Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 02. September 2015
  • Unternehmen

    Vivendi plant Zukäufe

    Der französische Medienkonzern Vivendi hat seinen Gewinn kräftig gesteigert und schließt größere Zukäufe nicht aus. Dank brummender Geschäfte bei der Musik-Sparte Universal stand im zweiten Quartal unter dem Strich ein Gewinnzuwachs von 34 Prozent auf 193 Millionen Euro. Der Umsatz legte um neun Prozent auf 2,6 Milliarden Euro zu. Der Konzern sei damit auf dem Weg, seine Jahresziele zu erreichen, erklärte Firmenchef Arnaud de Puyfontaine. Nachdem sich Vivendi zuletzt von mehreren Bereichen getrennt habe, sei nun viel Geld für Zukäufe zum weiteren Umbau in der Kasse. Insgesamt sitzt Vivendi auf flüssigen Mitteln von etwa neun Milliarden Euro. Das Unternehmen hat sich unter anderem von Anteilen an der Telefonica Brasil getrennt und will sich mehr auf das TV- und Musikgeschäft konzentrieren. (rts)

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  • Samstag, 19. August 2017
  • Unternehmen
    Staatsanwalt fordert Haft VW-Ingenieur

    Im VW-Dieselskandal fordert die US-Staatsanwaltschaft drei Jahre Gefängnis für einen Konzerningenieur. Die Strafverfolger erklärten vor einem Bezirksgericht in Detroit, die Angaben des Beschuldigten zeigten ein "Unternehmen, das seine ethische Verankerung verloren hat im Streben nach mehr Marktanteilen und Gewinnen". Der Angeklagte ist ein Dieselmotor-Experte mit mehr als 30 Jahren Berufserfahrung bei VW. Er hat gestanden, die Aufsichtsbehörden getäuscht zu haben, und kooperiert mit den Ermittlern. Das Urteil soll am Freitag gesprochen werden. Im Zusammenhang mit dem Skandal sind in den USA acht aktuelle oder frühere VW-Führungskräfte angeklagt. Zuletzt hatte ein Ex-Manager des Konzerns vor Gericht ein Schuldeingeständnis abgelegt. Ihm drohen bis zu sieben Jahre Haft und eine Geldstrafe von maximal 400.000 Dollar. Das Urteil wird für den 6. Dezember erwartet.

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