Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 20. Januar 2016
  • Versicherer

    Zurich gibt Gewinnwarnung heraus

    Der Versicherungskonzern Zurich verschreckt die Anleger mit der zweiten Gewinnwarnung innerhalb von vier Monaten. Das Schweizer Unternehmen stellte für das vierte Quartal 2015 Belastungen von insgesamt fast einer Milliarde Dollar in Aussicht. Sorgenkind ist weiterhin die mit einem Prämienanteil von 70 Prozent größte Sparte Sachversicherung, in der Zurich einen Rekordverlust erwartet. Statt eines Gewinns von rund 400 Millionen Dollar gehen die Analysten von KeplerCheuvreux für den ganzen Konzern im Schlussquartal nun von einem Verlust von mehreren hundert Millionen Dollar aus. Im Sachversicherungsgeschäft stellte Zurich für das vierte Quartal einen operativen Verlust von rund 100 Millionen Dollar in Aussicht. Die Stürme in Großbritannien und Irland zum Jahresende dürften bei dem Versicherer mit rund 275 Millionen Dollar zu Buche schlagen. Dazu kämen ein großer Schadenfall im Bereich Kredit- und Kautionsversicherung sowie mehrere große Schäden im europäischen Unternehmensgeschäft. (rts)

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  • Samstag, 25. Februar 2017
  • Konjunktur
    Volkswirte erwarten stabilen Arbeitsmarkt

    Volkswirte rechnen trotz unverkennbarer Risiken vorerst mit einer stabilen Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt. In der zweiten Jahreshälfte dürfte der Stellenmarkt allerdings etwas an Schwung verlieren, prognostizierten die Volkswirte deutscher Großbanken in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Grund dafür sei das im Vergleich zu 2016 voraussichtlich etwas schwächere Wirtschaftswachstum. Risiken etwa durch den geplanten Brexit seien derzeit noch schwer abzuschätzen. Insgesamt dürfte sich nach Einschätzung von Commerzbank-Volkswirt Eckart Tuchtfeld der Arbeitsmarkt in diesem Jahr "sehr ordentlich entwickeln". (dpa)

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  • Unternehmen
    Opel hält an Strategie fest

    Opel-Vorstand Tina Müller sieht in der drohenden Übernahme durch den französischen Autokonzern PSA Peugeot Citroen keinen Grund für einen Strategiewechsel. "Der Markenaufbau wird konsequent weitergeführt", sagte Müller der "Rheinischen Post". "Wir befinden uns mitten in der größten Modelloffensive der Unternehmensgeschichte, werden allein 2017 sieben neue Modelle auf den Markt bringen." Müller versicherte: "Alle für dieses Jahr geplanten Kampagnen werden wie vorgesehen eingeführt." (AFP)

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  • Wirtschaftspolitik
    Chinesische Bankenaufsicht hat neuen Chef

    Chinas Regierung hat einen weiteren Schlüsselposten für die Wirtschaftspolitik neu besetzt. Wie die Zeitung "China Daily" berichtete, wurde Guo Shuqing zum neuen Chef der Bankenaufsicht berufen. Sein Vorgänger, der 65-Jährige Shang Fulin, scheidet aus Altersgründen aus. Kommentatoren werten die Berufung vom Guo als Zeichen, dass Peking notwendige Reformen des mit hohen Schulden beladenen Bankensektors vorantreiben will. Die Personalie ist bereits der dritte Wechsel eines hochrangigen Wirtschaftsfunktionärs innerhalb von 24 Stunden. Am Freitag berichteten Staatsmedien, dass He Lifeng neuer Vorsitzender der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission werden soll. Das Handelsministerium soll künftig vom bisherigen Vize-Handelsminister Zhong Shan geleitet werden. (dpa)

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