Wirtschaft
(Foto: REUTERS)

Bald straffere Fed-Geldpolitik?: Goldpreis fällt

Gute Nachrichten vom US-Jobmarkt haben negative Auswirkungen auf dem Goldpreis. Grund ist ein härterer Dollar. Händler erwarten zudem, dass die US-Notenbank Fed die Anleihekäufe weiter zurückfährt.

Mit dem Goldpreis ist es am Freitag abwärts gegangen. Grund waren besser als erwartet ausgefallene Arbeitsmarktdaten aus den USA. Der Appetit der Investoren für Gold dürfte merklich nachlassen, wenn die US-Notenbank mit einer Erhöhung der Zinsen beginne, sagte ein Händler. Der deutlich steigende Dollar belastet hier zusätzlich. Mit den Daten werde die Gewissheit größer, dass die US-Notenbank nach dem Ende der monatlichen Anleihekäufe im Oktober sich einer strafferen Geldpolitik zuwenden wird, heißt es weiter.

Die Mehrheit der Markteilnehmer geht von einer Anhebung der Zinsen Mitte 2015 aus. Am Freitagnachmittag kostet die Feinunze Gold 1199 Dollar und damit 10 Dollar weniger als noch vor der Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten. Am Donnerstag, im späten US-Handel, waren es noch 1215 Dollar.

Der Ölpreis setzt nach der leichten Vortageserholung seine Abwärtstendenz fort. Der mit den US-Arbeitsmarktdaten anziehende Dollar drückt den Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI auf 90,47 Dollar, nach 91,01 Dollar zum Settlement am Vortag.

Quelle: n-tv.de

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