Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 13. Oktober 2014
  • Konjunktur

    Wirtschaft rechnet mit stagnierendem Afrika-Geschäft

    Die deutsche Wirtschaft erwartet auch wegen der Ebola-Krise ein vorläufiges Ende ihres Afrika-Exportbooms. Die Ausfuhren auf den Kontinent dürften 2014 nur stagnieren, sagte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) am Montag voraus. Noch im Frühjahr war ein Plus von zwei Prozent erwartet worden. In den vergangenen zehn Jahren waren die Exporte trotz der weltweiten Finanzkrise um durchschnittlich fünf Prozent auf zuletzt 22 Milliarden Euro im Jahr 2013 gewachsen. "Die Ebola-Krise wird sich nicht nur auf die Volkswirtschaften der drei am stärksten betroffenen Länder Guinea, Liberia und Sierra Leone auswirken", sagte die Afrika-Expertin des DIHK, Rima Al-Tinawi, der Nachrichtenagentur Reuters. "Schon jetzt ist absehbar, dass auch in anderen Regionen des Kontinents der Tourismus  - einer der größten Devisenbringer - in Mitleidenschaft gezogen wird." (rts)

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  • Donnerstag, 30. März 2017
  • Konjunktur
    US-Wirtschaft wächst langsamer als erwartet

    Die US-Wirtschaft hat sich zum Jahresende 2016 hin etwas besser entwickelt als bisher bekannt. Nach Angaben des Handelsministeriums erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Schlussquartal um annualisiert 2,1 Prozent zum Vorquartal. Bisher war eine auf das Jahr hochgerechnete Rate von 1,9 Prozent angegeben worden. Im Vergleich zum dritten Quartal, als die Wirtschaft mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 3,5 Prozent wuchs, schwächte sich das Wirtschaftswachstum zwar ab. Allerdings lag es im gesamten zweiten Halbjahr deutlich über dem der ersten Jahreshälfte. Den mit Abstand stärksten Wachstumsbeitrag leistete zum Jahresende der private Konsum mit annualisiert 3,5 Prozent. Demgegenüber erhöhten sich die gesamten Investitionen schwächer als bislang bekannt. Der Außenhandel belastete das Wachstum, weil die Ausfuhren zurückgingen und die Einfuhren deutlich stiegen. Die US-Regierung will das chronisch hohe Handelsdefizit nicht mehr länger hinnehmen und droht unter anderem mit Einfuhrzöllen. (dpa)

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  • Elektronik
    Toshiba verkauft Tafelsilber

    Der in finanziellen Schwierigkeiten steckende japanische Technologiekonzern Toshiba spaltet sein Geschäft mit Speicherchips ab. Die Anteilseigner stimmten diesem Schritt bei einer außerordentlichen Hauptversammlung zu. Toshiba braucht wegen massiver Probleme im US-Atomkraftwerksgeschäft dringend Geld. Erst am Vortag hatte Toshiba bekanntgegeben, dass die US-Atomsparte Westinghouse Electric in die Insolvenz geschickt wurde.

    Toshiba wird möglicherweise eine Mehrheit oder sogar alle Anteile an dem Geschäft mit Speicherchips verkaufen. Laut Medienberichten sind unter anderem das taiwanesische Unternehmen Hon Hai Precision Industry und der US-Konzern Western Digital sowie der südkoreanische Rivale SK Hynix interessiert. Im Mai will sich Toshiba entscheiden. (dpa)

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