Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 25. Januar 2016
  • Quartalszahlen

    Wincor Nixdorf steigert Umsatz

    Der Geldautomatenhersteller Wincor Nixdorf hat im ersten Quartel Umsatz und Ergebnis gesteigert. Die Erlöse kletterten im Vorjahresvergleich um 14 Prozent auf 727 Millionen Euro, wie das im MDax notierte Unternehmen mitteilte. Das operative Ergebnis (Ebitda) nach Restrukturierungsaufwendungen sprang 46 Prozent in die Höhe und vor Restrukturierungsaufwendungen sogar 78 Prozent. Das Unternehmen profitierte damit von einem Umbau und einer Neuaufstellung seines Geschäfts. Analysten hatten einen Umsatz von 654 Millionen Euro erwartet. Wincor Nixdorf hob zudem seine Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2015/16 an. Das operative Ergebnis vor Restrukturierungsaufwendungen werde voraussichtlich 160 bis 190 Millionen Euro betragen. Zuvor war der Geldautomatenhersteller von lediglich 150 Millionen Euro ausgegangen. Erwartet würden außerdem positive Sondereffekte von bis zu 30 Millionen Euro. Beim Umsatz werde weiterhin ein leichtes Wachstum anvisiert. (rts)

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  • Montag, 25. Juli 2016
  • Autobauer
    Airbag-Rückruf kostet Milliarden

    Der Skandal um defekte Airbags des japanischen Zulieferers Takata trifft deutsche Autobauer hart. Bei BMW, Daimler, Audi und Volkswagen seien mehr als sechs Millionen Autos betroffen, berichtete die "Automobilwoche" mit Verweis auf Angaben der Hersteller. Bei BMW seien es seit 2013 rund vier Millionen Fahrzeuge, bei VW 900.000 Pkw und Transporter. Daimler gab die Zahl der betroffenen Fahrzeuge demnach mit rund einer Million an; Audi mit rund 450.000. "Der Schaden insgesamt dürfte schon jetzt bei über zwei Milliarden Euro liegen", sagte Jan Dannenberg von der Management- und Strategieberatung Berylls der "Automobilwoche". Auf ähnliche Summen kam Autoexperte Stefan Bratzel. Er rechnete pro Auto mit Kosten von bis zu 300 Euro. (AFP)

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  • Unternehmen
    Ericsson sucht neuen Vorstandschef

    Der Netzwerkausrüster Ericsson tauscht seinen Chef aus. Vorstandschef Hans Vestberg trete mit sofortiger Wirkung zurück, teilte der Konzern mit. Der bisherige Finanzchef Jan Frykhammar übernehme übergangsweise seinen Posten. Es werde intern und extern nach geeigneten Kandidaten gesucht. Vestberg war insgesamt 28 Jahre für Ericsson tätig, die letzten sieben als Vorstandschef. Der Konzern steckt in Schwierigkeiten. Bei Vorlage der Quartalszahlen vergangene Woche hatten die Schweden weitere Kostensenkungen angekündigt. Der Umsatz ging verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf 54,1 Milliarden schwedische Kronen (5,7 Mrd Euro) zurück. Der Gewinn sank um gut ein Viertel auf 1,6 Milliarden Kronen. (dpa)

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