Wirtschaft
(Foto: REUTERS)

Es bleibt, wie es ist: Euro legt zum Dollar zu

Die erste Rede von Janet Yellen in ihrer Funktion als US-Notenbank-Chefin ist der Höhepunkt auf den Devisenmärkten in dieser Woche. Aber wie reagieren die einzelnen Währungen auf die Worte der Bernanke-Nachfolgerin?

Die mit Spannung erwartete Antrittsrede der neuen US-Notenbankchefin Janet Yellen im US-Kongress hat den Dollar etwas unter Druck gesetzt. Der Euro stieg bis zum Nachmittag auf 1,3672 Dollar. Die Gemeinschaftswährung liegt damit nur unweit des von der EZB festgesetzten Referenzkurses von 1,3673 Dollar. Am Montag lag er bei 1,3638 Dollar.

Bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt als US-Notenbankchefin signalisierte die Nachfolgerin von Ben Bernanke bei einer Anhörung vor dem Finanzausschuss des US-Repräsentantenhauses eine weitere Eindämmung der Geldflut durch die Fed. Bereits seit dem Jahreswechsel hat die Notenbank ihre Anleihekäufe monatlich in einem Volumen von zehn Milliarden Dollar gedrosselt.

"Es dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Fortsetzung der sukzessiven Reduzierung der Anleihekäufe ausgegangen werden", kommentierte Analyst Bernd Krampen von der NordLB die Aussagen von Yellen. Die neue Fed-Chefin habe hierfür "vorerst grünes Licht" gegeben.

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen