Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 02. Oktober 2017
  • Anleihen

    Zinskosten für Spanien steigen nach Referendum

    Nach dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien verlangen Investoren höhere Risikoaufschläge für spanische Staatsanleihen. Die Rendite für die Papiere mit zehnjähriger Laufzeit legte um 0,07 Punkte auf 1,69 Prozent zu, wie aus Daten von Tradeweb hervorgeht. Das ist der höchste Wert seit Mitte Juli. Der Aufschlag zur deutschen Bundesanleihe fiel so hoch aus wie seit knapp vier Monaten nicht mehr. Nach Angaben aus Barcelona stimmten am Sonntag 90 Prozent der Wähler für eine Loslösung von Spanien. Katalonien ist das industrielle Kraftzentrum Spaniens, das für etwa ein Fünftel der Wirtschaftskraft des Landes steht. (rts)

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  • Donnerstag, 19. Oktober 2017
  • Konjunktur
    Japans Export verliert an Schwung

    Der japanische Außenhandel hat im September erstmals seit drei Monaten an Fahrt verloren. Die Firmen verkauften zwar 14,1 Prozent mehr ins Ausland als vor einem Jahr, wie aus Daten hervorgeht. Das ist aber weniger als von Reuters befragte Analysten vorhergesagt hatten. Im August war der Anstieg zudem mit 18,1 Prozent so hoch wie seit fast vier Jahren nicht mehr. Fachleute gehen aber davon aus, dass die Exportwirtschaft bis zum Jahresende wieder in Schwung kommt. "Die Daten zur Industrie im Ausland zeigen an, dass wir uns inmitten eines Aufschwungs befinden", sagte Hiroaki Muto, Volkswirt beim Forschungshaus Tokai Tokyo. "Die Exporte werden die japanische Wirtschaft unterstützen." Zudem dürfte das anstehende Weihnachtsgeschäft die Nachfrage ankurbeln. (rts)

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  • Unternehmen
    Ford ruft US-Verkaufsschlager zurück

    Der zweitgrößte US-Autobauer Ford beordert in Nordamerika rund 1,3 Millionen Wagen wegen Problemen mit den Fahrzeugtüren in die Werkstätten. Betroffen seien bestimmte Pick-up-Trucks der Typen F-150 und Super Duty der Modelljahre von 2015 bis 2017, teilte das Unternehmen mit. Wegen eines Defekts an der Verriegelung bestehe die Gefahr, dass die Türen nicht richtig schließen und sich während der Fahrt öffnen. Der Großteil des Rückrufs umfasst mit mehr als 1,1 Millionen Autos die USA, in Kanada sind nach Ford-Angaben über 222.400 Wagen betroffen und in Mexiko gut 21.000. In einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC bezifferte der Konzern die Kosten für die Aktion auf 267 Millionen Dollar. Um diesen Betrag werde sich das Ergebnis im vierten Quartal verringern. (dpa)

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  • Unternehmen
    AmEx steigert Gewinn - Prognose angehoben

    Der US-Kreditkartenanbieter American Express lässt die Folgen der beendeten Partnerschaft mit der US-Großhandelskette Costco hinter sich. Der Quartalsgewinn stieg um 19 Prozent, wie das Unternehmen mitteilte. Die Nummer eins der Branche in den USA hob seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr an. Es war das erste Quartal, in dem das Aus der Partnerschaft keine Auswirkungen mehr hatte. Zudem legt der Chef des Unternehmens Kenneth Chenault nach fast 17 Jahren im kommenden Jahr seinen Posten nieder. Sein Nachfolger werde ab Februar der bisherige Vize Stephen Squeri. Chenault hatte die vergangenen zwei Jahre gegen den Verlust der Partnerschaft mit Costco gekämpft, die für acht Prozent der Kartenumsätze stand. Im Rahmen der Vereinbarung, die im März 2016 ausgelaufen war, akzeptierte der Konzern nur Amex-Karten als Zahlungsmittel. (rts)

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