Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 25. Mai 2014
  • Tarifverhandlungen

    Verdi fordert Angebot von Bankgewerbe

    Vor der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die rund 210.000 Beschäftigten im privaten und öffentlichen Bankgewerbe am Dienstag in Frankfurt am Main hat die Gewerkschaft Verdi ein verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeber gefordert. Die Beschäftigten hätten es verdient, dass sich die Arbeitgeber hinter sie stellten, dazu gehöre auch eine spürbare Anhebung der Gehälter, erklärte am Sonntag Verdi-Verhandlungsführer Uwe Spitzbarth. Die erste Runde der Tarifverhandlungen war Anfang Mai ohne Ergebnis vertagt worden.

    Verdi fordert einen Sockelbetrag von 100 Euro sowie 3,5 Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Dies nannte der Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes (AGV) zu hoch.

    Die Banken wollen in der Tarifrunde erreichen, dass die Beschäftigten auch am Samstag arbeiten. Sie versprechen sich davon bessere Geschäftschancen. Dabei geht es laut AGV nicht darum, Beschäftigte flächendeckend an Samstagen einzusetzen, sondern "sehr gezielt dort, wo dies Märkte und geänderte Rahmenbedingungen erfordern". Diese Forderung nannte wiederum Verdi "inakzeptabel". (AFP)

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  • Sonntag, 19. November 2017
  • WM-Vergabe
    Adidas kritisiert Fifa wegen Korruptionsverdachts

    Der Sportartikel-Hersteller Adidas beobachtet die Aufarbeitung möglicher Korruptionsfälle beim Fußball-Weltverband Fifa kritisch. "Wir erwarten von unseren Partnern, dass sie sich an die Gesetze halten", sagte Adidas-Chef Kasper Rorsted der "Bild am Sonntag". "Wenn ein Partner verurteilt wird, dann haben wir ein Problem damit. Das müssen wir dann lösen." Adidas ist als Sponsor und Ausrüster seit Jahrzehnten einer der wichtigsten Partner der Fifa. Der aktuelle Vertrag läuft noch bis 2030. Das US-Verfahren gegen die Fifa wegen möglicher Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Weltmeisterschaften löste beim Fußball-Weltverband vor gut zwei Jahren ein Erdbeben aus, das unter anderem auch Präsident Sepp Blatter zum Abgang zwang. Mehr als 40 Personen und Körperschaften wurden in Zusammenhang mit Schmiergeldzahlungen und Provisionen von insgesamt über 200 Millionen Dollar angeklagt. (rts)

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  • Samstag, 18. November 2017
  • Wellness
    Douglas plant "Beauty-Waggons" in Zügen

    Maniküre oder Make-up während der Bahnreise: Die Parfümeriekette Douglas will in Zügen der Deutschen Bahn "Beauty-Waggons" einrichten. Eine entsprechende Anfrage sei bei der Bahn gestellt worden, sagte die neue Chefin des Düsseldorfer Unternehmens, Tina Müller, der "Rheinischen Post". "Wir haben viele Kundinnen, die häufig unterwegs sind." Um Wartezeiten bei Flügen zu überbrücken, könne sie sich Ähnliches in den Lounges der Lufthansa vorstellen. Douglas brauche wie alle Marken von Zeit zu Zeit eine Modernisierung, sagte Müller. Bei männlichen Kunden sieht die Managerin, die seit Anfang November im Amt ist und zuvor als Marketing-Vorstand bei Opel gearbeitet hatte, deutliches Wachstumspotenzial: "Aus meiner Sicht gehören Schönheit und mentale Stärke eng zusammen. Das ist der Hebel, an dem wir in der Kommunikation ansetzen." 8afp9

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  • Notenbankgouverneur Nowotny
    Regulierung von Krypto-Währungen im Gespräch

    Nach dem Handelsverbot für Krypto-Börsen in China wird laut Östereichs Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny auch in der Euro-Zone über eine härtere Gangart im Umgang mit Bitcoin & Co. nachgedacht. Gesetzgeber und Zentralbanken diskutierten derzeit über eine Regulierung von Krypto-Währungen, sagte das EZB-Ratsmitglied. China habe Cybergeld-Börsen einen Riegel vorgeschoben, weil die Pekinger Führung sie für betrügerisch halte, führte der österreichische Notenbankchef auf einer Konferenz in Florenz aus. Chinesische Behörden hatten den in Peking ansässigen Krypto-Börsen im September den Handel verboten. Damit wollten sie die finanziellen Risiken eindämmen, die der hochspekulative und zuletzt rasant gewachsene Markt mit sich bringt. (rts)

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