Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 25. Mai 2014
  • Tarifverhandlungen

    Verdi fordert Angebot von Bankgewerbe

    Vor der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die rund 210.000 Beschäftigten im privaten und öffentlichen Bankgewerbe am Dienstag in Frankfurt am Main hat die Gewerkschaft Verdi ein verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeber gefordert. Die Beschäftigten hätten es verdient, dass sich die Arbeitgeber hinter sie stellten, dazu gehöre auch eine spürbare Anhebung der Gehälter, erklärte am Sonntag Verdi-Verhandlungsführer Uwe Spitzbarth. Die erste Runde der Tarifverhandlungen war Anfang Mai ohne Ergebnis vertagt worden.

    Verdi fordert einen Sockelbetrag von 100 Euro sowie 3,5 Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Dies nannte der Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes (AGV) zu hoch.

    Die Banken wollen in der Tarifrunde erreichen, dass die Beschäftigten auch am Samstag arbeiten. Sie versprechen sich davon bessere Geschäftschancen. Dabei geht es laut AGV nicht darum, Beschäftigte flächendeckend an Samstagen einzusetzen, sondern "sehr gezielt dort, wo dies Märkte und geänderte Rahmenbedingungen erfordern". Diese Forderung nannte wiederum Verdi "inakzeptabel". (AFP)

    +
  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

    +
  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen