Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 10. März 2016
  • Unternehmen

    Wechsel an Spitze der Allianz-Vermögensverwaltung

    Die Allianz setzt in der Vermögensverwaltung auf einen personellen Neuanfang. Der Amerikaner Jay Ralph, der die Sparte seit 2012 als Vorstand leitete, tritt im Sommer vorzeitig ab, wie Europas größter Versicherer mitteilte. Nach fast 20 Jahren im Konzern wolle der 57-Jährige mehr Zeit mit seiner Familie verbringen. Auf Ralph folgt zum 1. Juli eine deutlich jüngere Managerin vom britischen Konkurrenten Prudential: Jacqueline Hunt. Die gebürtige Südafrikanerin ist dann die zweite Frau im Allianz-Vorstand. Finanzkreisen zufolge sind mit der Personalie zwar keine neuen strategischen Weichenstellungen für die Vermögensverwaltung verbunden, die die beiden Investmenthäuser Pimco und Allianz Global Investors (AGI) unter einem Dach vereint. Im Fokus steht die Sparte aber allemal, vor allem für den neuen Allianz-Chef Oliver Bäte. Denn die auf Anleihen spezialisierte Tochter Pimco - einst der Goldesel im Konzern - verliert nach einem spektakulären Führungsstreit und wegen der Niedrigzinspolitik der Notenbanken nach wie vor Kundengelder. Die Abflüsse haben sich allerdings verlangsamt. Bäte gibt der Tochter eine Gnadenfrist bis Jahresende, wie er auf der Bilanzpressekonferenz im Februar signalisiert hatte. (rts)

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  • Samstag, 18. November 2017
  • Notenbankgouverneur Nowotny
    Regulierung von Krypto-Währungen im Gespräch

    Nach dem Handelsverbot für Krypto-Börsen in China wird laut Östereichs Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny auch in der Euro-Zone über eine härtere Gangart im Umgang mit Bitcoin & Co. nachgedacht. Gesetzgeber und Zentralbanken diskutierten derzeit über eine Regulierung von Krypto-Währungen, sagte das EZB-Ratsmitglied. China habe Cybergeld-Börsen einen Riegel vorgeschoben, weil die Pekinger Führung sie für betrügerisch halte, führte der österreichische Notenbankchef auf einer Konferenz in Florenz aus. Chinesische Behörden hatten den in Peking ansässigen Krypto-Börsen im September den Handel verboten. Damit wollten sie die finanziellen Risiken eindämmen, die der hochspekulative und zuletzt rasant gewachsene Markt mit sich bringt. (rts)

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