Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 25. Januar 2016
  • Quartalszahlen

    Wincor Nixdorf steigert Umsatz

    Der Geldautomatenhersteller Wincor Nixdorf hat im ersten Quartel Umsatz und Ergebnis gesteigert. Die Erlöse kletterten im Vorjahresvergleich um 14 Prozent auf 727 Millionen Euro, wie das im MDax notierte Unternehmen mitteilte. Das operative Ergebnis (Ebitda) nach Restrukturierungsaufwendungen sprang 46 Prozent in die Höhe und vor Restrukturierungsaufwendungen sogar 78 Prozent. Das Unternehmen profitierte damit von einem Umbau und einer Neuaufstellung seines Geschäfts. Analysten hatten einen Umsatz von 654 Millionen Euro erwartet. Wincor Nixdorf hob zudem seine Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2015/16 an. Das operative Ergebnis vor Restrukturierungsaufwendungen werde voraussichtlich 160 bis 190 Millionen Euro betragen. Zuvor war der Geldautomatenhersteller von lediglich 150 Millionen Euro ausgegangen. Erwartet würden außerdem positive Sondereffekte von bis zu 30 Millionen Euro. Beim Umsatz werde weiterhin ein leichtes Wachstum anvisiert. (rts)

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  • Dienstag, 23. Mai 2017
  • Personalie
    Kullmann wird Evonik-Chef

    Christian Kullmann übernimmt die Führung beim Spezialchemiekonzern Evonik. Der 48 Jahre alte bisherige Konzernvize löst nach der Hauptversammlung Klaus Engel an der Unternehmensspitze ab. Evonik sei auch für die kommenden Jahre "gut gerüstet", sagte Engel vor den Aktionären. Am 1. Juni will sich Kullmann früheren Angaben zufolge bei einer Investorenkonferenz in London zur Unternehmensstrategie äußern. Im vergangenen Jahr untermauerte die Milliarden-Akquisition wichtiger Geschäfte des US-Konkurrenten Air Products bereits Kullmanns Anspruch auf den Spitzenjob. Mit den jüngsten Übernahmen verringert Evonik seine starke Abhängigkeit von einzelnen Produkten. Kullmann muss kämpfen, um die Dividendenwünsche des Evonik-Aufsichtsratsvorsitzenden Werner Müller für die RAG-Stiftung zu erfüllen. Evonik gehört mehrheitlich der deutschen Steinkohlestiftung. Diese muss aus ihren Einnahmen die Folgelasten des Steinkohlebergbaus finanzieren. (dpa)

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  • Konjunktur
    Deutsches Geschäftsklima hellt sich weiter auf

    Das Geschäftsklima in den deutschen Unternehmen hat sich der jüngsten DIHK-Umfrage zufolge weiter verbessert. "Die Unternehmen bewerten ihre Situation so gut wie noch nie seit der Wiedervereinigung", hieß es in einer Konjunkturumfrage unter mehr als 24.000 Firmen. Mit 48 Prozent beurteilte demnach fast die Hälfte der Unternehmen ihre aktuelle Lage als gut, ein Anstieg von den 46 Prozent zu Jahresbeginn. 44 Prozent der Urteile lauteten "befriedigend". Hier waren es zuvor noch 46 Prozent. Unverändert nur acht Prozent der Firmen nannten ihre Lage "schlecht". Die Geschäftserwartungen stiegen erneut spürbar an. 27 Prozent nach 24 Prozent zu Jahresanfang rechnen mit einer weiteren Besserung, 62 nach zuvor 63 Prozent mit einer stabilen Entwicklung und elf nach zuvor 13 Prozent mit einer Verschlechterung. Das größte Risiko ist 51 Prozent der Befragten zufolge der Fachkräftemangel. Bei den Exporten erwarten 33 nach zuvor 34 Prozent der Industrieunternehmen eine Verbesserung und 58 nach zuvor 55 Prozent eine gleichbleibende Entwicklung. Die Investitionsabsichten zogen nochmals an. Zudem planen die Firmen branchenübergreifend weiter einen Beschäftigungsaufbau. (rts)

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