Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 19. März 2016
  • Geldpolitik

    Weidmann kritisiert EZB

    Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat seine kritische Haltung zum geldpolitischen Kurs der Europäischen Zentralbank bekräftigt. Die jüngsten Beschlüsse seien "sehr weitgehend" und hätten ihn "in der Summe nicht überzeugt", sagte Weidmann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Wir erwarten weiterhin ein Anziehen der Konjunktur und der Preise. Es droht keine Deflation." Weil die Teuerung in der Eurozone seit geraumer Zeit unter der EZB-Zielmarke von knapp zwei Prozent liegt, hatten die Währungshüter in Frankfurt vor gut einer Woche ein beispielloses Maßnahmenpaket beschlossen. (dpa)

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  • Dienstag, 21. November 2017
  • Banken
    Deutsche Bank weiter systemrelevant

    Die Deutsche Bank wird nach Einschätzung eines internationalen Beobachtergremiums weiterhin als systemrelevant für die globale Stabilität der Finanzmärkte eingeschätzt. Nach den Kriterien der Prüfer vom internationale Finanzstabilitätsrat (Financial Stability Board/FSB), heißt das, dass der Zusammenbruch einer solchen global operierenden und stark mit anderen Instituten vernetzten Geschäftsbank die Wirtschaft weltweit insgesamt ins Wanken bringen könnte. Der FSB stufte den deutschen Branchenprimus in der aktuellen Bewertung immer noch weit vorne unter den systemrelevanten Banken ein. Das geht aus der am Nachmittag in Basel veröffentlichten aktuellen Liste des FSB hervor. Für die Deutsche Bank ergeben sich daraus konkrete Vorgaben: Banken in dieser Kategorie sind gehalten, einen zusätzlichen Eigenkapitalpuffers von zwei Prozent auf die Risikopositionen zu halten. (dpa)

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