Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 26. Oktober 2015
  • Übernahme

    Vivendi greift nach Game-Herstellern

    Der französische Medienkonzern Vivendi denkt über eine vollständige Übernahme der beiden Videospiele-Hersteller Ubisoft und Gameloft nach. Der in Paris ansässige Konzern könne nach seinem Einstieg bei den beiden Firmen eine Offerte in den nächsten sechs Monaten nicht ausschließen, teilte Vivendi zu Wochenbeginn mit. Das Unternehmen erwäge zunächst, mehr Aktien von Ubisoft und Gameloft zu erwerben. Vor vier Tagen hatte Vivendi bekanntgegeben, seinen Anteil an Ubisoft auf 10,39 Prozent und an Gameloft auf 10,2 Prozent aufgestockt zu haben. Die beiden Videospiele-Produzenten wollen jedoch unabhängig bleiben. Vivendis Investitionen waren nicht mit ihnen abgestimmt. (rts)

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  • Freitag, 23. Juni 2017
  • Personalie
    Deutsche Post benennt neuen Arbeitsdirektor

    Der 40-jährige Psychologe und Wirtschaftswissenschaftler Thomas Ogilvie wird neuer Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Deutschen Post. Das habe der Aufsichtsrat des Logistikkonzerns entschieden, teilte das Unternehmen mit. Ogilvie übernimmt die Aufgaben von Melanie Kreis, die sich künftig auf ihre Rolle als Finanzvorstand des Konzerns konzentrieren soll. Ogilvie ist seit mehr als 15 Jahren bei der Deutschen Post. Seit Januar 2016 ist er als "Executive Vice President Corporate Development" für die Konzernstrategie zuständig. Seinen neuen Job soll Ogilvie zum 1. September antreten. (dpa)

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  • Quartalsbilanz
    Blackberry verliert Umsatz

    Der kanadische Technologiekonzern Blackberry bekommt seinen Umsatzschwund trotz des Schwenks auf Software nicht in den Griff. Die Erlöse fielen im ersten Geschäftsquartal um 40 Prozent auf 235 Millionen Dollar, wie das Unternehmen mitteilte. Zwischen März und Mai erhielt es von Firmen lediglich etwas mehr als 3000 Aufträge. Im vierten Quartal waren es noch mehr als 3500. Nach dem Aus für sein Smartphone-Geschäft konzentriert sich Blackberry auf Software und ist dabei auf dem Gebiet der selbstfahrenden Autos aktiv. Unter dem Strich blieben dank einer Sonderzahlung des US-Chipherstellers Qualcomm 671 Millionen Dollar. Ein Jahr zuvor war noch ein Verlust von 670 Millionen Dollar angefallen. Qualcomm musste Blackberry nach einer Entscheidung eines Schiedsgerichts 940 Millionen Dollar an Gebühren für die Nutzung bestimmter Technologien bezahlen. (rts)

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  • Konjunktur
    Einkaufsmanagerindex gibt nach

    Der Aufschwung in der Euro-Zone hat im Juni einen Dämpfer erlitten. Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - fiel um 0,9 auf 55,7 Punkte. Das ist der schlechteste Wert seit fünf Monaten, wie das Institut IHS Markit zu seiner Umfrage unter 5000 Unternehmen mitteilte. Ab 50 signalisiert das Barometer ein Wachstum. "Insgesamt fällt das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal 2017 so gut aus wie seit über sechs Jahren nicht mehr", sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte von April bis Juni mit 0,7 Prozent etwas schneller gewachsen sein als zu Jahresbeginn mit 0,6 Prozent. (rts)

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  • Konjunktur
    Inflation drückt Reallöhne

    Die Kaufkraft der Deutschen ist im ersten Quartal wegen der höheren Inflation so schwach gestiegen wie seit über zwei Jahren nicht mehr. Die Reallöhne wuchsen von Januar bis März um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Zwar zogen die Verdienste mit 2,6 Prozent kräftiger an als in den drei Vorquartalen. Allerdings erreichte die Teuerungsrate mit 1,9 Prozent den höchsten Wert seit Ende 2012, weshalb der größte Teil des Lohnzuwachses von der Inflation zunichte gemacht wurde. Dafür sorgten vor allem teureres Benzin und Heizöl. Die Bruttomonatsverdienste von Arbeitnehmern in leitender Stellung legten mit 3,7 Prozent besonders stark zu. "Hauptursache dafür sind weit überdurchschnittlich gestiegene Sonderzahlungen", erklärten die Statistiker. Bei an- und ungelernten Beschäftigten fiel das Plus mit 2,6 Prozent durchschnittlich aus. Der zu Jahresbeginn von 8,50 auf 8,84 Euro angehobene gesetzliche Mindestlohn habe "keine offensichtlichen Auswirkungen hinterlassen", schlussfolgerten die Statistiker daraus. (rts)

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