Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 24. Dezember 2014
  • Beschäftigung

    Weise: Mindestlohn für Arbeitsmarkt verkraftbar

    Der Mindestlohn wird nach Einschätzung des Vorstandschefs der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, für den Arbeitsmarkt verkraftbar sein. "Wir können zwar nicht ausschließen, dass in bestimmten Regionen und Branchen Arbeitsplätze verloren gehen, wir rechnen aber nicht mit schwerwiegenden Beeinträchtigungen", sagte Weise. Für 2015 gehe er nur von einem einen leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit um lediglich 20.000 im Jahresschnitt aus. "Ohne den Mindestlohn wäre die Zahl der Arbeitslosen im Jahr 2015 möglicherweise etwas niedriger", fügte der Bundesagentur-Chef hinzu, ohne eine konkrete Zahl zu nennen. In diesem Jahr rechnet Weise im Schnitt mit 2,9 Millionen Erwerbslosen. Das wären rund 50.000 weniger als 2013. (dpa)

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  • Donnerstag, 30. März 2017
  • Konjunktur
    US-Wirtschaft wächst langsamer als erwartet

    Die US-Wirtschaft hat sich zum Jahresende 2016 hin etwas besser entwickelt als bisher bekannt. Nach Angaben des Handelsministeriums erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Schlussquartal um annualisiert 2,1 Prozent zum Vorquartal. Bisher war eine auf das Jahr hochgerechnete Rate von 1,9 Prozent angegeben worden. Im Vergleich zum dritten Quartal, als die Wirtschaft mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 3,5 Prozent wuchs, schwächte sich das Wirtschaftswachstum zwar ab. Allerdings lag es im gesamten zweiten Halbjahr deutlich über dem der ersten Jahreshälfte. Den mit Abstand stärksten Wachstumsbeitrag leistete zum Jahresende der private Konsum mit annualisiert 3,5 Prozent. Demgegenüber erhöhten sich die gesamten Investitionen schwächer als bislang bekannt. Der Außenhandel belastete das Wachstum, weil die Ausfuhren zurückgingen und die Einfuhren deutlich stiegen. Die US-Regierung will das chronisch hohe Handelsdefizit nicht mehr länger hinnehmen und droht unter anderem mit Einfuhrzöllen. (dpa)

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  • Elektronik
    Toshiba verkauft Tafelsilber

    Der in finanziellen Schwierigkeiten steckende japanische Technologiekonzern Toshiba spaltet sein Geschäft mit Speicherchips ab. Die Anteilseigner stimmten diesem Schritt bei einer außerordentlichen Hauptversammlung zu. Toshiba braucht wegen massiver Probleme im US-Atomkraftwerksgeschäft dringend Geld. Erst am Vortag hatte Toshiba bekanntgegeben, dass die US-Atomsparte Westinghouse Electric in die Insolvenz geschickt wurde.

    Toshiba wird möglicherweise eine Mehrheit oder sogar alle Anteile an dem Geschäft mit Speicherchips verkaufen. Laut Medienberichten sind unter anderem das taiwanesische Unternehmen Hon Hai Precision Industry und der US-Konzern Western Digital sowie der südkoreanische Rivale SK Hynix interessiert. Im Mai will sich Toshiba entscheiden. (dpa)

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