Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 08. März 2016
  • Rohstoffe

    Vale schmiedet China-Allianz

    Der weltgrößte Eisenerzkonzern Vale schmiedet für eine Expansion in China eine Allianz mit dem australischen Rivalen Fortescue. Der brasilianische Konzern kündigte dazu an, einen Minderheitsanteil von bis zu 15 Prozent an der Nummer vier der Branche zu übernehmen. Aus dem hochwertigen Vale-Erz und dem günstigeren Fortescue-Material soll ein Verschnitt hergestellt werden, der qualitativ vergleichbar mit dem Produkt des australischen Konkurrenten Rio Tinto ist, das als Standard bei der Stahlherstellung in China gilt. So wollen beide Seiten in dem rohstoffhungrigen Land Marktanteile gewinnen. Es ist das erste Bündnis dieser Art unter den vier Branchengrößen seit dem Preisverfall bei Erz und Stahl in den vergangenen Jahren. Das Joint Venture soll jährlich 100 Millionen Tonnen des Erzgemisches herstellen. Das sind etwa zehn Prozent der chinesischen Erzimporte des Vorjahres. (rts)

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  • Samstag, 25. Februar 2017
  • Konjunktur
    Volkswirte erwarten stabilen Arbeitsmarkt

    Volkswirte rechnen trotz unverkennbarer Risiken vorerst mit einer stabilen Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt. In der zweiten Jahreshälfte dürfte der Stellenmarkt allerdings etwas an Schwung verlieren, prognostizierten die Volkswirte deutscher Großbanken in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Grund dafür sei das im Vergleich zu 2016 voraussichtlich etwas schwächere Wirtschaftswachstum. Risiken etwa durch den geplanten Brexit seien derzeit noch schwer abzuschätzen. Insgesamt dürfte sich nach Einschätzung von Commerzbank-Volkswirt Eckart Tuchtfeld der Arbeitsmarkt in diesem Jahr "sehr ordentlich entwickeln". (dpa)

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  • Unternehmen
    Opel hält an Strategie fest

    Opel-Vorstand Tina Müller sieht in der drohenden Übernahme durch den französischen Autokonzern PSA Peugeot Citroen keinen Grund für einen Strategiewechsel. "Der Markenaufbau wird konsequent weitergeführt", sagte Müller der "Rheinischen Post". "Wir befinden uns mitten in der größten Modelloffensive der Unternehmensgeschichte, werden allein 2017 sieben neue Modelle auf den Markt bringen." Müller versicherte: "Alle für dieses Jahr geplanten Kampagnen werden wie vorgesehen eingeführt." (AFP)

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  • Wirtschaftspolitik
    Chinesische Bankenaufsicht hat neuen Chef

    Chinas Regierung hat einen weiteren Schlüsselposten für die Wirtschaftspolitik neu besetzt. Wie die Zeitung "China Daily" berichtete, wurde Guo Shuqing zum neuen Chef der Bankenaufsicht berufen. Sein Vorgänger, der 65-Jährige Shang Fulin, scheidet aus Altersgründen aus. Kommentatoren werten die Berufung vom Guo als Zeichen, dass Peking notwendige Reformen des mit hohen Schulden beladenen Bankensektors vorantreiben will. Die Personalie ist bereits der dritte Wechsel eines hochrangigen Wirtschaftsfunktionärs innerhalb von 24 Stunden. Am Freitag berichteten Staatsmedien, dass He Lifeng neuer Vorsitzender der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission werden soll. Das Handelsministerium soll künftig vom bisherigen Vize-Handelsminister Zhong Shan geleitet werden. (dpa)

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