Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 10. März 2016
  • Unternehmen

    Wechsel an Spitze der Allianz-Vermögensverwaltung

    Die Allianz setzt in der Vermögensverwaltung auf einen personellen Neuanfang. Der Amerikaner Jay Ralph, der die Sparte seit 2012 als Vorstand leitete, tritt im Sommer vorzeitig ab, wie Europas größter Versicherer mitteilte. Nach fast 20 Jahren im Konzern wolle der 57-Jährige mehr Zeit mit seiner Familie verbringen. Auf Ralph folgt zum 1. Juli eine deutlich jüngere Managerin vom britischen Konkurrenten Prudential: Jacqueline Hunt. Die gebürtige Südafrikanerin ist dann die zweite Frau im Allianz-Vorstand. Finanzkreisen zufolge sind mit der Personalie zwar keine neuen strategischen Weichenstellungen für die Vermögensverwaltung verbunden, die die beiden Investmenthäuser Pimco und Allianz Global Investors (AGI) unter einem Dach vereint. Im Fokus steht die Sparte aber allemal, vor allem für den neuen Allianz-Chef Oliver Bäte. Denn die auf Anleihen spezialisierte Tochter Pimco - einst der Goldesel im Konzern - verliert nach einem spektakulären Führungsstreit und wegen der Niedrigzinspolitik der Notenbanken nach wie vor Kundengelder. Die Abflüsse haben sich allerdings verlangsamt. Bäte gibt der Tochter eine Gnadenfrist bis Jahresende, wie er auf der Bilanzpressekonferenz im Februar signalisiert hatte. (rts)

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  • Mittwoch, 20. September 2017
  • Unternehmen
    Delivery Hero übernimmt Foodfly komplett

    Der Essensvermittler Delivery Hero übernimmt den Betreiber der koreanischen Online-Plattform Foodfly komplett. Bisher hielt das Berliner SDax-Unternehmen 21 Prozent an der Muttergesellschaft Fly & Company Inc. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Foodfly betreibt einen Marktplatz mit Lieferservice und für 1700 Restaurants in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul. Delivery Hero ist weltweit in 40 Ländern tätig und in Südkorea bereits mit den Marken Yogiyo und Baedaltong vertreten. (DJ)

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  • Immobilien
    Zahl Baugenehmigungen für Wohnungen sinkt

    Die Zahl der Baugenehmigungen für neue Wohnungen in Deutschland sinkt trotz des Immobilienbooms. Von Januar bis Juli fiel sie um 6,6 Prozent oder 14.200 auf 199.400, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsbauunternehmen macht Sonderfaktoren für den Rückgang verantwortlich: Viele Firmen hätten ihre Anträge bis Ende 2015 gestellt, um noch die alten Regelungen der Energieeinsparverordnung zu nutzen und so Baukosten zu sparen. Das habe für Vorzieheffekte gesorgt. (rts)

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  • Unternehmen
    Ford fährt Produktion in USA und Mexiko zurück

    Der US-Autohersteller Ford fährt seine Produktion in Nordamerika vorübergehend zurück. Betroffen sind nach Angaben von Ford drei Werke in den USA und zwei in Mexiko. Mit der Maßnahme will das Unternehmen die hohen Lagerbestände bei den Händlern absenken. Der Autohersteller leidet unter der mauen Nachfrage nach Kleinwagen wie dem Fiesta oder dem Fusion. US-Kunden greifen stattdessen bevorzugt bei größeren Crossover-Modellen und SUV zu. (DJ)

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  • Unternehmen
    Zara-Mutter Inditex spürt starken Euro

    Der weltgrößte Textileinzelhändler Inditex hat seinen Gewinn im ersten Halbjahr 2017 erneut kräftig gesteigert. Allerdings bekommt auch der erfolgsverwöhnte Branchenprimus mit Marken wie Zara und Massimo Dutti mittlerweile den starken Euro zu spüren: Die Gewinnmarge ging im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück, wie das spanische Unternehmen mitteilte. Unter dem Strich kletterte der Gewinn um neun Prozent auf 1,37 Milliarden Euro und lag damit leicht unter den Erwartungen. (rts)

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