Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 09. Januar 2015
  • Unternehmen

    Zulieferer Hella verdient deutlich mehr

    Vor allem die Nachfrage nach LED-Technik für Scheinwerfer und nach Elektronikbauteilen haben den Gewinn des westfälischen Autozulieferers Hella deutlich nach oben getrieben. Das im November an die Börse gegangene Unternehmen aus Lippstadt steigerte sein Halbjahresergebnis 2014/15 (Stichtag 30. November) um mehr als ein Drittel auf 151 Millionen Euro gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres, wie die Westfalen mitteilten. Der Umsatz stieg in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahr um rund sechs Prozent auf 2,83 Milliarden Euro.

    Als Wachstumstreiber nennt Hella neben der komplexen LED-Technik, Energiemanagement, Fahrerassistenz-Systeme und elektrische Lenkungen für den Automobil-Sektor. Mit 2,3 Milliarden Euro Umsatz (plus acht Prozent) spielt dieser Bereich die Hauptrolle im Unternehmen. Der Zulieferer reduzierte auch dank des Börsengangs seine Schulden im ersten Halbjahr um 168 Millionen Euro. Weltweit arbeiteten Ende November 31.800 Menschen für das Unternehmen. (dpa)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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