Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 25. Januar 2016
  • Quartalszahlen

    Wincor Nixdorf steigert Umsatz

    Der Geldautomatenhersteller Wincor Nixdorf hat im ersten Quartel Umsatz und Ergebnis gesteigert. Die Erlöse kletterten im Vorjahresvergleich um 14 Prozent auf 727 Millionen Euro, wie das im MDax notierte Unternehmen mitteilte. Das operative Ergebnis (Ebitda) nach Restrukturierungsaufwendungen sprang 46 Prozent in die Höhe und vor Restrukturierungsaufwendungen sogar 78 Prozent. Das Unternehmen profitierte damit von einem Umbau und einer Neuaufstellung seines Geschäfts. Analysten hatten einen Umsatz von 654 Millionen Euro erwartet. Wincor Nixdorf hob zudem seine Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2015/16 an. Das operative Ergebnis vor Restrukturierungsaufwendungen werde voraussichtlich 160 bis 190 Millionen Euro betragen. Zuvor war der Geldautomatenhersteller von lediglich 150 Millionen Euro ausgegangen. Erwartet würden außerdem positive Sondereffekte von bis zu 30 Millionen Euro. Beim Umsatz werde weiterhin ein leichtes Wachstum anvisiert. (rts)

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  • Freitag, 09. Dezember 2016
  • Konjunktur
    Inflation in China zieht an

    Die Erzeugerpreise in China sind im November mit 3,3 Prozent so stark wie seit fast fünf Jahren nicht mehr gestiegen. Der unerwartet kräftige Zuwachs im Vergleich zum Vorjahresmonat geht auf deutliche Preissteigerungen bei Kohle, Stahl und Nichteisenmetallen zurück. Es deutet nach Angaben von Analysten darauf hin, dass China dem Deflationsdruck entkommen sei. Wie das Statistikamt in Peking ferner berichtete, stiegen die Verbraucherpreise um 2,3 Prozent - so schnell wie seit April nicht mehr. Vor dem Hintergrund der neuen Entwicklung rechnen Experten der australischen ANZ Bank im nächsten Jahr mit einem Zuwachs der Erzeugerpreise von 2,5 Prozent und einer relativ stabilen Inflationsrate von 2,4 Prozent im Jahresvergleich. (dpa)

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  • Donnerstag, 08. Dezember 2016
  • Energie
    Preis für Solarstrom fällt weiter

    Der garantierte Abnahmepreis für Solarstrom in Deutschland sinkt weiter. Die Bundesnetzagentur hat bei einer Auktion 27 Projekten mit einer Leistung von 163 Megawatt den Zuschlag zum Bau gegeben, deren durchschnittlicher Preis bei 6,90 Cent je Kilowattstunde liegt. Diesen Preis erhalten die Betreiber nach Fertigstellung der Anlage für 20 Jahre. Laut Bundesverband Solarwirtschaft ist es das erste Mal, dass der Preis für Sonnenstrom hierzulande unter 7 Cent fällt. In der Vorrunde hatte der Durchschnittspreis bei 7,25 Cent gelegen. Vor einigen Jahren erhielten die Betreiber noch Vergütungen in der Größenordnung von über 30 Cent. (DJ)

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  • Konjunktur
    Wende am russischen Automarkt?

    Erstmals seit fast zwei Jahren hat der kriselnde russische Automarkt wieder leicht zugelegt. Der Absatz sei im November um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen, teilte die Vereinigung Europäischer Unternehmer (AEB) mit. Demnach wurden mehr als 132.000 Fahrzeuge verkauft. Zuletzt hatte es im Dezember 2014 ein Plus gegeben. Für den Zeitraum Januar bis November stehen die Zeichen aber noch immer auf Krise: Mit knapp 1,3 Millionen Autos wurden seit Jahresbeginn 12 Prozent weniger Fahrzeuge verkauft als in derselben Periode 2015.

    Wegen einer schweren Wirtschaftskrise schaffen sich die Russen schon seit 2013 immer weniger Autos an. Grund ist vor allem ein massiver Kaufkraftverlust, befeuert vom Verfall des Rubel zum Dollar und Euro sowie von hoher Inflation. (dpa)

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  • Unternehmen
    Allianz wird Gas-Netz-Besitzer in Großbritannien

    Der Versicherer Allianz übernimmt zusammen mit anderen Investoren die Mehrheit am britischen Gasnetz des Netzbetreibers National Grid. Das Konsortium vereinbarte die Übernahme von 61 Prozent der Anteile, wie beide Seiten mitteilten. Zudem hat die Investorengruppe eine Option auf weitere 14 Prozent. Die vereinbarten Bedingungen bewerten das gesamte Gasnetz von National Grid auf 13,8 Milliarden Pfund. Bei Abschluss der Übernahme zahlen die Investoren direkt 3,6 Milliarden Pfund. Zudem übernehmen die Käufer Schulden der Briten.

    Energienetze sind für langfristig orientierte Anleger mit ihren gut kalkulierbaren und sicheren Erträgen angesichts der Niedrigzinsen eine wichtige Anlagealternative. Das Gasnetz von National Grid ist rund 130 000 Kilometer lang und bedient rund elf Millionen Kunden. National Grid kündigte an, einen Großteil des Verkaufserlöses als Sonderdividende an seine Aktionäre auszuzahlen. (dpa)

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  • Konjunktur
    Chinesischer Export legt überraschend zu

    Die chinesischen Exporte sind im November nach einem Rückgang im Vormonat wieder moderat gewachsen. Die Ausfuhren legten leicht um 0,1 Prozent zu, wie die Allgemeine Zollverwaltung mitteilte. Im Oktober waren sie um 7,3 Prozent gefallen.  Die Importe stiegen um 6,7 Prozent. Gemessen in Yuan stiegen die Ausfuhren im November um 5,9 Prozent nach einem Rückgang von 3,2 Prozent im Vormonat. Die Einfuhren kletterten um 13 Prozent. Sie waren im Oktober um 3,2 Prozent gewachsen. Die Handelsbilanzüberschuss belief sich damit im November auf 298,11 Milliarden Yuan nach 325,25 Milliarden Yuan im Vormonat. In Dollar schrumpfte der Überschuss auf 44,61 Milliarden von 49,06 Dollar im Vormonat. Ökonomen hatten 46,25 Milliarden Dollar prognostiziert.  (DJ)

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  • Konjunktur
    Japan verlangsamt Wachstum

    Die japanische Wirtschaft ist im Quartal von Juli bis September mit einem schwächeren Tempo gewachsen als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt legte im dritten Quartal annualisiert um 1,3 Prozent zu. In der ersten Veröffenlichung betrug die Wachstumsrate noch 2,2 Prozent, wie die Regierung mitteilte. Im ersten Quartal hatte das Wachstum 2,8 und im zweiten Quartal 1,8 Prozent betragen, was jeweils höher war als erwartet. (DJ)

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