Wirtschaft
Freitag, 11. Mai 2001

Deutsche Aktien von US-Konjunkturdaten belastet: Dax schließt leichter

Nachdem der Dax am Freitag lange um das Vortagesniveau tendiert hatte, rutschte der Index nach Veröffentlichung aktueller US-Konjunkturdaten etwas ab und schloss um 0,39 Prozent leichter bei 6141 Punkten.

Am Parkett hieß es dazu, die Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank vom Donnerstag habe man bereits verarbeitet. In den USA sei nun jedoch angesichts des gestiegenen Konsumentenvertrauens eine weitere deutliche Zinssenkung durch die Notenbank unwahrscheinlicher geworden.

Trotz unter den Analystenerwartungen liegender Zahlen für das erste Quartal 2001 verlor die Aktie der Dresdner Bank mit 0,04 Prozent nur moderat und schloss bei 51,18 Euro. Die Papiere der Allianz gaben dagegen um 1,03 Prozent auf 314,22 Euro nach. Der Konzern hatte Ende März die Übernahme der Dresdner Bank angekündigt, die von einigen Investoren offenbar nicht mehr als erstklassige Ergänzung betrachtet wird.

Die übrigen Finanzwerte im Dax ließen kein einheitliches Bild erkennen. Auch die Nachricht von der Zustimmung des Bundesrates zur Rentenreform mit privater Altersvorsorge wirkte sich nicht nennenswert aus.

Mit 3,87 Prozent verloren Metro am stärksten von allen Dax-Werten und schlossen bei 46,49 Euro, nachdem zwei Investmentbanken die Aktie zurückgestuft hatten.

Tagesverluste von 2,34 Prozent bei BMW erklärten Händler überwiegend mit Gewinnmitnahmen. Die Anteile des Autoherstellers hatten am Vortag nach deutlichen Kursgewinnen auf einem Allzeithoch notiert und gaben nun auf 40,45 Euro nach.

Quelle: n-tv.de

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