Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 15. März 2016
  • Schienenverkehr

    Was steht in der Bahn-Bilanz?

    Die Deutsche Bahn muss bei der Bilanzvorlage am Mittwoch voraussichtlich erstmals seit mehr als zehn Jahren wieder einen Verlust bekanntgeben. Auf die Bilanz drücken Sonderbelastungen durch Abschreibungen im Güterverkehr und Kosten für den Konzernumbau. Bahn-Chef Rüdiger Grube bezifferte sie im Dezember auf zwei Milliarden Euro. Auch die Konkurrenz der Fernbusse setzt dem Konzern weiter zu: Die Bahn kann Medienberichten zufolge für das vergangene Jahr zwar einen Fahrgastrekord im Fernverkehr verbuchen, allerdings ging der Umsatz der Sparte angesichts zahlreicher Billigangebote zurück. Zuletzt hatte die Deutsche Bahn im Jahr 2003 Verluste geschrieben. Im vergangenen Jahr erzielte der Konzern noch einen Gewinn von 988 Millionen Euro. (AFP)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwnung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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