Wirtschaft
(Foto: picture-alliance/ dpa)

Gold kommt langsam zurück: EZB schickt Ölpreise wieder nach unten

Nach einem kleinen Zwischenhoch gegen Mittag fallen die Ölpreise am Nachmittag wieder ins Minus. Auslöser ist die Entscheidung der EZB für ein massives Anleihenkaufprogramm. Der Goldpreis bleibt weiter unter der 1300-Dollar-Marke - noch.

Die Ölpreise geben einen Teil ihrer Gewinne mit der EZB-Entscheidung wieder ab. In der Spitze war es für WTI und Brent um gut 2,5 Prozent nach oben gegangen. Teilnehmer verweisen zur Begründung auf den festeren Dollar, nachdem der Euro mit den Aussagen deutlich unter Druck geriet. Ein fester Dollar macht Öl für Investoren aus anderen Währungsräumen unerschwinglicher. WTI verliert 0,7 Prozent auf 47,44 Dollar je Fass, für Brent geht es dagegen noch um 0,3 Prozent auf 49,21 Dollar nach oben.

Am Vortag hatten noch Aussagen des Generalsekretärs der Organisation erdölexportierender Länder (Opec), Abdalla El-Badri, für eine Erholung der Ölpreise gesorgt. Dieser hatte am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos steigende Notierungen am Ölmarkt in Aussicht gestellt.

Nach dem Goldpreis gestern erstmals seit August 2014 wieder die Marke von 1300 Dollar überschritten hatte, fiel er am Donnerstagmorgen wieder deutlich darunter. Mit der EZB-Entscheidung jedoch berappelt sich die Feinunze wieder und steht derzeit bei 1297 Dollar.

Quelle: n-tv.de

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