Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 19. Juni 2017
  • Konjunktur

    Weniger Baugenehmigungen im ersten Quartal 2017

    Dämpfer für den deutschen Bauboom: Die Zahl der Genehmigungen für den Bau neuer Wohnungen schrumpfte von Januar bis April um  9,0 Prozent oder 10.500 auf insgesamt 106.500, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Je nach Wohnungstyp verlief die Entwicklung sehr unterschiedlich. "Gegen den Trend gestiegen sind die Genehmigungen von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern", erklärten die Statistiker. Hier gab es eine Zunahme um 2,5 Prozent. Damit wurden in diesem Bereich mit 51.100 Baugenehmigungen der höchste Wert in den ersten vier Monaten seit 19 Jahren ermittelt. Die Ein- und Zweifamilienhäusern gab es mit 15,7 und 6,5 Prozent dagegen deutliche Rückgänge. Ebenso bei Wohnungen, die durch Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen sollen, etwa das Aufstocken mit Dachgeschosswohnungen: Hier gab es einen Einbruch von 28,6 Prozent. Bei Wohnheimen - wozu unter anderem Flüchtlingsunterkünfte zählen - gab es ein Minus von 16,8 Prozent. (rts)

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  • Mittwoch, 23. August 2017
  • Unternehmen
    Gericht bestätigt Kartellamt zu Kaiser's

    Die Untersagung der Fusion von Kaiser's Tengelmann und Edeka durch das Bundeskartellamt im Frühjahr 2015 war rechtmäßig. Das entschied am Mittwoch das Oberlandesgericht Düsseldorf. Der erste Kartellsenat wies damit die Beschwerden von Edeka und Tengelmann gegen die Entscheidung zurück. Das Kartellamt hatte Edeka die Übernahme des Konkurrenten Kaiser's Tengelmann Ende März 2015 untersagt und dies mit einer befürchteten Verschlechterung der Wettbewerbsbedingungen begründet. Die Unternehmen beantragten daraufhin beim Wirtschaftsministerium erfolgreich eine Sondererlaubnis. Diese wiederum stufte das OLG Düsseldorf als rechtswidrig ein. Nach langem Ringen in einem Schlichtungsverfahren einigten sich Edeka und der Konkurrent Rewe schließlich darauf, Kaiser's Tengelmann aufzuteilen. (AFP)

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  • Unternehmen
    Insider: Chevron bekommt neuen Chef

    Beim US-Energiekonzern Chevron steht einem Insider zufolge überraschend ein Wechsel an der Firmenspitze an. Konzernchef John Watson werde bis Ende September von seinem Posten zurücktreten, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Nachfolger wird demnach voraussichtlich der stellvertretende Verwaltungsratschef Mike Wirth. Watson verlasse seinen Posten nicht im Streit und werde wohl noch einige Zeit im Verwaltungsrat sitzen, sagte der Insider. Chevron ist einer der größten Öl- und Gaskonzerne der Welt und steht wie seine Rivalen unter Sparzwang. Wirth hat Erfahrungen im Raffineriegeschäft gesammelt, in dem auf die Kosten besonders stark geachtet wird. Der Konzern lehnte eine Stellungnahme ab. (rts)

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