug auf nicht genannte Quellen im Betriebsrat berichtet, solange technische Mängel immer wieder für Zwangspausen und Produktionsausfälle sorgten, seien Zusatzschichten am Sonntag sinnlos.

    Das VW-Werk werde im laufenden Jahr zwar mehr Autos herstellen als 2013, jedoch voraussichtlich weniger als die ursprünglich geplanten gut 850.000 Fahrzeuge. (rts)

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  • Dienstag, 17. Januar 2017
  • Unternehmen
    Fresenius nimmt Milliarden für Übernahme auf

    Der Gesundheitskonzern Fresenius hat 2,6 Milliarden Euro am Anleihemarkt eingesammelt. Bei einer durchschnittlichen Laufzeit der Anleihen von fast neun Jahren liege die durchschnittliche Rendite bei 1,8 Prozent, teilten die Hessen mit. Mit dem Geld finanziert Fresenius die Übernahme des spanischen Klinikbetreibers Quironsalud, durch den der Konzern seine Position als größter privater Klinikbetreiber in Europa deutlich ausbaut. Der fast sechs Milliarden Euro teure Zukauf ist die größte Übernahme in der Geschichte des Gesundheitskonzerns. Die Anleihen wurden in vier Tranchen im Volumen zwischen 500 Millionen und 700 Millionen Euro und mit Laufzeiten zwischen fünf und 15 Jahren platziert. Es war das erste Mal, dass Fresenius einen Bond mit einer Laufzeit von über zehn Jahren begeben hat. (rts)

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  • Autohersteller
    Renault feiert 2016 Rekordplus beim Absatz

    Der französische Autohersteller Renault hat im vergangenen Jahr 3,18 Millionen Fahrzeuge verkauft. Damit habe das Wachstum 13,3 Prozent erreicht, ein Rekord für den Konzern, teilte der Fahrzeughersteller mit. Der gesamte Markt sei dagegen nur um 4,6 Prozent gewachsen, so dass Renault mit seinen Marken den eigenen Marktanteil um 0,3 Punkte auf 3,5 Prozent gesteigert habe.

    In Europa habe der Konzern von der Marktbelebung profitiert. Während der Automarkt hier um 7 Prozent gewachsen sei, habe Renault selbst um 11,8 Prozent zugelegt. Außerhalb Europas sei der Markt um 5,2 Prozent und Renault um 15,3 Prozent gewachsen. (DJ)

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  • Unternehmen
    Morgan Stanley verdoppelt Gewinn

    Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat ihren Gewinn im Schlussquartal 2016 dank eines florierenden Handels im Zuge des Wahlsiegs von Donald Trump verdoppelt. Der Überschuss im vierten Quartal summierte sich auf 1,51 Milliarden Dollar, wie das Institut am mitteilte. Damit wurden die Analystenerwartungen bei weitem übertroffen. An der Wall Street verteuerten sich Morgan-Stanley-Aktien um 1,6 Prozent. Der Erzrivale Goldman Sachs wird seine Bilanz am Mittwoch vorlegen. (rts)

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  • Unternehmen
    Rolls-Royce zahlt Millionenstrafe

    Der britische Triebwerkehersteller Rolls-Royce zahlt 671 Millionen Pfund Sterling (umgerechnet gut 760 Millionen Euro), um den Vorwurf der Bestechung und Korruption aus der Welt zu räumen. Auf eine entsprechende Strafe einigte sich der Konzern mit Behörden in den USA, Großbritannien und Brasilien, wie Rolls-Royce mitteilte. Der Großteil des Geldes fließt an die britischen Behörden. Weitere Details nannten die Briten nicht. Dies soll bei Vorlage der Geschäftszahlen für das vergangene Jahr am 14. Februar nachgeholt werden. Mit Blick auf den Jahresabschluss teilte Rolls-Royce mit, das Geschäft zum Jahresende habe sich gut entwickelt, so dass sowohl der Gewinn als auch der Barmittelfluss besser als erwartet ausgefallen seien. (DJ)

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  • Jahreszahlen
    Lindt & Sprüngli erfüllt Erwartungen

    Der Schweizer Edelschokolade-Hersteller Lindt & Sprüngli hat den Umsatz im vergangenen Jahr um 6,8 Prozent auf 3,9 Milliarden Franken (3,6 Milliarden Euro) gesteigert. Die Verkaufserlöse wuchsen um sechs Prozent, wie der Hersteller von Lindor-Kugeln und Goldhasen mitteilte. Das liegt am unteren Ende der selbst gesteckten Zielspanne von sechs bis acht Prozent. Lindt verkaufte 2016 in etwa so viel wie Analysten erwartet hatten. Diese hatten im Schnitt 3,89 Milliarden Franken Umsatz prognostiziert. Das Unternehmen stellte für 2016 eine Verbesserung der Betriebsgewinnmarge in Aussicht. Aufgrund einer niedrigeren Steuerrate werde sich der Reingewinn überproportional erhöhen, hieß es weiter. (rts)

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