Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 21. April 2015
  • Telekommunikation

    Verizon kehrt in Gewinnzone zurück

    Der US-Telekommunikationskonzern Verizon Communications hat im ersten Quartal von den steigenden Abonnentenzahlen insbesondere bei seiner Mobilfunktochter profitiert. Der Konkurrent der amerikanischen Telekom-Tochter T-Mobile US steigerte seinen auf die Aktionäre entfallenden Gewinn in den ersten drei Monaten auf 4,22 Milliarden US-Dollar nach 3,95 Milliarden Dollar im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie lag bei 1,02 Dollar nach 1,15 Dollar oder bereinigt 0,84 Dollar im Vorjahr. Analysten hatten im Schnitt mit einem Ergebnis je Anteilsschein von 0,95 Dollar gerechnet. Im vierten Quartal hatte der Konzern wegen außerordentlicher Belastungen einen hohen Millionenverlust geschrieben, ansonsten aber die Erwartungen der Investoren erfüllt. Bereinigt um Wertberichtigungen der Penionspläne und anderer nicht operativer Faktoren verlief das Schlussquartal jedoch wie erwartet. (DJ)

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  • Dienstag, 28. Juni 2016
  • Unternehmen
    Hapag-Lloyd und UASC einigen sich auf Fusionsvertrag

    Der geplante Zusammenschluss zwischen Deutschlands größter Containerreederei Hapag-Lloyd und dem arabischen Konkurrenten UASC kommt einen großen Schritt voran. Beide Unternehmen haben sich auf einen Fusionsvertrag geeinigt, teilte Hapag-Lloyd mit. Durch den Zusammenschluss mit UASC - der weltweiten Nummer elf -  würde Hapag-Llody den Rivalen Evergreen Line überholen und einen Rang auf Platz fünf in der Weltrangliste vorrücken.

    Sämtliche Aktien der UASC sollen in Hapag-Lloyd eingebracht werden, wie der Hamburger erklärten. Der Aufsichtsrat habe dieser Transaktion unter dem Vorbehalt zugestimmt, dass die Ankeraktionäre die in der Vereinbarung vorgesehenen Verpflichtungen übernehmen. Die Aktien des Hamburger Konzerns stiegen nach der Ankündigung um zehn Prozent. Die Aktionäre von UASC müssen auf einer außerordentliche Gesellschafterversammlung am 29. Juni in Dubai der Fusion noch zustimmen. (rts)

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  • Agrarwirtschaft
    Kleine Milchviehhalter geben auf

    Wegen geringer Ertragsaussichten geben immer mehr kleine Milchbauern in Deutschland die Viehhaltung auf. Die Zahl der Betriebe mit Milchkühen war Anfang Mai um 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert gesunken, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Zum Stichtag besaßen noch 71.302 Betriebe Milchkühe. Das waren 3460 Betriebe weniger als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Milchkühe sank hingegen im selben Zeitraum nur um 0,3 Prozent auf 4,27 Millionen Tiere. Es hat also eine Konzentration der Milchproduktion stattgefunden. (dpa)

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  • IPO
    Line setzt Preisspanne fest

    Der japanische Whatsapp-Rivale Line könnte bei seinem Börsengang mehr als 1 Milliarde US-Dollar einsammeln. Line legte die Preisspanne am Dienstag auf 2700 bis 3200 Yen fest. Damit könnte der Betreiber des Messaging-Dienstes bis zu 112 Milliarden Yen oder umgerechnet 1,1 Milliarden Dollar einsammeln. Line plant kommenden Monat ein Doppellisting in Tokio und in New York. Die Line Corp bietet für den Gang aufs Parkett in Japan am 15. Juli 13 Millionen neue Aktien und 22 Millionen Wertpapiere in New York einen Tag zuvor. Weitere 5,25 Millionen Aktien könnten als Mehrzuteilungsoption angeboten werden. Es wird das größte IPO in Japan seit dem Börsengang der japanischen Post und ihrer beiden Finanztöchter, die zusammen rund 12 Milliarden Dollar einspielten.

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  • Konjunktur
    Deutsche Importpreise ziehen an

    Die Importpreise in Deutschland sind im Mai spürbar gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt berichtete, kletterte der Index der Einfuhrpreise im Vergleich zum Vormonat um 0,9 Prozent. Ökonomen hatten nur einen Anstieg von 0,6 Prozent prognostiziert. Im Vergleich zum Vorjahr wurde ein Importpreisrückgang von 5,5 Prozent registriert. Hier war im Vorfeld ein Rückgang von 5,8 Prozent erwartet worden. Im Vormonat waren die Importpreise um 0,1 Prozent im Monats- und um 6,6 Prozent im Jahresvergleich gesunken. Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag den Angaben zufolge im Mai um 0,2 Prozent höher als im Vormonat, während sich im Jahresvergleich ein Rückgang um 3,5 Prozent ergab. (DJ)

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