Wirtschaft
Der Zueitina Öl-Terminal in Zueitina, 120 km westlich von Benghazi in Libyen, soll in den kommenden Tagen den Betrieb wieder aufnehmen.
Der Zueitina Öl-Terminal in Zueitina, 120 km westlich von Benghazi in Libyen, soll in den kommenden Tagen den Betrieb wieder aufnehmen.(Foto: REUTERS)

Winterwetter macht Preise: Öl wieder teurer

Ungeachtet schwacher Konjunkturdaten ziehen die Ölpreise wieder an. Hintergrund sind die frostigen Temperaturen in Europa.

Der Dauerfrost in weiten Teilen Europas und in den USA macht sich auch am Ölmarkt bemerkbar. Trotz schwächerer Konjunkturdaten zogen die Preise an: Ein Fass (159 Liter) Nordseeöl der Sorte Brent verteuerte sich um 0,3 Prozent auf 110,66 Dollar.

US-Leichtöl der Sorte WTI kostete mit 93,53 Dollar 0,3 Prozent mehr. Dabei deuteten Konjunkturdaten auf eine eher sinkende Ölnachfrage hin. So rechnet die Weltbank für dieses Jahr nur noch mit einem Plus der weltweiten Wirtschaftsleistung von 2,4 Prozent; im Juni waren noch drei Prozent in Aussicht gestellt worden.

Die Bundesregierung senkte ihre Wachstumserwartungen für das laufende Jahr auf nur noch plus 0,4 Prozent von bisher ein Prozent. Darüber hinaus machen Europas Verbraucher große Bögen um die Autohäuser: So schrumpfte der Autoabsatz in den 27 EU-Staaten im Dezember um 16,3 Prozent

Im weiteren Handelsverlauf dürften die neuen Daten zu den Ölreserven in den USA in den Fokus der Anleger rücken. Die Daten werden am Nachmittag von der US-Regierung veröffentlicht.

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen