Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 09. Januar 2015
  • Unternehmen

    Zulieferer Hella verdient deutlich mehr

    Vor allem die Nachfrage nach LED-Technik für Scheinwerfer und nach Elektronikbauteilen haben den Gewinn des westfälischen Autozulieferers Hella deutlich nach oben getrieben. Das im November an die Börse gegangene Unternehmen aus Lippstadt steigerte sein Halbjahresergebnis 2014/15 (Stichtag 30. November) um mehr als ein Drittel auf 151 Millionen Euro gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres, wie die Westfalen mitteilten. Der Umsatz stieg in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahr um rund sechs Prozent auf 2,83 Milliarden Euro.

    Als Wachstumstreiber nennt Hella neben der komplexen LED-Technik, Energiemanagement, Fahrerassistenz-Systeme und elektrische Lenkungen für den Automobil-Sektor. Mit 2,3 Milliarden Euro Umsatz (plus acht Prozent) spielt dieser Bereich die Hauptrolle im Unternehmen. Der Zulieferer reduzierte auch dank des Börsengangs seine Schulden im ersten Halbjahr um 168 Millionen Euro. Weltweit arbeiteten Ende November 31.800 Menschen für das Unternehmen. (dpa)

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  • Montag, 25. Juli 2016
  • Autobauer
    Airbag-Rückruf kostet Milliarden

    Der Skandal um defekte Airbags des japanischen Zulieferers Takata trifft deutsche Autobauer hart. Bei BMW, Daimler, Audi und Volkswagen seien mehr als sechs Millionen Autos betroffen, berichtete die "Automobilwoche" mit Verweis auf Angaben der Hersteller. Bei BMW seien es seit 2013 rund vier Millionen Fahrzeuge, bei VW 900.000 Pkw und Transporter. Daimler gab die Zahl der betroffenen Fahrzeuge demnach mit rund einer Million an; Audi mit rund 450.000. "Der Schaden insgesamt dürfte schon jetzt bei über zwei Milliarden Euro liegen", sagte Jan Dannenberg von der Management- und Strategieberatung Berylls der "Automobilwoche". Auf ähnliche Summen kam Autoexperte Stefan Bratzel. Er rechnete pro Auto mit Kosten von bis zu 300 Euro. (AFP)

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  • Unternehmen
    Ericsson sucht neuen Vorstandschef

    Der Netzwerkausrüster Ericsson tauscht seinen Chef aus. Vorstandschef Hans Vestberg trete mit sofortiger Wirkung zurück, teilte der Konzern mit. Der bisherige Finanzchef Jan Frykhammar übernehme übergangsweise seinen Posten. Es werde intern und extern nach geeigneten Kandidaten gesucht. Vestberg war insgesamt 28 Jahre für Ericsson tätig, die letzten sieben als Vorstandschef. Der Konzern steckt in Schwierigkeiten. Bei Vorlage der Quartalszahlen vergangene Woche hatten die Schweden weitere Kostensenkungen angekündigt. Der Umsatz ging verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf 54,1 Milliarden schwedische Kronen (5,7 Mrd Euro) zurück. Der Gewinn sank um gut ein Viertel auf 1,6 Milliarden Kronen. (dpa)

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