Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 13. Oktober 2014
  • Konjunktur

    Wirtschaft rechnet mit stagnierendem Afrika-Geschäft

    Die deutsche Wirtschaft erwartet auch wegen der Ebola-Krise ein vorläufiges Ende ihres Afrika-Exportbooms. Die Ausfuhren auf den Kontinent dürften 2014 nur stagnieren, sagte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) am Montag voraus. Noch im Frühjahr war ein Plus von zwei Prozent erwartet worden. In den vergangenen zehn Jahren waren die Exporte trotz der weltweiten Finanzkrise um durchschnittlich fünf Prozent auf zuletzt 22 Milliarden Euro im Jahr 2013 gewachsen. "Die Ebola-Krise wird sich nicht nur auf die Volkswirtschaften der drei am stärksten betroffenen Länder Guinea, Liberia und Sierra Leone auswirken", sagte die Afrika-Expertin des DIHK, Rima Al-Tinawi, der Nachrichtenagentur Reuters. "Schon jetzt ist absehbar, dass auch in anderen Regionen des Kontinents der Tourismus  - einer der größten Devisenbringer - in Mitleidenschaft gezogen wird." (rts)

    +
  • Samstag, 27. Mai 2017
  • Unternehmen
    Airbus baut Hubschrauber-Endmontage in China auf

    Airbus baut sich in China ein Standbein im Hubschrauber-Geschäft auf. Die Tochter Airbus Helicopters gab den ersten Spatenstich für ein Werk in der ostchinesischen Stadt Qingdao bekannt. Dort soll das Modell H135 zusammengebaut werden, das etwa in Luftrettung, Brandbekämpfung und Tourismus eingesetzt wird. In den kommenden zehn Jahren würden 100 H135 montiert, der erste davon Mitte 2019. Ziel sei eine engere Zusammenarbeit mit Chinas rasant wachsender Luftfahrtbranche. Das neue Werk soll von einer Gemeinschaftsfirma betrieben werden, an der Airbus Helicopters 51 Prozent hält. (rts)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen