Knapp unter 1,29 DollarEuro wieder etwas leichter
Am Devisenmarkt halten Anleger zum Auftakt der neuen Woche die Füße still. Der Euro gibt nach seiner jüngsten Aufwärtsbewegung der vergangenen Tage leicht nach. Angesichts fehlender Impulse von konjunktureller Seite erwarten Händler jedoch einen ruhigen Handel.
In einem Handel ohne wirkliche Impulse ist der Euro am Montag etwas leichter in die Handelswoche gestartet. "Wir geben einen Teil der Gewinne vom Freitag wieder ab", erklärte ein Händler. Zum Wochenausklang hatte der Euro von überzeugenden Arbeitsmarktdaten aus den USA und damit einer gestiegenen Risikobereitschaft der Anleger profitiert. Impulse waren am Berichtstag dagegen Mangelware.
Die Börsen tendierten zum Wochenstart leicht im Plus, wichtige Konjunkturdaten aus der Eurozone standen nicht zur Veröffentlichung an. In den USA ist die Wall Street auf Grund des "Labour-Days" geschlossen, die Marktteilnehmer kommen aus ihren Sommerferien zurück. "Morgen bekommen wir Impulse von den Notenbanken", erhofft sich ein Händler. Sowohl die Bank of Japan als auch die Reserve Bank of Australia dürften am Dienstag ihre Leitzinsen bestätigen. "Im Handel wird vor allem auf den Begleitkommentar geachtet", hieß es im Handel.
Die technischen Analysten der DZ-Bank sehen den Aufwärtstrend des Euro intakt. Dieser münde bei 1,2990 US-Dollar. Sollte die Gemeinschaftswährung diese Hürde überwinden, wäre der Weg frei bis 1,3094 US-Dollar - dem Hoch vom 30. Juli. Nach unten machen die Analysten eine Unterstützung bei 1,2808 US-Dollar aus - dem Tief vom 3. September.