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Marktberichte

Donnerstag, 04. November 2010

Von Ängsten und Sorgen: Anleger flüchten in Gold

Die US-Notenbank greift der US-Konjunktur mit Milliardenhilfen unter die Arme und heizt damit gleichzeitig Inflationssorgen an. Die Anleger besinnen sich deshalb auf einen "sicheren Hafen": Gold. Auch Silber profitiert: Der Preis klettert auf ein 30-Jahres-Hoch.
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(Foto: picture-alliance/ dpa)

Aus Furcht vor einer anziehenden Inflation sind Anleger am Donnerstag wieder verstärkt in den "sicheren Anlagehafen" Edelmetalle geflüchtet. Gold verteuerte sich um bis zu 0,7 Prozent auf 1357,10 Dollar je Feinunze. Silber legte in der Spitze sogar um 1,5 Prozent zu und war mit 25,16 Dollar so teuer wie seit 30 Jahren nicht mehr.

Das Hilfspaket der US-Notenbank Fed zur Ankurbelung der schwächelnden Konjunktur sei mit 600 Mrd. Dollar umfangreicher ausgefallen als erwartet, sagte Analyst Ong Yi Ling von Phillip Futures. Sollten nun noch die für Freitag erwarteten monatlichen US-Arbeitsmarktdaten schlecht ausfallen, müsse mit weiteren Preissteigerungen bei Edelmetallen gerechnet werden.

Reuters-Marktanalyst Wang Tao hielt einen Anstieg des Gold-Kurses auf bis zu 1420 Dollar binnen vier Wochen für möglich.

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