Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 05. Februar 2015
  • Quartalszahlen

    Volvo enttäuscht

    Der Lkw-Hersteller Volvo hat im Schlussquartal 2014 überraschend wenig verdient. Der um Sonderfaktoren bereinigte Betriebsgewinn fiel leicht auf umgerechnet 321 Millionen Euro, wie der Rivale der Lkw-Marken von Daimler und Volkswagen mitteilte. Das Ergebnis lag damit deutlich unter den Analystenerwartungen. Der Konzern aus Göteborg arbeitete mit seinen Lkw-Marken wie Mack und UD zudem deutlich unrentabler als von Experten erwartet, hob dafür aber die Absatzprognose für die Märkte in Europa und Nordamerika an. Das Unternehmen will zudem weiterhin sparen. (rts)

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  • Dienstag, 28. März 2017
  • Unternehmen
    S&P stuft Deutsche Bank und Coba hoch

    Standard & Poor's (S&P) hat die Bonität von Deutschlands Großbanken erhöht: Sowohl das Rating der Deutschen Bank als auch der Commerzbank sei auf A- von BBB+ angehoben worden, teilte die Agentur mit. Der Ausblick für beide Einstufungen sei negativ. S&P hatte die Ratings für beide Banken vor einiger Zeit auf die Beobachtungsliste für eine mögliche Erhöhung gesetzt. Von dieser Liste seien beide Institute infolge der Hochstufung nun runter. (DJ)

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  • Unternehmen
    Daimler liefert Hermes 1500 Elektro-Transporter

    Beim Verkauf von Elektrotransportern kommt Daimler schneller voran als Wettbewerber Volkswagen. Der Stuttgarter Konzern gab einen Großauftrag bekannt, demzufolge er bis 2020 dem Paketdienst Hermes 1500 Elektrotransporter liefern wird. Anfang 2018 soll es mit Pilot-Einsätzen in Stuttgart und Hamburg losgehen, danach soll die Paketbelieferung mit Mercedes-Stromern auf andere deutsche Ballungsräume ausgeweitet werden. Der Chef von Hermes Deutschland, Frank Rausch, sprach mit Blick auf den Klimaschutz von einem wichtigen Schritt hin zur Elektrifizierung seiner Fahrzeugflotte. Mit dem Transporter-Großauftrag zeigt sich, dass Daimler hier weiter ist als Volkswagen. Der Wolfsburger Wettbewerber will im Herbst die ersten Elektro-Crafter - etwa so groß wie Mercedes-Sprinter - zur Erprobung an Kunden übergeben. (dpa)

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  • Konjunktur
    Ifo: Stimmung unter Dienstleistern trübt sich erneut ein

    Die Stimmung unter den deutschen Dienstleistern hat sich im März den dritten Monat in Folge verschlechtert. Das Barometer für das Geschäftsklima sank um 0,5 auf 108,1 Punkte und damit auf den niedrigsten Wert seit einem Jahr, wie das Ifo-Institut zu seiner Umfrage unter 2500 Unternehmen mitteilte. Die Unternehmen zeigten sich mit ihrer aktuellen Lage zwar zufriedener, blicken aber mit weniger Optimismus auf die kommenden sechs Monate. "Immer weniger Dienstleister gehen davon aus, dass sich ihre sehr gute Lage noch weiter verbessert", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. "Dies gilt insbesondere für Architekten- und Ingenieurbüros." Die Stimmung der Manager in Industrie, Baubranche und Handel ist dagegen derzeit so gut wie seit fast sechs Jahren nicht mehr. (rts)

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  • Unternehmen
    American Airlines steigt bei China Southern ein

    American Airlines steigt mit 1,5 Milliarden Hongkong-Dollars, umgerechnet 184 Millionen Euro, bei der chinesischen Fluggesellschaft China Southern ein. Das US-Unternehmen übernimmt dafür 2,76 Prozent der Anteile an der größten staatlichen chinesischen Airline, wie China Southern an der Hongkonger Börse mitteilte. Beide Unternehmen vereinbarten auch eine enge Kooperation unter anderem im Verkauf, der Nutzung von Flughäfen und im Code-Sharing bei Flügen. Der Einstieg muss noch von den Aufsichtsbehörden genehmigt werden. Nach den Erwartungen der Lufttransportorganisation IATA dürfte der Flugverkehr in China voraussichtlich in den nächsten sieben Jahren die USA als größter Luftverkehrsmarkt überholen. (dpa)

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  • Unternehmen
    Uber testet selbstfahrende Autos wieder auf der Straße

    Uber bringt nach einer kurzen Pause wegen eines Unfalls seine selbstfahrenden Autos wieder auf die Straße. Der Fahrdienst-Vermittler kündigte am Montag an, dass die Tests im Bundesstaat Arizona und der Stadt Pittsburgh fortgesetzt werden. Uber hatte seine Fahrten mit selbstfahrenden Autos Ende vergangener Woche gestoppt, nachdem eines der Fahrzeuge in einen Unfall verwickelt war. Nach Angaben der Behörden war an dem Zusammenstoß nicht der Wagen des Fahrdienst-Vermittlers schuld, sondern der Fahrer des anderen Autos, der die Vorfahrt genommen habe. Niemand sei ernsthaft verletzt worden. Auf Fotos war zu sehen, wie ein umgebauter Volvo-SUV mit Ubers Roboterwagen-Sensoren auf dem Dach auf der Seite lag. (dpa)

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