Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 20. Januar 2016
  • Versicherer

    Zurich gibt Gewinnwarnung heraus

    Der Versicherungskonzern Zurich verschreckt die Anleger mit der zweiten Gewinnwarnung innerhalb von vier Monaten. Das Schweizer Unternehmen stellte für das vierte Quartal 2015 Belastungen von insgesamt fast einer Milliarde Dollar in Aussicht. Sorgenkind ist weiterhin die mit einem Prämienanteil von 70 Prozent größte Sparte Sachversicherung, in der Zurich einen Rekordverlust erwartet. Statt eines Gewinns von rund 400 Millionen Dollar gehen die Analysten von KeplerCheuvreux für den ganzen Konzern im Schlussquartal nun von einem Verlust von mehreren hundert Millionen Dollar aus. Im Sachversicherungsgeschäft stellte Zurich für das vierte Quartal einen operativen Verlust von rund 100 Millionen Dollar in Aussicht. Die Stürme in Großbritannien und Irland zum Jahresende dürften bei dem Versicherer mit rund 275 Millionen Dollar zu Buche schlagen. Dazu kämen ein großer Schadenfall im Bereich Kredit- und Kautionsversicherung sowie mehrere große Schäden im europäischen Unternehmensgeschäft. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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