Wirtschaft
Früherer Feierabend, ein Tag Pause: die Wall Street in New York.
Früherer Feierabend, ein Tag Pause: die Wall Street in New York.(Foto: AP)

Kurzes Hoch an Heiligabend: Dow Jones rettet sich in den Feiertag

Nach dem erstmaligen Überschreiten der 18.000-Punkte-Marke und einem starken Start an Heiligabend bringt der Dow Jones mit Ach und Krach ein Mini-Plus ins Ziel. Zugpferd ist Flugzeugbauer Boeing.

Nach dem historischen Überschreiten der 18.000-Punkte-Marke am Vortag ist dem Dow Jones Industrial am Mittwoch im späten Handel die Puste ausgegangen. Der weltweit bekannteste Index rutschte nach freundlichem Verlauf in den letzten Minuten immer weiter ab, rettete dank des vorgezogenen Handelsendes aber noch ein Miniplus von 0,03 Prozent auf 18.030,21 Punkte über die Zeit. Damit schloss der weltweit bekannteste Aktienindex erneut auf einem Rekordhoch. Im Handelsverlauf hatte er zudem bei 18.086,24 Zählern einen Verlaufsrekord aufgestellt.

Der breit gefasste S&P 500 ging kaum verändert mit einem Abschlag von 0,01 Prozent auf 2081,88 Punkten aus dem Handel. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 legte hingegen um 0,09 Prozent auf 4283,10 Punkte zu.

Die US-Börsen beendeten den Handel an Heiligabend bereits um 19 Uhr MEZ. Am 1. Weihnachtsfeiertag bleiben die Märkte geschlossen. Am 2. Weihnachtsfeiertag wird der Handel bereits wieder über die volle Distanz gehen.

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Am Dienstag war es dem Dow Jones erstmals in seiner Geschichte gelungen, die Marke von 18.000 Punkten zu überschreiten. Nachdem zuvor der Jubel der Anleger über die weiterhin lockere Geldpolitik der US-Notenbank die US-Börsen nach oben getrieben hatte, sorgte am Dienstag ein überraschend starkes Wachstum der amerikanischen Wirtschaft für gute Stimmung.

Auch an diesem Mittwoch gab es positive Konjunkturdaten: So waren die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der abgelaufenen Woche überraschend gesunken. Marktbewegende Unternehmensdaten lagen nicht vor.

Angeführt wurde der Dow Jones vom Flugzeugbauer Boeing, der um 0,93 Prozent zulegte. Vor dem Hintergrund des wieder gesunkenen Ölpreises sackten ExxonMobil am Indexende um 0,86 Prozent ab. Branchenkollege Chevron verlor 0,42 Prozent.

Bester Sektor im S&P 500 waren die Versorger mit einem Aufschlag von 1,81 Prozent. Am Tabellenende standen die Energiewerte, sie rutschten um 0,81 Prozent ab.

Der Kurs des Euro erholte sich etwas und lag zuletzt bei 1,2193 US-Dollar. Am US-Rentenmarkt notierten richtungweisende zehnjährige Staatsanleihen kaum verändert bei 99 28/32 Punkten. Ihre Rendite lag bei 2,26 Prozent.

Quelle: n-tv.de

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