Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 11. Februar 2016
  • Konjunktur

    Weniger Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe

    In den USA sind in der Woche zum 6. Februar spürbar weniger Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt worden. Im Vergleich zur Vorwoche fiel die Zahl auf saisonbereinigter Basis um 16.000 auf 269.000 Anträge, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Volkswirte hatten nur einen kleinen Rückgang auf 280.000 vorhergesagt. Für die Vorwoche wurde die Zahl der Erstanträge mit 285.000 bestätigt. In der Woche zum 30. Januar erhielten den weiteren Angaben zufolge 2,239 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung. Dies war eine Abnahme gegenüber der Vorwoche um 21.000. (DJ)

    +
  • Donnerstag, 29. Juni 2017
  • Konjunktur
    US-Wachstum besser als angenommen

    Die US-Wirtschaft ist zu Jahresbeginn einen Tick besser gelaufen als gedacht. Zwischen Januar und März stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 1,4 Prozent, wie das Handelsministerium mitteilte. In einer früheren Schätzung war lediglich von 1,2 Prozent die Rede gewesen. Trotz der Korrektur nach oben fällt das Plus geringer aus als in der Euro-Zone, die lange Zeit als konjunkturelles Sorgenkind galt und den USA wirtschaftlich hinterher hinkte. Der relativ schwache Jahresstart ist aus Sicht der US-Notenbank Fed ein Ausreißer. Die Währungshüter erwarten für 2017 im Mittel einen Anstieg des BIP von 2,2 Prozent. Die Fed hat den Leitzins in diesem Monat auf die neue Spanne von 1,0 bis 1,25 Prozent angehoben. Sie will noch dieses Jahr nachlegen, falls die Konjunktur anzieht. (rts)

    +
  • Inflation
    Verbraucherpreise steigen um 1,6 Prozent

    Die Inflation hat sich im Juni wieder leicht erhöht. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Verbraucherpreise um 1,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Im Vormonat Mai hatte die Inflationsrate bei 1,5 Prozent gelegen, im April bei zwei Prozent. Gegenüber dem Vormonat Mai zogen die Verbraucherpreise um 0,2 Prozent an. Dabei blieben die Preise für Energie konstant, Nahrungsmittel verteuerten sich hingegen deutlich um 2,8 Prozent. Dienstleistungen, darunter die Wohnungsmieten, wurden um 1,7 Prozent teurer. Endgültige Ergebnisse legen die Statistiker am 3. Juli vor. (AFP)

    +
  • Unternehmen
    H&M überrascht mit kräftigem Gewinn-Plus

    Zusätzliche Filialen und ein Sparkurs zahlen sich für den schwedischen Modekonzern H&M aus. Der Gewinn stieg im zweiten Quartal um zehn Prozent auf 7,71 Milliarden schwedische Kronen (knapp 790 Millionen Euro), wie die Nummer zwei in Europa nach der Zara-Mutter Inditex am Donnerstag mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem weitaus geringeren Plus gerechnet. An der Börse kamen die Zahlen gut an: Die Aktie legte um mehr als drei Prozent zu. Die Schweden hinken trotz des Gewinnanstiegs dem spanischen Marktführer hinterher. Inditex schaffte zuletzt ein Plus von 18 Prozent, unter anderem dank des Ausbaus des Online-Geschäfts. Zu schaffen machten H&M Abschreibungen, weil Bekleidung aus der Wintersaison in den Lagern liegen blieb. "Das Geschäft in Großbritannien, Skandinavien und Osteuropa sowie in einigen Wachstumsmärkten war gut", sagte H&M-Chef Karl-Johan Persson. In den USA, China, den Niederlanden und der Schweiz sei es dagegen schlechter gelaufen. Auch für das laufende Sommerquartal sei mit Abschreibungen auf Lagerbestände zu rechnen.

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen