Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 11. Februar 2016
  • Unternehmen

    Zynga weiter in roten Zahlen

    Die Spiele-Firma Zynga ist erneut tief in die roten Zahlen gerutscht. Im vergangenen Quartal gab es einen Verlust von knapp 47 Millionen Dollar. Im dritten Vierteljahr war Zynga noch ein dünner Gewinn von drei Millionen Dollar gelungen, ein Jahr zuvor war das Minus mit 45 Millionen Dollar fast genauso hoch wie im Schlussquartal 2015. Der Umsatz sank im Jahresvergleich um vier Prozent auf 185,8 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die Aktie fiel nachbörslich um mehr als acht Prozent. Zynga, das einst vor allem mit "Farmville" auf der Facebook-Plattform sehr erfolgreich war, laufen weiterhin die Spieler davon. Allein in den vergangenen drei Monaten sank die Zahl aktiver Nutzer um neun Prozent auf 75 Millionen im Monat. Zu besten Zeiten waren es noch mehrere hundert Millionen gewesen. In diesem Jahr will Zynga zehn neue Spiele herausbringen, darunter mehrere Casino-Games. (dpa)

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  • Donnerstag, 17. August 2017
  • Konjunktur
    Euro-Inflation bleibt hinter EZB-Ziel

    Die Inflation in der Eurozone verharrt trotz Geldschwemme der EZB auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Im Juli nahmen die Verbraucherpreise nur um 1,3 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat mitteilte und damit eine frühere Schätzung bestätigte. Damit fiel der Preisanstieg - wie von Ökonomen erwartet - genau so schwach aus wie im Juni. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt als optimalen Wert für die Wirtschaft knapp zwei Prozent an, verfehlt dieses Ziel aber seit langem.

    Energie verteuerte sich im Juli um 2,2 Prozent. Dagegen zogen unverarbeitete Lebensmittel wie Obst und Gemüse nur um 0,6 Prozent an. Die sogenannte Kernrate, in der diese schwankungsreichen Preise ausgeklammert sind, betrug 1,3 Prozent und damit ein Tick mehr als im Juni. (rts)

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  • Unternehmen
    Ericsson könnte jede vierte Stelle streichen

    Der schwächelnde Telekomausrüster Ericsson prüft einem Medienbericht zufolge den Abbau von 25.000 Jobs. Die Arbeitsplätze sollen außerhalb des Heimatlands Schweden wegfallen, berichtete die Tageszeitung "Svenska Dagbladet" unter Berufung auf nicht genannte Unternehmenskreise. Der Konzern beschäftigt weltweit rund 109.000 Angestellte.

    Ericsson hatte im Juli angekündigt, seine Sparmaßnahmen zu verstärken, um die angekündigte Verdoppelung der Gewinnmarge zu erreichen. Zudem sollen die Kosten von Mitte 2018 an um jährlich umgerechnet mehr als eine Milliarde Euro reduziert werden. Welche Länder oder Einheiten betroffen seien, könne noch nicht gesagt werden, teilte Ericsson auf der Internetseite mit. Auch sei es noch zu früh, um über einzelne Maßnahmen zu sprechen. (rts)

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