Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 08. März 2016
  • Rohstoffe

    Vale schmiedet China-Allianz

    Der weltgrößte Eisenerzkonzern Vale schmiedet für eine Expansion in China eine Allianz mit dem australischen Rivalen Fortescue. Der brasilianische Konzern kündigte dazu an, einen Minderheitsanteil von bis zu 15 Prozent an der Nummer vier der Branche zu übernehmen. Aus dem hochwertigen Vale-Erz und dem günstigeren Fortescue-Material soll ein Verschnitt hergestellt werden, der qualitativ vergleichbar mit dem Produkt des australischen Konkurrenten Rio Tinto ist, das als Standard bei der Stahlherstellung in China gilt. So wollen beide Seiten in dem rohstoffhungrigen Land Marktanteile gewinnen. Es ist das erste Bündnis dieser Art unter den vier Branchengrößen seit dem Preisverfall bei Erz und Stahl in den vergangenen Jahren. Das Joint Venture soll jährlich 100 Millionen Tonnen des Erzgemisches herstellen. Das sind etwa zehn Prozent der chinesischen Erzimporte des Vorjahres. (rts)

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  • Donnerstag, 20. Juli 2017
  • Unternehmen
    Ebays Gewinn bricht ein

    Hohe Kosten für die Ausweitung des Angebots und eine millionenschwere Steuerrückstellung haben Ebay einen Gewinneinbruch eingebrockt. Im zweiten Quartal ging der Überschuss auf 27 Millionen Dollar von 435 Millionen Dollar im gleichen Vorjahreszeitaum zurück, wie der Internet-Händler nach US-Börsenschluss mitteilte. Eine Ertragssteuerrückstellung von rund 400 Millionen Dollar drückte ebenfalls den Gewinn. Der Aktienkurs fiel nachbörslich um 2,4 Prozent. Ebay musste sich neu ausrichten, da der Konzern sich nicht mehr auf den deutlich schneller wachsenden Bezahldienst Paypal stützen kann. Dieser wurde abgespalten und ist mittlerweile ein eigenständiges Unternehmen. Zudem litt Ebay in der Vergangenheit stark unter der Konkurrenz von Amazon und der Online-Expansion klassischer Einzelhändler. Um den Anschluss nicht zu verlieren, investierte Ebay viel Geld in seine Internet Plattform. (rts)

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  • Halbjahreszahlen
    Sixt geht mit Prognose hoch

    Der Autovermieter Sixt hat dank starker Geschäfte im Ausland im ersten Halbjahr deutlich mehr verdient und die Prognose für das laufende Geschäftsjahr erhöht. Nach einem guten Ergebnis in den ersten sechs Monaten und dem bisherigen Verlauf des dritten Quartals rechnet Sixt jetzt beim Gewinn vor Steuern im laufenden Jahr mit einem deutlichen Anstieg. Bisher war der Konzern von einem stabilen bis leicht steigenden Gewinn vor Steuern und einem leicht höheren operativen Umsatz ausgegangen. Bis Ende Juni verdiente das Unternehmen etwas mehr als 100 Millionen Euro und damit rund 22 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der deutliche Gewinnanstieg gehe vor allem auf starke Geschäfte in Frankreich und den USA zurück, hieß es. An der Börse kam die Mitteilung gut an. Die im SDax notierte Stammaktie baute nach Bekanntgabe der ersten Eckdaten für das Halbjahr und der erhöhten Prognose ihre Gewinne aus. (dpa)

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  • Konjunktur
    Weniger US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe

    In den USA sind in der Woche zum 15. Juli weniger Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt worden. Im Vergleich zur Vorwoche fiel die Zahl auf saisonbereinigter Basis um 15.000 auf 233.000 Anträge, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Volkswirte hatten einen Rückgang auf 243.000 vorhergesagt. Die Erstanträge liegen seit geraumer Zeit auf einem historisch außergewöhnlich niedrigen Niveau. Für die Vorwoche wurde der Wert leicht nach oben revidiert, auf 248.000 von ursprünglich 247.000. Der gleitende Vierwochendurchschnitt fiel gegenüber der Vorwoche um 2.250 auf 243.750. In der Woche zum 8. Juli erhielten 1,977 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung. Dies war eine Zunahme gegenüber der Vorwoche um 28.000. (DJ)

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  • Unternehmen
    Conti will bei Here einsteigen

    Der vor zwei Jahren von den Autokonzernen Daimler, BMW und Audi übernommene Kartendienst Here erweitert laut einem Medienbericht seinen Investorenkreis. Der Autozulieferer Continental werde voraussichtlich 8 bis 10 Prozent der Anteile übernehmen, berichtet das "Manager Magazin". Die Verhandlungen stünden kurz vor dem Abschluss, zitiert das Magazin Unternehmenskreise. Der Vertrag solle im September unterzeichnet werden. Ein Conti-Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren. Here gilt als Spezialist für sehr präzise Internetkarten. Daimler, BMW und Audi hatten für das Unternehmen insgesamt 2,8 Milliarden Euro bezahlt. Inzwischen haben sich auch der Chiphersteller Intel und ein chinesisches Investorentrio an Here beteiligt. (DJ)

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  • Unternehmen
    Easyjet gründet Tochter in Österreich

    Easyjet hat eine Tochtergesellschaft in Österreich gegründet, mit der sich der britische Billigflieger auch nach dem Brexit Zugang zum EU-Luftraum sichern will. Nach dem Abschluss des Zulassungsverfahrens sei die neue Airline Easyjet Europe mit Sitz in Wien "ab sofort im Einsatz", teilte das Unternehmen mit. Das erste Flugzeug von Easyjet Europe sei am Morgen von London nach Wien geflogen. (AFP)

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