Wirtschaft
Ein Mitarbeiter des Kupferherstellers Aurubis AG im Strangguslager auf dem Firmengelände in Hamburg .
Ein Mitarbeiter des Kupferherstellers Aurubis AG im Strangguslager auf dem Firmengelände in Hamburg .(Foto: picture alliance / dpa)

Konjunkturoptimismus: Kupfer und Öl teurer

Die guten Jobdaten aus den USA sind Balsam für wunde Anleger-Seelen. Es gibt Hoffnung für den darbenden Arbeitsmarkt. Die Nachfrage und damit der Preis für Industriemetalle und Öl steigen.

Neue Zuversicht über die Entwicklung der Konjunktur dies- und jenseits des Atlantiks hat die Anleger wieder an den Rohstoffmarkt gelockt.

Vor allem die Preise für die Industriemetalle zogen um je etwa rund ein Prozent an. Kupfer verteuerte sich um 1,1 Prozent auf 7774 Dollar je Tonne, Aluminium um 1,5 Prozent auf 1983 Dollar. Auch der Ölpreis zog an - allerdings vor allem der für US-Leichtöl der Sorte WTI, die sich um 1,3 Prozent je Barrel auf 91,57 Dollar verteuerte.

Händler sagten, unerwartet gute Wochendaten vom US-Arbeitsmarkt hätten die Anleger, die zuletzt an der Erholung der US-Wirtschaft gezweifelt hatten, beruhigt. Dass der Brent-Preis nicht stärker anzog, führten Händler auf die Wiederinbetriebnahme einer Pipeline zurück. Brent notierte mit 111,15 Dollar nahezu unverändert.

Wenig en vogue blieb Gold. Das gelbe Metall verbilligte sich um 0,3 Prozent auf 1578,50 Dollar je Feinunze. Das Ausbleiben weiterer Zinssignale durch die EZB macht Gold als Inflationsschutz weniger attraktiv.

Dagegen zogen die Preise für die auch in der Autoindustrie verwendeten Edelmetalle Platin und Palladium um 0,4 Prozent auf 1590,25 Dollar beziehungsweise um 1,4 Prozent auf 754,48 Dollar an. Hier setzten die Anleger auf eine höhere Nachfrage der Industrie.

Quelle: n-tv.de

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