Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 21. April 2015
  • Telekommunikation

    Verizon kehrt in Gewinnzone zurück

    Der US-Telekommunikationskonzern Verizon Communications hat im ersten Quartal von den steigenden Abonnentenzahlen insbesondere bei seiner Mobilfunktochter profitiert. Der Konkurrent der amerikanischen Telekom-Tochter T-Mobile US steigerte seinen auf die Aktionäre entfallenden Gewinn in den ersten drei Monaten auf 4,22 Milliarden US-Dollar nach 3,95 Milliarden Dollar im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie lag bei 1,02 Dollar nach 1,15 Dollar oder bereinigt 0,84 Dollar im Vorjahr. Analysten hatten im Schnitt mit einem Ergebnis je Anteilsschein von 0,95 Dollar gerechnet. Im vierten Quartal hatte der Konzern wegen außerordentlicher Belastungen einen hohen Millionenverlust geschrieben, ansonsten aber die Erwartungen der Investoren erfüllt. Bereinigt um Wertberichtigungen der Penionspläne und anderer nicht operativer Faktoren verlief das Schlussquartal jedoch wie erwartet. (DJ)

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  • Mittwoch, 29. März 2017
  • Unternehmen
    Massenrückruf von Mercedes und VW in China

    Die Autobauer Mercedes und Volkswagen rufen in China fast eine Million Fahrzeuge zurück. Wie die chinesische Regulierungsbehörde Aqsiq am späten Dienstagabend mitteilte, sind 398.500 Autos verschiedener Modelle von Mercedes Benz betroffen, die zwischen Mai 2015 und Februar 2017 produziert wurden. Volkswagen ruft demnach 572.400 Wagen seiner Tochter Audi zurück, hierbei sind Modelle von Juni 2010 bis August 2016 betroffen. Bei den Mercedes-Wagen kann es beim Start des Motors zu Überhitzungen kommen, vor allem bei mehrmaligen Startversuchen, wie die chinesische Behörde mitteilte. Bei den Audi-Fahrzeugen warnte der Hersteller vor Problemen mit dem Schiebedach. Diese könnten zu Beeinträchtigungen der Sicherheitsvorkehrungen führen, vor allem bei den Airbags. (AFP)

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  • Unternehmen
    Toshiba schickt Atomtochter in Insolvenz

    Die US-Atomsparte des kriselnden japanischen Technologiekonzerns Toshiba beantragt Insolvenz. Westinghouse Electric Company (WEC) sowie Firmen der Unternehmensgruppe hätten sich zu diesem Schritt entschlossen, teilte Toshiba mit. Demnach hat Westinghouse Electric Gläubigerschutz beantragt. Massive Probleme bei der US-Atomsparte hatten ein gewaltiges Loch in die Bilanz von Toshiba gerissen. Mit der Insolvenz von Westinghouse will Toshiba die Sparte aus den Büchern bekommen. Fürs laufende Geschäftsjahr rechnet Toshiba jetzt mit einem Verlust von 1,01 Billionen Yen (rund 8,3 Milliarden Euro) statt minus 390 Milliarden Yen wie noch im Februar mitgeteilt. (dpa)

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