Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 12. Februar 2015
  • Quartalsbericht

    Zynga enttäuscht Analysten

    Der Onlinespiele-Entwickler Zynga sieht sich mit wachsendem Gegenwind konfrontiert. Im vierten Quartal stieg der Verlust im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 25 auf 45 Millionen Dollar (39 Millionen Euro), wie das US-Unternehmen mitteilte. Im Gesamtjahr 2014 büßte der "Farmville"-Erfinder 226 Millionen Dollar ein. Der Umsatz legte zum Jahresende um 9 Prozent auf 193 Millionen Dollar zu, damit konnte immerhin die Talfahrt der Vorquartale gestoppt werden. Die Erwartungen der Analysten wurden dennoch verfehlt, zudem enttäuschte auch der Geschäftsausblick die Anleger. Die Aktie stürzte nachbörslich um mehr als 10 Prozent ab. Zynga ist mit Online-Spielen wie "Farmville" oder "Cityville" groß geworden, schafft es aber nicht, an den Erfolg mit weiteren Hits anzuknüpfen. (dpa)

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  • Samstag, 25. Februar 2017
  • Konjunktur
    Volkswirte erwarten stabilen Arbeitsmarkt

    Volkswirte rechnen trotz unverkennbarer Risiken vorerst mit einer stabilen Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt. In der zweiten Jahreshälfte dürfte der Stellenmarkt allerdings etwas an Schwung verlieren, prognostizierten die Volkswirte deutscher Großbanken in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Grund dafür sei das im Vergleich zu 2016 voraussichtlich etwas schwächere Wirtschaftswachstum. Risiken etwa durch den geplanten Brexit seien derzeit noch schwer abzuschätzen. Insgesamt dürfte sich nach Einschätzung von Commerzbank-Volkswirt Eckart Tuchtfeld der Arbeitsmarkt in diesem Jahr "sehr ordentlich entwickeln". (dpa)

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  • Unternehmen
    Opel hält an Strategie fest

    Opel-Vorstand Tina Müller sieht in der drohenden Übernahme durch den französischen Autokonzern PSA Peugeot Citroen keinen Grund für einen Strategiewechsel. "Der Markenaufbau wird konsequent weitergeführt", sagte Müller der "Rheinischen Post". "Wir befinden uns mitten in der größten Modelloffensive der Unternehmensgeschichte, werden allein 2017 sieben neue Modelle auf den Markt bringen." Müller versicherte: "Alle für dieses Jahr geplanten Kampagnen werden wie vorgesehen eingeführt." (AFP)

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  • Wirtschaftspolitik
    Chinesische Bankenaufsicht hat neuen Chef

    Chinas Regierung hat einen weiteren Schlüsselposten für die Wirtschaftspolitik neu besetzt. Wie die Zeitung "China Daily" berichtete, wurde Guo Shuqing zum neuen Chef der Bankenaufsicht berufen. Sein Vorgänger, der 65-Jährige Shang Fulin, scheidet aus Altersgründen aus. Kommentatoren werten die Berufung vom Guo als Zeichen, dass Peking notwendige Reformen des mit hohen Schulden beladenen Bankensektors vorantreiben will. Die Personalie ist bereits der dritte Wechsel eines hochrangigen Wirtschaftsfunktionärs innerhalb von 24 Stunden. Am Freitag berichteten Staatsmedien, dass He Lifeng neuer Vorsitzender der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission werden soll. Das Handelsministerium soll künftig vom bisherigen Vize-Handelsminister Zhong Shan geleitet werden. (dpa)

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