Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 15. März 2016
  • Schienenverkehr

    Was steht in der Bahn-Bilanz?

    Die Deutsche Bahn muss bei der Bilanzvorlage am Mittwoch voraussichtlich erstmals seit mehr als zehn Jahren wieder einen Verlust bekanntgeben. Auf die Bilanz drücken Sonderbelastungen durch Abschreibungen im Güterverkehr und Kosten für den Konzernumbau. Bahn-Chef Rüdiger Grube bezifferte sie im Dezember auf zwei Milliarden Euro. Auch die Konkurrenz der Fernbusse setzt dem Konzern weiter zu: Die Bahn kann Medienberichten zufolge für das vergangene Jahr zwar einen Fahrgastrekord im Fernverkehr verbuchen, allerdings ging der Umsatz der Sparte angesichts zahlreicher Billigangebote zurück. Zuletzt hatte die Deutsche Bahn im Jahr 2003 Verluste geschrieben. Im vergangenen Jahr erzielte der Konzern noch einen Gewinn von 988 Millionen Euro. (AFP)

    +
  • Donnerstag, 08. Dezember 2016
  • Konjunktur
    Chinesischer Export legt überraschend zu

    Die chinesischen Exporte sind im November nach einem Rückgang im Vormonat wieder moderat gewachsen. Die Ausfuhren legten leicht um 0,1 Prozent zu, wie die Allgemeine Zollverwaltung mitteilte. Im Oktober waren sie um 7,3 Prozent gefallen.  Die Importe stiegen um 6,7 Prozent. Gemessen in Yuan stiegen die Ausfuhren im November um 5,9 Prozent nach einem Rückgang von 3,2 Prozent im Vormonat. Die Einfuhren kletterten um 13 Prozent. Sie waren im Oktober um 3,2 Prozent gewachsen. Die Handelsbilanzüberschuss belief sich damit im November auf 298,11 Milliarden Yuan nach 325,25 Milliarden Yuan im Vormonat. In Dollar schrumpfte der Überschuss auf 44,61 Milliarden von 49,06 Dollar im Vormonat. Ökonomen hatten 46,25 Milliarden Dollar prognostiziert.  (DJ)

    +
  • Konjunktur
    Japan verlangsamt Wachstum

    Die japanische Wirtschaft ist im Quartal von Juli bis September mit einem schwächeren Tempo gewachsen als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt legte im dritten Quartal annualisiert um 1,3 Prozent zu. In der ersten Veröffenlichung betrug die Wachstumsrate noch 2,2 Prozent, wie die Regierung mitteilte. Im ersten Quartal hatte das Wachstum 2,8 und im zweiten Quartal 1,8 Prozent betragen, was jeweils höher war als erwartet. (DJ)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen