Wirtschaft
Der WTI-Preis liegt wieder unter der 100-Dollar-Marke.
Der WTI-Preis liegt wieder unter der 100-Dollar-Marke.(Foto: picture-alliance/ dpa)

Krim-Krise wirkt nicht mehr: Dollar-Stärke belastet Ölpreise

Die sich früher als erwartet andeutende Zinserhöhung in den USA schickt den Dollar auf einen Höhenflug. Die Ölpreise fallen dadurch allerdings, denn das in Dollar gehandelte Rohöl wird so für Anleger aus anderen Währungsräumen teurer.

Belastet durch einen festeren Dollar sind die Ölpreise am Freitag im asiatischen Handel erneut gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete zuletzt 106,09 US-Dollar. Das waren 36 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Ölsorte WTI sank um 59 Cent auf 98,31 Dollar.    

Der zuletzt gegenüber allen großen Währungen gestiegene US-Dollar belastet laut Händlern die Ölpreise. Das in Dollar gehandelte Rohöl wird so für Anleger aus anderen Währungsräumen teurer. Zudem wird am Markt kurzfristig nicht mit einer Verschärfung der Krim-Krise gerechnet. So hat die EU ihre Sanktionen gegen Russland nur leicht verschärft.

Quelle: n-tv.de

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