Wirtschaft
(Foto: REUTERS)

Goldpreis fällt unter 1300 Dollar: Ölpreise nehmen US-Lager ins Visier

Zur Wochenmitte gibt es frische Daten aus den Öllagern in den USA. Die Aussicht auf einen Rückgang lässt die Ölpreise anziehen. Auch Gold kann wieder punkten.

Die Ölpreise setzen am Dienstag zu einer moderaten Erholung an. Händler erklären die Gewinne mit der Aussicht auf einen Rückgang der Ölreserven in den USA. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Oktober kostete 101,83 Dollar und damit 23 Cent mehr als zum Wochenstart. Rohöl der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im September verteuerte sich um 55 Cent auf 96,96 Dollar.

Experten rechnen mit einem Rückgang der Lagerbestände an Rohöl in der größten Volkswirtschaft der Welt um 1,75 Millionen auf 365,3 Millionen Barrel, nachdem die Reserven zuletzt noch gestiegen waren. Die offiziellen Daten der US-Regierung werden am Mittwoch veröffentlicht.

Zuletzt war der Preis für Brent-Öl nach militärischen Erfolgen gegen die islamistische Terrormiliz IS im Irak auf 101,19 Dollar gefallen und damit auf den tiefsten Stand seit 14 Monaten.

Der Goldpreis bewegte sich indes am späten Nachmittag in eine andere Richtung: Die Marke von 1300 Dollar, über der der Preis für die Feinunze am Vormittag noch lag, hielt am Nachmittag nicht mehr Stand. Bis auf 1295,90 Dollar kam der Preis zurück, ein Abschlag von 0,1 Prozent. Die leichte Entspannung in den geopolitischen Krisen schlug such hier zu Buche, war am Markt zu vernehmen.

Quelle: n-tv.de

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