Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 21. Januar 2016
  • Quartalszahlen

    Verizon schneidet besser ab als erwartet

    Der US-Telekomkonzern Verizon Communication hat im vierten Quartal mehr umgesetzt und verdient als im Vorjahr und die Erwartungen der Analysten dabei leicht übertroffen. Der Nettogewinn kletterte auf 5,39 Milliarden Dollar. Im Vorjahr stand hier noch ein Verlust von 2,23 Milliarden Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 89 Cent, nach 71 Cent im Vorjahr. Analysten hatten im Mittel mit 88 Cent gerechnet. Im dritten Quartal hatte Verizon, dem Interesse an den Internetaktivitäten von Yahoo nachgesagt wird, 1,04 Dollar je Anteil verdient und die Erwartung der Analysten ebenfalls übertroffen. Die Erlöse legten im Schlussquartal 2015 um 3,2 Prozent auf 34,3 Milliarden Dollar zu. Hier hatten die Beobachter mit 34,1 Milliarden Dollar ebenfalls etwas weniger erwartet. (DJ)

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  • Samstag, 25. Februar 2017
  • Konjunktur
    Volkswirte erwarten stabilen Arbeitsmarkt

    Volkswirte rechnen trotz unverkennbarer Risiken vorerst mit einer stabilen Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt. In der zweiten Jahreshälfte dürfte der Stellenmarkt allerdings etwas an Schwung verlieren, prognostizierten die Volkswirte deutscher Großbanken in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Grund dafür sei das im Vergleich zu 2016 voraussichtlich etwas schwächere Wirtschaftswachstum. Risiken etwa durch den geplanten Brexit seien derzeit noch schwer abzuschätzen. Insgesamt dürfte sich nach Einschätzung von Commerzbank-Volkswirt Eckart Tuchtfeld der Arbeitsmarkt in diesem Jahr "sehr ordentlich entwickeln". (dpa)

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  • Unternehmen
    Opel hält an Strategie fest

    Opel-Vorstand Tina Müller sieht in der drohenden Übernahme durch den französischen Autokonzern PSA Peugeot Citroen keinen Grund für einen Strategiewechsel. "Der Markenaufbau wird konsequent weitergeführt", sagte Müller der "Rheinischen Post". "Wir befinden uns mitten in der größten Modelloffensive der Unternehmensgeschichte, werden allein 2017 sieben neue Modelle auf den Markt bringen." Müller versicherte: "Alle für dieses Jahr geplanten Kampagnen werden wie vorgesehen eingeführt." (AFP)

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  • Wirtschaftspolitik
    Chinesische Bankenaufsicht hat neuen Chef

    Chinas Regierung hat einen weiteren Schlüsselposten für die Wirtschaftspolitik neu besetzt. Wie die Zeitung "China Daily" berichtete, wurde Guo Shuqing zum neuen Chef der Bankenaufsicht berufen. Sein Vorgänger, der 65-Jährige Shang Fulin, scheidet aus Altersgründen aus. Kommentatoren werten die Berufung vom Guo als Zeichen, dass Peking notwendige Reformen des mit hohen Schulden beladenen Bankensektors vorantreiben will. Die Personalie ist bereits der dritte Wechsel eines hochrangigen Wirtschaftsfunktionärs innerhalb von 24 Stunden. Am Freitag berichteten Staatsmedien, dass He Lifeng neuer Vorsitzender der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission werden soll. Das Handelsministerium soll künftig vom bisherigen Vize-Handelsminister Zhong Shan geleitet werden. (dpa)

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