Wirtschaft
(Foto: picture alliance / dpa)

Dollar ist zu stark: Euro rutscht unter 1,36

Der starke Arbeitsmarktbericht aus den USA setzt dem Euro zu. Die Gemeinschaftswährung verliert am letzten Handelstag der Woche erstmal den Kampf um die 1,36-Dollar-Marke.

Spekulationen auf eine baldige Anhebung der Zinsen in den USA haben den Dollar zum Wochenschluss angeschoben. Der Euro fiel auf 1,3587 Dollar zurück nach 1,3610 Dollar im Schlussgeschäft des Vortages.

Die Europäische Zentralbank (EZB) errechnete bei der Festlegung der täglichen Referenzkurse am Freitagnachmittag einen Wechselkurs von 1,3588 US-Dollar für den Euro. Ein Euro entspricht außerdem 138,67 Yen, 0,79260 Pfund Sterling und 1,2160 Schweizer Franken.

Der zuletzt überraschend starke US-Arbeitsmarkt hatte den Dollar bereits am Donnerstag beflügelt. Im Juni entstanden 288.000 neue Jobs außerhalb der Landwirtschaft, deutlich mehr als erwartet. "Für den Devisenmarkt heißt das: Niedrigere Euro-Dollar-Notierungen sind fundamental gerechtfertigt, da irgendwann auch die Fed auf die Fakten reagieren muss", schrieb Commerzbank-Analyst Lutz Karpowitz in einem Kommentar. Die Notenbank will die Zinsen erst dann anheben, wenn die US-Konjunktur nachhaltig auf Erholungskurs ist. Bislang rechneten die meisten Investoren Mitte kommenden Jahres mit einem solchen Schritt.

Quelle: n-tv.de

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