Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 26. Oktober 2015
  • Übernahme

    Vivendi greift nach Game-Herstellern

    Der französische Medienkonzern Vivendi denkt über eine vollständige Übernahme der beiden Videospiele-Hersteller Ubisoft und Gameloft nach. Der in Paris ansässige Konzern könne nach seinem Einstieg bei den beiden Firmen eine Offerte in den nächsten sechs Monaten nicht ausschließen, teilte Vivendi zu Wochenbeginn mit. Das Unternehmen erwäge zunächst, mehr Aktien von Ubisoft und Gameloft zu erwerben. Vor vier Tagen hatte Vivendi bekanntgegeben, seinen Anteil an Ubisoft auf 10,39 Prozent und an Gameloft auf 10,2 Prozent aufgestockt zu haben. Die beiden Videospiele-Produzenten wollen jedoch unabhängig bleiben. Vivendis Investitionen waren nicht mit ihnen abgestimmt. (rts)

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  • Montag, 21. August 2017
  • Luftfahrt
    Großauftrag aus Hongkong für Airbus

    Der Flugzeugbauer Airbus hat einen Milliardenauftrag von Cathay Pacific Airways an Land gezogen. Die Hongkonger Fluggesellschaft kauft 32 neue A321neo. Der Listenpreis liege bei rund 3,5 Milliarden Euro, hieß es. Bei Großbestellungen sind jedoch deutlich Preisabschläge üblich. Auch Cathay Pacific erklärte, sie werde weniger als den Listenpreis zahlen. Die Flugzeuge sollen ab 2020 vor allem vom Schwesterunternehmen Cathay Dragon eingesetzt werden. Erst vor rund einer Woche hatte Cathay Airways den höchsten Halbjahres-Verlust seit mindestens zwei Jahrzehnten vermeldet. Den Hongkongern macht der scharfe Wettbewerb von Billigfliegern zu schaffen. (dpa)

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  • Ratenkredite
    Commerzbank macht Schluss mit BNP Paribas

    Die Commerzbank betreibt ihr Ratenkredit-Geschäft ab sofort alleine. Das Gemeinschaftsunternehmen mit der französischen Großbank BNP Paribas sei beendet worden, teilte das Frankfurter Geldhaus mit. 300.000 Kundenverträge mit einem Kreditportfolio von insgesamt 3,5 Milliarden Euro gehen auf die Commerzbank über. Auch 150 Mitarbeiter wechseln dort hin. Das Gemeinschaftsunternehmen mit BNP Paribas war noch von der Dresdner Bank gestartet worden und ging mit deren Kauf auf die Commerzbank über. (dpa)

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  • Studie
    Arbeitnehmer überwiegend mit ihrem Job zufrieden

    Rund 88 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland sind mit ihrem Beschäftigungsverhältnis zufrieden. Damit liegt die Bundesrepublik leicht über dem europäischen Durchschnitt von 86 Prozent, wie die noch unveröffentlichte Untersuchung des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, aus der die "Rheinische Post" zitierte. Am zufriedensten mit ihrer Arbeit sind demnach Arbeitnehmer aus Österreich und den Niederlanden mit knapp 93 beziehungsweise knapp 92 Prozent. Ausschlaggebend für die Zufriedenheit seien den Forschern zufolge Wertschätzung und Anerkennung, die sich in Geld, Aufstiegsperspektiven und Lob ausdrückten, berichtete das Blatt weiter. Ähnlich wichtig sei ein gutes soziales Umfeld am Arbeitsplatz. Im Gegenzug wirkten sich Zeitdruck, häufige Unterbrechungen oder sehr lange Arbeitszeiten negativ auf die Arbeitszufriedenheit aus. Größere Handlungsspielräume für die Beschäftigten könnten dies allerdings aufwiegen. (AFP)

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  • Konjunktur
    Gute Stimmung in Japans Industrie

    In Japan mehren sich die Anzeichen für eine breite wirtschaftliche Erholung. Wie eine Reuters-Umfrage bei großen und mittleren Unternehmen ergab, stieg das Vertrauen in Industriebetrieben im August um einen Punkt auf 27. Das ist der höchste Wert seit zehn Jahren, als die Welt kurz vor der Finanzkrise stand. Im Dienstleistungsbereich nahm der Optimismus dagegen ab: Der Index sank um vier Punkte auf 29, was ein vergleichsweise hoher Wert ist. Der Umfrage zufolge wird allerdings in den kommenden Monaten eine Abkühlung erwartet. Im Frühjahrsquartal war die japanische Wirtschaft überraschend so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr gewachsen. Gründe waren die größere Konsumfreude der Bürger und Investitionen von Firmen. (rts)

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