Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 15. Januar 2016
  • Unternehmen

    Wal-Mart schließt Hunderte Supermärkte

    Der US-Einzelhandelskonzern Wal-Mart trennt sich von Supermärkten mit unterdurchschnittlicher Entwicklung. Weltweit will das Unternehmen 269 Läden schließen, davon alleine 154 in den USA. Stattdessen will der Konzern sein Geld lieber in die Handelsaktivitäten im Internet und die Gehälter der Angestellten investieren. Von den Schließungen in den USA ist vor allem das Handelsformat Walmart Express betroffen. Von diesen 102 kleineren Läden werden alle geschlossen. In Lateinamerika werden 115 Supermärkte dicht gemacht. Wal-Mart betreibt weltweit 11.500 Geschäfte, in den USA sind es 4700. (DJ)

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  • Donnerstag, 22. Juni 2017
  • Unternehmen
    Insider: Bombardier will in Deutschland 2200 Stellen streichen

    Der kanadische Bahnproduzent Bombardier will nach Angaben aus dem Umfeld des Unternehmens im Zuge der Sanierung rund 2200 Stellen in Deutschland abbauen. Diese Zahl gelte in der Unternehmensführung als realistisch, sagte der Insider. Derzeit hat Bombardier-Deutschland rund 8500 Beschäftigte. Der stärkste Stellenabbau sei in den Werken Hennigsdorf bei Berlin sowie Görlitz vorgesehen. Damit wolle sich der Aufsichtsrat am kommenden Donnerstag befassen. Die "Wirtschaftswoche" hatte zuvor berichtet, es gehe um 2700 Stellen. Auch kompletten Standorten drohe das Aus. Das dementierte Bombardier: Standortschließungen stünden nicht zur Debatte, sagte ein Sprecher. Zum Stellenabbau wollte er sich nicht äußern. Die Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern liefen. (rts)

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  • Unternehmen
    Qatar Airways will bei American Airlines einsteigen

    Qatar Airways bereitet eine Beteiligung an der größten US-Fluggesellschaft American Airlines vor. Wie American Airlines mitteilte, hat der Qatar-Chef im Gespräch mit seinem American-Airlines-Kollegen Interesse am Kauf eines etwa 10-prozentigen Anteils geäußert. Qatar Airways ist bereits mit gut 20 Prozent an der europäischen Luftfahrt-Holding IAG mit British Airways und Iberia beteiligt. (dpa)

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  • Konjunktur
    Macron-Sieg beflügelt Geschäftsklima

    Nach dem Sieg von Emmanuel Macron bei der Präsidentenwahl ist die Stimmung in der französischen Wirtschaft so gut wie seit knapp sechs Jahren nicht mehr. Das Barometer kletterte um Juni um einen Zähler auf 106 Punkte, wie das Statistikamt Insee zu seiner monatlichen Umfrage mitteilte. Das ist das höchste Niveau seit Juli 2011. In der Baubranche und bei den Einzelhändlern hellte sich das Klima auf. In der Industrie gab das Barometer dagegen überraschend um einen Punkt nach auf 108 Zähler. Macron hatte sich im Mai in der Stichwahl klar gegen Marine Le Pen vom rechtsradikalen Front National durchgesetzt. Viele Unternehmer erwarten von ihm wirtschaftsfreundliche Reformen, um die nach Deutschland zweitgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone nach jahrelanger Schwäche wieder auf Kurs zu bringen. (rts)

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  • Unternehmen
    Takata-Aktie stürzt weiter ab

    Nach Berichten über eine bevorstehende Insolvenz hat die Aktie des angeschlagenen japanischen Airbag-Produzenten Takata weiter dramatisch verloren. Der Kurs an der Börse in Tokio stürzte um mehr als 52 Prozent ab. Vergangene Woche war nach mehreren Presseberichten über eine unmittelbar bevorstehende Insolvenz an der Tokioter Börse der Handel mit Takata-Aktien ausgesetzt worden. Seitdem verlor die Aktie die Hälfte ihres Wertes. Während das Unternehmen erklärte, es sei noch "nichts entschieden", erwarten die Aktionäre eine Entscheidung noch vor der Hauptversammlung am kommenden Dienstag. Takata kämpft seit mittlerweile mehreren Jahren mit den Folgen eines Skandals um explodierende Airbags. (AFP)

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