Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 07. Mai 2014
  • Unternehmen

    Witterung begrenzt HeidelbergCement-Verlust

    Der Baustoffkonzern HeidelbergCement hat im ersten Quartal vom milden Winter in Europa profitiert. Absatz, Umsatz und operatives Ergebnis legten zu. Der zum Jahresauftakt üblicherweise anfallende Nettoverlust wurde deutlich reduziert. Die Jahresprognose bestätigte das Unternehmen.

    Der Umsatz stieg um 5,7 Prozent auf 2,75 Milliarden Euro. Dabei belasteten negative Währungseffekte den Konzern mit 221 Millionen Euro. Währungsbereinigt hätte der Anstieg sogar knapp 15 Prozent betragen. Das operative Ergebnis klettert um 41 Millionen auf 50 Millionen Euro. Der Nettoverlust wurde auf 147 Millionen von 235 Millionen Euro gesenkt.

    Den Ausblick für 2014 bestätigte HeidelbergCement. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich die Wirtschaft in den wichtigen Märkten Nordamerika, Großbritannien, Deutschland und Nordeuropa weiter erholt. In diesen Regionen macht HeidelbergCement fast 50 Prozent des Umsatzes.

    Umsatz, operatives Ergebnis und Jahresüberschuss des DAX-Konzerns sollen daher auf vergleichbarer Basis weiter steigen, das heißt bereinigt um Wechselkurs-, Konsolidierungs- und Einmaleffekten. (DJ)

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  • Dienstag, 30. Mai 2017
  • Unternehmen
    British Airways fliegt wieder nach Plan

    Vier Tage nach dem Komplettausfall ihrer Computersysteme will British Airways nun wieder auf allen Strecken nach Plan fliegen. "Unsere IT-Systeme laufen wieder reibungslos und wir werden am Dienstag an den Flughäfen Heathrow und Gatwick vollständig nach unserem Flugplan operieren", teilte das Unternehmen am Montag mit. Am Samstag waren an beiden Standorten alle Flüge gestrichen worden. Auch in den Folgetagen kam es noch zu zahlreichen Flugausfällen. Das Unternehmen führte die weltweiten Störungen ihres Computersystems auf Probleme mit der Stromversorgung zurück. (rts)

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  • Montag, 29. Mai 2017
  • Unternehmen
    Linde winkt Großauftrag aus Russland

    Der Gase- und Anlagenbaukonzern Linde steht vor einem Großauftrag aus Russland. Die Order für die Anlagenbausparte komme von einem Unternehmen aus der russischen Teilrepublik Tatarstan und solle am Freitag beim Wirtschaftsforum St. Petersburg unterzeichnet werden, sagten zwei mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtete, das Geschäft habe ein Volumen von rund einer Milliarde Euro. Der Name des russischen Partners wurde zunächst nicht bekannt. Ein Linde-Sprecher lehnte eine Stellungnahme ab. (rts)

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