Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 02. September 2015
  • Unternehmen

    Vivendi plant Zukäufe

    Der französische Medienkonzern Vivendi hat seinen Gewinn kräftig gesteigert und schließt größere Zukäufe nicht aus. Dank brummender Geschäfte bei der Musik-Sparte Universal stand im zweiten Quartal unter dem Strich ein Gewinnzuwachs von 34 Prozent auf 193 Millionen Euro. Der Umsatz legte um neun Prozent auf 2,6 Milliarden Euro zu. Der Konzern sei damit auf dem Weg, seine Jahresziele zu erreichen, erklärte Firmenchef Arnaud de Puyfontaine. Nachdem sich Vivendi zuletzt von mehreren Bereichen getrennt habe, sei nun viel Geld für Zukäufe zum weiteren Umbau in der Kasse. Insgesamt sitzt Vivendi auf flüssigen Mitteln von etwa neun Milliarden Euro. Das Unternehmen hat sich unter anderem von Anteilen an der Telefonica Brasil getrennt und will sich mehr auf das TV- und Musikgeschäft konzentrieren. (rts)

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  • Sonntag, 28. August 2016
  • Unternehmen
    China stampft Triebwerkbauer aus dem Boden

    China schmiedet einem Medienbericht zufolge einen neuen Konkurrenten im Geschäft mit Flugzeugmotoren. Wie das staatliche Fernsehen am Sonntag berichtete, wird die China Aero-Engine Group mit einem Stammkapital von umgerechnet sieben Milliarden Dollar ausgestattet. Der Konzern mit 96.000 Beschäftigten soll auf den internationalen Märkten wettbewerbsfähig sein und dort etwa der Triebwerktochter Pratt & Whitney des US-Mischkonzerns United Technologies die Stirn bieten. Die neue Gesellschaft entsteht durch die Fusion einer Reihe kleinerer Firmen. Investoren sind die chinesische Regierung, die Hauptstadt Peking sowie Luftfahrtunternehmen. Der Triebwerksbau zählt zu den Technologiebranchen, in denen die Volksrepublik in die Weltspitze vorstoßen will. Weitere Bereiche sind Hochgeschwindigkeitszüge und Kernenergie. (rts)

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