Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 13. Oktober 2014
  • Konjunktur

    Wirtschaft rechnet mit stagnierendem Afrika-Geschäft

    Die deutsche Wirtschaft erwartet auch wegen der Ebola-Krise ein vorläufiges Ende ihres Afrika-Exportbooms. Die Ausfuhren auf den Kontinent dürften 2014 nur stagnieren, sagte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) am Montag voraus. Noch im Frühjahr war ein Plus von zwei Prozent erwartet worden. In den vergangenen zehn Jahren waren die Exporte trotz der weltweiten Finanzkrise um durchschnittlich fünf Prozent auf zuletzt 22 Milliarden Euro im Jahr 2013 gewachsen. "Die Ebola-Krise wird sich nicht nur auf die Volkswirtschaften der drei am stärksten betroffenen Länder Guinea, Liberia und Sierra Leone auswirken", sagte die Afrika-Expertin des DIHK, Rima Al-Tinawi, der Nachrichtenagentur Reuters. "Schon jetzt ist absehbar, dass auch in anderen Regionen des Kontinents der Tourismus  - einer der größten Devisenbringer - in Mitleidenschaft gezogen wird." (rts)

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  • Dienstag, 26. September 2017
  • Unternehmen
    Alibaba investiert in Logistikgeschäft

    Der chinesische Internetkonzern Alibaba hat sich die Mehrheit an seiner Logistiksparte gesichert und will dort in den kommenden Jahren kräftig investieren. Für 5,3 Milliarden Yuan oder umgerechnet 678 Millionen Euro habe Alibaba seinen Anteil an Cainiao Smart Logistics Network auf 51 von 47 Prozent erhöht, teilte der Konzern mit. In den kommenden fünf Jahren sollen zudem 100 Milliarden Yuan in die Logistik-Infrastruktur fließen und in Roboter, die Aufträge abwickeln können sollen. Cainiao hilft Unternehmenskunden dabei, die richtigen Paketdienste auszuwählen, je nach Kosten und Laufzeiten. In China will Alibaba dafür sorgen, dass Bestellungen innerhalb von 24 Stunden den Endkunden erreichen. Weltweit soll die Auslieferung nicht länger als 72 Stunden in Anspruch nehmen. (DJ)

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  • Unternehmen
    Siemens Gamesa sichert sich Indien-Auftrag

    Siemens Gamesa soll einen Windpark im indischen Bundesstaat Karnataka mit einem neuen Solarpark zu einem Hybridkraftwerk zusammenschließen. Der Auftrag sieht eine schlüsselfertige Lösung vor, bei der die Siemens-Tochter unter anderem die Umrichter sowie die Anschlusstechnik liefert. Bis zum Jahresende soll das Projekt mit einer Gesamtleistung von 79 Megawatt in Betrieb gehen. Siemens Gamesa machte keine Angaben zum Volumen des Auftrags, nannte ihn jedoch einen Meilenstein.

    "Die Technologie bietet ein Potential von rund 15 Gigawatt in Indien", erklärte Ramesh Kymal, Chef des Onshore-Energiegeschäftes für den Subkontinent. Siemens Gamesa sehe vermehrt Interesse, erneuerbare Energien als integriertes System zu nutzen. (DJ)

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