Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 06. Oktober 2014
  • Konjunktur

    Weltbank zweifelt an Chinas Wachstumziel

    Chinas Wirtschaft wird nach Ansicht der Weltbank dieses Jahr das von der Regierung vorgegeben Wachstumsziel von 7,5 Prozent verfehlen. Mit einem Plus von 7,4 Prozent wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) demnach knapp unter der Vorgabe der Führung in Peking bleiben. Wie die Weltbank in ihrer Prognose weiter mitteilte, erwartet sie für 2015 nur noch ein Plus von 7,2 Prozent. 2013 hatte das BIP im Reich der Mitte noch um 7,7 Prozent zugelegt.

    Die Regierung versucht derzeit, das Wachstumsmodell der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt umzustellen: Sie will weg von einer zu starken Abhängigkeit von Export und Investitionen und hin zu einem stärkeren Fokus auf dem privaten Verbrauch. Die jüngsten Bürgerrechtsproteste in der zu China gehörenden Sonderverwaltungszone Hongkong werden aus Sicht der Weltbank-Ökonomen nur begrenzte Auswirkungen auf die Wirtschaftsentwicklung in der Volksrepublik haben. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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