Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 25. Mai 2014
  • Tarifverhandlungen

    Verdi fordert Angebot von Bankgewerbe

    Vor der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die rund 210.000 Beschäftigten im privaten und öffentlichen Bankgewerbe am Dienstag in Frankfurt am Main hat die Gewerkschaft Verdi ein verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeber gefordert. Die Beschäftigten hätten es verdient, dass sich die Arbeitgeber hinter sie stellten, dazu gehöre auch eine spürbare Anhebung der Gehälter, erklärte am Sonntag Verdi-Verhandlungsführer Uwe Spitzbarth. Die erste Runde der Tarifverhandlungen war Anfang Mai ohne Ergebnis vertagt worden.

    Verdi fordert einen Sockelbetrag von 100 Euro sowie 3,5 Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Dies nannte der Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes (AGV) zu hoch.

    Die Banken wollen in der Tarifrunde erreichen, dass die Beschäftigten auch am Samstag arbeiten. Sie versprechen sich davon bessere Geschäftschancen. Dabei geht es laut AGV nicht darum, Beschäftigte flächendeckend an Samstagen einzusetzen, sondern "sehr gezielt dort, wo dies Märkte und geänderte Rahmenbedingungen erfordern". Diese Forderung nannte wiederum Verdi "inakzeptabel". (AFP)

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