Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 11. Februar 2016
  • Unternehmen

    Zynga weiter in roten Zahlen

    Die Spiele-Firma Zynga ist erneut tief in die roten Zahlen gerutscht. Im vergangenen Quartal gab es einen Verlust von knapp 47 Millionen Dollar. Im dritten Vierteljahr war Zynga noch ein dünner Gewinn von drei Millionen Dollar gelungen, ein Jahr zuvor war das Minus mit 45 Millionen Dollar fast genauso hoch wie im Schlussquartal 2015. Der Umsatz sank im Jahresvergleich um vier Prozent auf 185,8 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die Aktie fiel nachbörslich um mehr als acht Prozent. Zynga, das einst vor allem mit "Farmville" auf der Facebook-Plattform sehr erfolgreich war, laufen weiterhin die Spieler davon. Allein in den vergangenen drei Monaten sank die Zahl aktiver Nutzer um neun Prozent auf 75 Millionen im Monat. Zu besten Zeiten waren es noch mehrere hundert Millionen gewesen. In diesem Jahr will Zynga zehn neue Spiele herausbringen, darunter mehrere Casino-Games. (dpa)

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  • Freitag, 27. Mai 2016
  • Konjunktur
    Französisches Konsumklima hellt sich auf

    Die Kauflaune der Franzosen hat sich im Mai überraschend besser geworden. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen kletterte von 94 auf 98 Punkte, wie das Statistikamt Insee zu seiner monatlichen Umfrage mitteilte. Das ist der beste Wert seit Januar, als fast ein Neun-Jahres-Hoch erreicht wurde. Hauptgrund für die Entwicklung: Die Angst vor Arbeitslosigkeit nahm spürbar ab und ist so niedrig wie seit Mitte 2008 nicht mehr. Ökonomen hatten mit einer Stagnation des Indikators gerechnet. Das Barometer bleibt allerdings trotz des Anstiegs unter dem Durchschnittswert der Jahre 1987 bis 2015 von 100 Zählern. Die nach Deutschland zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone schwächelt seit Jahren und leidet unter hoher Arbeitslosigkeit. (rts)

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  • Unternehmen
    Axa trennt sich von britischem Lebensversicherungsgeschäft

    Der französische Versicherer Axa stößt sein britisches Lebensversicherungsgeschäft ab. Der Bereich UK Life & Savings werde an die Phoenix-Gruppe verkauft, teilte Axa mit. Der britische Finanzkonzern gilt als Spezialist für die Abwicklung von Lebensversicherungsbeständen. Zuvor hatte sich Europas zweitgrößter Versicherer bereits von seinem auf der Isle of Man ansässigen Anleihegeschäft und der Plattform Elevate getrennt. Die drei Verkäufe sollen insgesamt 832 Millionen Euro einbringen. Der Allianz-Rivale rechnet dennoch mit einem Nettoverlust von 400 Millionen Euro durch diese Verkäufe, die in der zweiten Jahreshälfte unter Dach und Fach gebracht werden sollen. Das einst lukrative Leben-Geschäft steht doppelt unter Druck. Die niedrigen Zinsen machen es den Versicherern schwer, die zugesagte Verzinsung zu erwirtschaften. Die verschärfte Regulierung zwingt sie dazu, für langfristige Garantien mehr Kapital zurückzulegen. (rts)

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  • Unternehmen
    Snapchat wird immer wertvoller

    Der Messaging-Dienst Snapchat hat seinen Wert deutlich erhöht. Das Start-Up-Unternehmen habe in einer Finanzierungsrunde, die sich über einen Zeitraum von einem Jahr erstreckt hat, insgesamt 1,8 Milliarden US-Dollar bei verschiedenen Investoren eingesammelt, sagten Insider. Zu den Investoren gehörten Sequoia Capital, Spark Capital, Meritech Capital Partners und Dragoneer Investment. Die Smartphone-App Snapchat ist damit jetzt an die 18 Milliarden Dollar wert. Alle Investoren hätten in der Finanzierungsrunde Stammaktien von Snapchat zum Preis von 30,72 Dollar das Stück gekauft, hieß es. (DJ)

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